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für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

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Deutschlandfunk

Große Resonanz auf Radiogottesdienst aus der Dorper Kirche

Eine große Resonanz hat der Radiogottesdienst aus der Dorper Kirche vom vergangenen Sonntag ausgelöst. Viele Hörer versuchten, die Gemeinde und Pfarrer Joachim Römelt telefonisch zu erreichen.

Zuerst auf der Kanzel und dann am Telefon: Pfarrer Joachim Römelt Zuerst auf der Kanzel und dann am Telefon: Pfarrer Joachim Römelt

Eine große Resonanz hat der Radiogottesdienst der Dorper Gemeinde, der am vergangenen Sonntag im Deutschlandfunk übertragen wurde, ausgelöst. Kaum waren die letzten Töne des Rundfunkgottesdienstes verklungen und die Telefonnummer verlesen, unter der man die Dorper Gemeinde erreichen konnte, da läuteten auch schon die Telefone. Etwa 40 Anrufer hatten die Gelegenheit, im Anschluss an die Übertragung ab 11.00 Uhr bis gegen 13.00 Uhr mit Pfarrer Joachim Römelt oder einem anderen Vertreter der Gemeinde zu sprechen. Die allermeisten Anrufer mussten sich aber mit dem „Besetzt“-Zeichen begnügen. „Unsere Telefonanlage hat insgesamt 1.200 Anrufversuche verzeichnet“, berichtet Pfarrer Römelt, der auch die Predigt gehalten hatte. Auch zahlreiche Mails zum Gottesdienst haben die Gemeinde erreicht.

Im Mittelpunkt vieler Telefongespräche im Anschluss an den Gottesdienst standen die Überlegungen Römelts zur Bedeutung des Kreuzes aus heutiger Sicht. „Das hat manche daran erinnert, welche Kreuze sie bereits im Leben zu tragen hatten“, erzählt der Seelsorger. „Wir haben dann am Telefon darüber gesprochen.“

Manche wollten aber auch nur eine Rückmeldung auf den soeben im Radio gehörten Gottesdienst geben. „Die Resonanz war bis auf wenige Ausnahmen positiv“, freut sich der Dorper Pfarrer. „Dabei wurde auch die tolle kirchenmusikalische Gestaltung immer wieder gelobt.“ Die hob auch der für die Übertragung redaktionell verantwortliche Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche, Dr. Titus Reinmuth, besonders hervor. Die Dorper Kantorin Stephanie Schlüter hatte mit der Dorper Kantorei und einem Instrumentalensemble einen breiten musikalischen Bogen zwischen klassischer und moderner geistlicher Musik gespannt.

Pfarrer Joachim Römelt hatte sich unter der Überschrift „Die Liebe Gottes und das Kreuz“ in seiner Predigt mit Überlegungen mancher Kirchenreformer auseinandergesetzt, das Kreuz als zentrales Symbol der Christenheit durch eine freundliche und lebensfrohere Symbolik zu ersetzen. Doch nicht das Symbol stelle das Problem dar, so Römelt, sondern die Verhältnisse in dieser Welt: „Das Kreuz ist Ausdruck einer Welt, in der es viel zu viel Leid, Gewalt und Unrecht gibt und zu der wir alle irgendwie dazugehören, ob es uns gefällt oder nicht.“ Das Kreuz sei aber für Christinnen und Christen auch das Zeichen dafür, „wie weit Gottes Liebe zu uns geht. Lieber lässt er die geballte Gewalt sich an sich austoben, als dass er diese Menschheit fallen lässt. Das ist die Botschaft des Kreuzes.“

 

23.03.2016



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