Losung

für den 27.09.2021

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

Psalm 119,67

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Mein Corona – Fragen an Claudia Mix, Lehrerin, Presbyterin und Mitglied im Kreissynodalvorstand

„Gott sollte Geduld, Ideen und Nächstenliebe ausschütten“

Wie verändert Corona unseren Alltag? Was bewegt uns in diesen Zeiten besonders? Und wie bringen wir vielleicht Gott ins Spiel? Das sind die Themen unserer Rubrik "Mein Corona". Dieses Mal antwortet Claudia Mix aus der Luther-Kirchengemeinde.

Sorgt sich um Schüler, die ihre Freunde vermissen: Lehrerin und Presbyterin Claudia Mix. Sorgt sich um Schüler, die ihre Freunde vermissen: Lehrerin und Presbyterin Claudia Mix.

Frau Mix, wie hat sich Ihr Alltag durch Corona verändert?

Ich bin Grundschullehrerin und da hat sich der Unterrichtsalltag stark verändert. Jetzt stehen das Abstandhalten und das Einhalten der Hygieneregeln im Vordergrund. Die Kinder sitzen alleine an Tischen und folgen dem Unterricht. Da die Klasse auch nicht komplett unterrichtet wird, vermissen die Schüler ihre Freunde sehr. Auch in der Pause wird auf Abstand geachtet. Das ist für alle nicht immer einfach, auf Fußballspielen usw. zu verzichten. Allerdings gehört dies ja mittlerweile zu unserem Alltag, und die Schüler beachten die Regeln von alleine ganz toll.
Diese Abstandsregel hat meinen privaten Alltag natürlich auch sehr geprägt und eingeschränkt.

Worüber haben Sie sich in letzter Zeit besonders gefreut und worüber waren Sie besonders betrübt?

Über die Lockerungen habe ich mich sehr gefreut. So kann ich mich wieder mit Freunden treffen und sehe andere Menschen nicht nur digital oder höre sie übers Telefon. Ich habe mich auch darüber gefreut, dass bei uns in der Gemeinde „Tüten teilen“ wieder stattfinden kann – natürlich unter Beachtung der Hygieneregeln und mit einem ganz kleinen Team. Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht. Ich finde es toll, welche Kreativität und wie viel Engagement entwickelt wird, um wieder etwas für unsere Gemeinde stattfinden zu lassen. Auch wenn der Gottesdienst noch nicht wieder live gefeiert werden kann, ist es schön, ihn sonntagmorgens zu Hause digital zu feiern und zu wissen, dass alle dabei sind.
Besonders betrübt bin ich darüber, dass es zurzeit noch nicht möglich ist, sich mit vielen Menschen zu treffen. Da müssen die Viertklässler auf eine angemessene Verabschiedung von ihren Klassenkameraden aus den anderen Jahrgängen verzichten. Das fällt ihnen sehr schwer zu wissen, dass sie ihre Freunde nicht mehr in der Schule sehen werden. Ich denke, auch da werden wir noch kreativ, damit sich die Schüler angemessen verabschieden und sich auch auf die neue Schule freuen können.

Zurzeit gibt es viele Erwartungen, Fragen oder Vorhaltungen, die sich an Menschen aus Wissenschaft und Politik richten. Gibt es etwas zu Corona, das Sie gerne mal Gott sagen würden?

Ich möchte Gott darum bitten, dass wir Menschen nicht vergessen, die in Not geraten oder obdachlos sind. Trotz „Coronaregeln“ muss tatkräftige Hilfe möglich sein. Und da sollte Gott Geduld, Ideen und Nächstenliebe ausschütten.

Was wünschen Sie sich in diesen Zeiten von der Kirche?

Ich wünsche mir Unterstützung für die praktische Arbeit von Gemeinden vor Ort. Das können Ideen für digitale Plattformen und Werkzeuge sein, mit denen vor Ort gearbeitet werden kann. Denn vor Ort wird kreativ versucht, im Rahmen der „Coronaregeln“ für die Gemeindemitglieder da zu sein. Ich wünsche mir, dass Kirche die Bedürfnisse der Menschen vor Ort im Blick behält und auf sie zugeht und eingeht.

 

 

03.06.2020



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