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für den 16.12.2019

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Presbyteriumswahl 2016

Evangelische Gemeinden rufen zu den Wahlurnen

 Am kommenden Sonntag werden in sechs der zehn Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Solingen die Mitglieder der Presbyterien neu gewählt. Um die Gemeindemitglieder an die Wahlurnen zu locken, haben sich einige Gemeinde besondere Attraktionen überlegt.

Zu welchen Stunden Ihr Wahllokal geöffnet ist, erfahren Sie aus der Wahlbenachrichtigung oder aus anderen Informationen Ihrer Gemeinde zur Wahl. Zu welchen Stunden Ihr Wahllokal geöffnet ist, erfahren Sie aus der Wahlbenachrichtigung oder aus anderen Informationen Ihrer Gemeinde zur Wahl.

Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm zum Wahltag möchte die Evangelische Kirchengemeinde Dorp möglichst viele Mitglieder dazu gewinnen, am Sonntag, 14. Februar 2016, ihre Stimme zur Wahl des neuen Presbyteriums abzugeben. Ein Gasthausgottesdienst mit anschließendem Mittagessen in der Dorper Kirche, ein Grillmittag am Gemeindezentrum Arche oder ein Konzert der Städtischen Musikschule Solingen ebenfalls in der Dorper Kirche stehen unter anderem auf dem Plakat, mit dem die Kirchengemeinde für die Wahlbeteiligung am Valentinstag wirbt. Aber auch in der Gemeindebücherei oder in der Kita neben der Kirche ist etwas los. Ergänzt werden die Veranstaltungshinweise durch die Aufforderung „Davor und danach: Wählen gehen!“ Mit persönlichen Wahlbenachrichtigungskarten wurde jedes wahlberechtigte Gemeindeglied in Dorp über sein Stimmrecht informiert. Rechtzeitig vor der Wahl wurden die Kandidatinnen und Kandidaten außerdem in einem Faltblatt vorgestellt, das an alle Haushalte verteilt wurde. Zusätzlich sind die Kandidaten auch im Internet zu finden.

Wie in Dorp finden am 14. Februar 2016 in der Evangelischen Kirchen im Rheinland, in der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie in der Lippischen Landeskirche gleichzeitig Presbyteriumswahlen statt. Im Evangelischen Kirchenkreis Solingen werden auch in Ketzberg, Rupelrath, Wald und Widdert die Mitglieder der Presbyterien gewählt, die die Gemeinden in den kommenden vier Jahren leiten werden. Auch dort wurden die wahlberechtigten Gemeindemitglieder mit einer persönlichen Benachrichtigung eingeladen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen, werden die Kandidaten im Internet, im Gemeindebrief oder in den Schaukästen vorgestellt. Auch hier gibt es spezielle Programme am Wahlsonntag, um Menschen an die Wahlurnen zu locken: In Rupelrath wird am Mittag gegrillt, in Widdert findet ein Musical-Gottesdienst mit den Konfis statt und anschließend gibt es Snacks und Getränke, in der Walder Kirche und in den beiden Ohligser Kirche wird zu besonders gestalteten Gottesdiensten am Vormittag eingeladen. Keine Wahl gibt es dieses Mal in Gräfrath, Merscheid, in der Lutherkirchen- sowie in der Stadtkirchengemeinde. Dort haben sich nur genauso viele oder weniger Presbyterkandidaten gefunden, wie Plätze zu besetzen sind. In allen Fällen hat der Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Solingen bereits am 8. Dezember 2015 beschlossen, dass in den genannten Gemeinden auf eine Wahl verzichtet wird. Die vorgeschlagenen Kandidaten gelten damit bereits als gewählt.

Einen Sonderfall stellt die Evangelische Kirchengemeinde Ohligs dar. Auch hier gibt es zwei Presbyteriumskandidaten zu wenig und 16 vorhandene Bewerber wurden vom KSV ohne Wahl zu Presbytern bestimmt. Gewählt wird allerdings trotzdem, weil für die beiden Plätze, die für hauptamtlich Mitarbeitende der Gemeinde reserviert sind, drei Bewerber vorgeschlagen wurden. Da auch für diese Presbyteriumsplätze die Wahl durch die ganze Gemeinde erfolgen muss, werden auch die Ohligser Gemeindemitglieder an die Wahlurnen gerufen, um diese beiden Plätze durch Stimmabgabe zu besetzen.

Insgesamt werden am 14. Februar 2016 in den sechs Solinger Gemeinden, in den gewählt wird, 29.284 Menschen wahlberechtigt sein. Davon sind etwa 7 Prozent (2.014) unter 20 Jahren. Wahlberechtigt sind evangelische Kirchenmitglieder, die mindestens 16 Jahre alt oder konfirmiert sind. Bei der letzten Wahl lag die durchschnittliche Beteiligung in den Gemeinden, in denen gewählt wurde, bei 7,9 Prozent. Wer seine Stimme abgeben möchte, muss sich ausweisen. Am besten bringt man seine persönliche Wahlbenachrichtigung mit, es genügt aber auch der Personalausweis.

In den zehn Gemeinden des Kirchenkreises hatten sich bis zur Schließung der Vorschlagslisten am 1. Advent (29. November) 2015 insgesamt 68 Frauen und 63 Männer zu einer Kandidatur für die 123 Plätze im ganzen Kirchenkreis bereiterklärt. 62 Kandidatinnen und Kandidaten gelten als bereits gewählt, für 56 Plätze muss noch eine Stimmabgabe erfolgen, darauf bewerben sich am Sonntag noch 69 Kandidatinnen und Kandidaten. Vier Plätze für Presbyter und ein Platz für gewählte Mitarbeitende müssen mangels Kandidaten zu einem späteren Zeitpunkt durch eine Nachwahl durch das jeweilige Presbyterium besetzt werden.

Die jüngste Kandidatin kommt aus Rupelrath und ist am Wahltag 19 Jahre alt. Der älteste Kandidat ist 72 und stammt aus der Lutherkirchengemeinde. Da hier nicht gewählt wird, hat seinen Platz im Presbyterium für die nächsten vier Jahre bereits sicher. Danach darf er aus Altersgründen allerdings nicht erneut kandidieren. Insgesamt liegt das Durchschnittsalter aller, die sich zur Kandidatur bereit erklärt haben, bei 53 Jahren.

Die Wahlen zum Presbyterium entscheiden darüber, wer in den kommenden vier Jahren gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die evangelischen Gemeinden leiten wird. Im Rahmen der für alle Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland verbindlichen Kirchenordnung bestimmen Presbyterien über alle wichtigen Fragen der Kirchengemeinde. Sie verabschieden also nicht nur den jährlichen Haushalt, sondern entscheiden über das Gesamtkonzept der Gemeinde, die Einstellung von Mitarbeitenden oder den Fortbestand gemeindeeigener Kindertageseinrichtungen.

Alle Mitglieder im Presbyterium sind gleichstellt. Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Seine Bezeichnung geht auf die griechischsprachige Bezeichnung eines gemeindlichen Amtstitels der frühen Kirche zurück. Die Amtszeit der Presbyter beträgt vier Jahre.

 

09.02.2016



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