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für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

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Gemeinsame Sitzung

Kreissynodalvorstände aus Solingen und Wuppertal besprachen die Zukunft

Per Videokonferenz trafen sich Anfang Februar die Vorstände der Evangelischen Kirchenkreise Solingen und Wuppertal. Zukunftsthemen standen auf der Tagesordnung. Und ein gemeinsames Projekt der jüngsten Vergangenheit.

Damals waren noch "normale" Begegnungen möglich: das letzte Treffen vor Corona im September 2019. Damals waren noch "normale" Begegnungen möglich: das letzte Treffen vor Corona im September 2019.

25 Kacheln begrüßte die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner zur gemeinsamen Sitzung der beiden Kreissynodalvorstände (KSV) aus Solingen und Wuppertal am 2. Februar. Zweimal im Jahr treffen sich die beiden Gremien zum Austausch und zum Besprechen gemeinsamer Projekte. Nachdem das Treffen im vergangenen Jahr wegen aktueller Coronaentwicklungen mehrfach kurzfristig abgesagt werden musste, trafen sich die beiden bergischen Kirchengremien nun per Videokonferenz und blickten aus 26 Kacheln von den heimischen Videomonitoren. Das Thema, das die Vorstände neben der aktuellen Corona-Situation derzeit am stärksten beschäftigt, stand auch im Mittelpunkt des Treffens: die Zukunft der Kirche.

„Zukunftsbild Klingenkirche 2030“ hat der Kirchenkreis aus der Klingenstadt seinen seit 2017 laufenden Entwicklungsprozess genannt. Synodalassessor Thomas Förster aus Solingen stellte die synodal verabredeten Kriterien für das Zukunftsbild vor: Es soll der gemeinsamen Verantwortung für das evangelische Leben in der Stadt Solingen gerecht werden und das Gemeindeleben in den einzelnen Stadtteilen mit einer engen Zusammenarbeit in der Gemeinschaft des Kirchenkreises verbinden. Bis 2023 sollen konkrete Beschlüsse gefasst werden, wie in Zukunft die Zusammenarbeit der Gemeinden, die Verteilung und Finanzierung von Aufgaben und Personal sowie die Entwicklung des evangelischen Gebäudebestands über Gemeindegrenzen hinweg verbindlich geregelt werden soll. Auf Wuppertaler Seite stellte der Synodalälteste Ulrich Gensch die nächsten Schritte im Rahmen des Wuppertaler Zukunftsprojekts vor. So sei unter anderem geplant, dass jede Gemeinde des Kirchenkreises rechts und links der Wupper von je zwei Mitgliedern des KSV besucht und zu seinen Vorstellungen über eine künftige Aufstellung der Evangelischen Kirche in Wuppertal befragt wird.

Zukunftsthemen für die gesamte Evangelischen Kirche im Rheinland stellten die beiden Superintendentinnen vor. Ilka Federschmidt aus Wuppertal berichtete von einer Arbeitsgruppe, die derzeit über strukturelle Weichenstellungen auf der Ebene der Landeskirche berät. Dabei würde auch weitgehende Vorstellungen geprüft - ohne Denkverbote. Sie bat aber um Verständnis dafür, dass über konkrete Ideen und vorläufige Ergebnisse absolutes Stillschweigen vereinbart worden sei. Ilka Werner präsentierte Grundzüge des Papiers „Lobbyistin der GOTToffenheit“, das die Landessynode Mitte Januar zur Diskussion gestellt hatte. Darin wird vorgeschlagen, offensiv anzunehmen, dass die Mitglieder der christlichen Kirchen zahlenmäßig über kurz oder lang zur Minderheit wird und von daher die Rolle der Evangelischen Kirche neu zu bestimmen. So solle die Kirche leidenschaftlich dafür eintreten, dass unsere Gesellschaft offen bleibt für die Frage nach Gott. Sie solle im Bündnis mit anderen für die Sache Gottes in der Welt eintreten und dabei mutig neue Wege beschreiten, alte Privilegien und alte Zwänge aufgeben und sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.

Auch einen zufriedenen Blick auf die jüngste Vergangenheit unternahmen die Kirchenvertreter. Vor einem Jahr waren die beiden Personalabteilungen mit neuem Sitz in Wuppertal zusammengelegt worden. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten laufe die Arbeit jetzt weitgehend reibungslos, berichteten die beiden Verwaltungsleitenden Christiane Weil und Philipp Strößer. Das, so waren beide überzeugt, mache Mut, die Zusammenarbeit im Verwaltungsbereich in Zukunft noch weiter zu vertiefen.

 

04.02.2021



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