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für den 22.01.2020

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Baustellen in Kirchengemeinden

Gotteshäuser werden saniert und erneuert

Im vergangenen Jahr verwandelten sich viele Kirchen in Solingen in Baustellen. Neuen Glanz dürfte das neue Jahr bringen - zum Beispiel in Widdert, wo die Gemeinde das Ende der Sanierung am 11. Januar mit einem großen, bunten Gottesdienst feiert.

Baustellenzaun vor der Stadtkirche Ohligs. LupeBaustellenzaun vor der Stadtkirche Ohligs.

Umbau in Widdert
Die Menschen in Widdert sollen sich in ihrer Kirche zu Hause fühlen. Das gilt für jene, die seit Jahrzehnten in den Gottesdienst kommen, ebenso wie für junge Familien und Kinder und für Jugendliche. Deswegen hat die Evangelische Kirchengemeinde die Sanierung genutzt, um Inhalte und Architektur unter einen Hut zu bringen. Vor den Sommerferien räumte die Gemeinde ihre Kirche aus, am 11. Januar um 15 Uhr kehrt sie nach einer Stippvisite zu Weihnachten nun in ihre Kirche zurück. Pfarrerin Kristina Ziegenbalg freut sich auf den bunten Gottesdienst, bei dem Gospelchor und Kinderchor, TenSing und Jazzband im Einsatz sind. Superintendentin Dr. Ilka Werner predigt und die Gemeinde kann das neue Raumgefühl in der Kirche einatmen. „Wir hatten einen großen Sanierungsstau“, erinnert Pfarrerin Ziegenbalg. Es gab nicht ausreichend Fluchtwege, der Bodenbelag war in die Jahre gekommen, die Farbe blätterte ab, die Fenster knirschten und der Kabelsalat machte den Alltag immer schwieriger. „Dann haben wir unser Gemeindekonzept als Grundlage für die Sanierung genutzt“, sagt die Pfarrerin und denkt vor allem an die vielen modernen Gottesdienstkonzepte, die in Widdert bereits umgesetzt werden. Die Orgel sei nicht mehr gebraucht worden. Deswegen habe das Presbyterium über ihren Ausbau entschieden. „So haben wir 60 Quadratmeter Platz für einen Jugendbereich auf der Empore bekommen“, sagt die Pfarrerin. Eine neue Wendeltreppe ist entstanden, dazu Teeküche und Sitzecke. Im Boden entstanden Kabelkanäle, die Stufe im Chorraum wurde zugunsten der Barrierefreiheit abgeschafft, vieles ist modernisiert worden, die Technik  und das Beleuchtungskonzept erneuert. Die Bänke wurden geteilt, so dass nun auch neue Sitzordnungen möglich sind. „Jetzt gilt es, die Kirche mit Leben zu füllen“, sagt die Pfarrerin und setzt dabei auch auf Ideen und kreative Einfälle der Gemeinde.

Neue Räume in Rupelrath
In der Christuskirche in Rupelrath ist die Gemeinde bereits einen Schritt weiter: Im vergangenen Juni feierte sie die Rückkehr in ihr aus- und umgebautes Gemeindezentrum. 730.000 Euro wurden investiert. Heizung, Elektrik, Beleuchtung, Altar, Kanzel, Taufbecken und Kreuz erneuert und Bereiche für Familien und Kinder geschaffen, der Kirchenvorplatz neu gestaltet. Auch hier hatten die Architekten den gemeindlichen Alltag im Blick – der nun schon seit einem halben Jahr ohne Baustellengerüst möglich ist.

Probleme bei der Turmsanierung in Dorp
Darauf wartet die Gemeinde Dorp weiterhin erwartungsvoll. Im November hatte die Abnahme der rund 713.000 Euro teuren Bauarbeiten am Turm stattfinden sollen – dabei allerdings entdeckten die Fachleute, dass sich Teile des neuen Putzes an der Westseite wieder lösten und Hohlräume zwischen Putz und Gemäuer entstanden waren. Im Labor wird nun nach der Ursache gesucht. Im April sollen die neuen Arbeiten beauftragt werden.

Einsturzgefahr gebannt in Ohligs
Auch in Ohligs herrscht weiterhin Baustellenatmosphäre: Nachdem im Frühjahr Mängel im Dachstuhl festgestellt worden waren und die Gemeinde über die Baufälligkeit ihrer Kirche informiert worden war, gab es Ende des Jahres dann die Entwarnung. Die akute Einsturzgefahr sei durch neue Balken gebannt. Zum Jahreswechsel konnten wieder die Kirchenglocken läuten und das neue Jahr begrüßen. Bis Sommer muss aber nun mithilfe eines Gerüsts im Kirchenschiff die Sanierung des Daches umgesetzt werden. Die Kosten werden mit 500.000 Euro beziffert – es werden Spendenaktionen stattfinden.

Risse an der Merscheider Kirche
Auch in Merscheid sollen Spenden die Sanierung der Kirche unterstützen: Dort hatten sich die Risse im Altarraum so stark vergrößert, dass Handlungsbedarf entstand. Inzwischen hat die Sanierung begonnen, die mit rund 127.000 Euro zu Buche schlagen wird.

Fortsetzung der Arbeiten an der Lutherkirche
Währenddessen wartet die Luther-Kirchengemeinde auf den Tag, an dem das Gerüst an ihrer Kirche wieder aufgebaut wird: Im Frühjahr soll der dritte Bauabschnitt dafür sorgen, dass die letzten Arbeiten an der oberen Fassade umgesetzt werden. Vor acht Jahren hatte das Gotteshaus vor der Schließung gestanden, weil die Fassade bröckelte. Die Gemeinde investierte und erneuerte während der ersten beiden Bauabschnitte bereits betroffene Fassadenstellen. „Dann fehlte uns allerdings das Geld“, erinnert Pfarrerin Michaela Röhr. Das Gerüst wurde abgebaut, Zuschüsse beantragt. „Das hat sehr lange gedauert“, sagt die Pfarrerin, „aber wir freuen uns, dass wir nun die Zusagen vorliegen haben.“ Und deswegen soll das Gerüst im Frühjahr wieder stehen, während des Sommers dann die Fassaden um die markanten Rosetten auf der Seite zum Gemeindehaus erneuert werden. Wesentliche Einschränkungen für das gemeindliche und gottesdienstliche Leben erwartet die Pfarrerin nicht.

 

 

08.01.2020



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