Losung

für den 09.12.2019

Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes.

5.Mose 1,17

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Gründonnerstag und Karfreitag

Gedenken an Leiden und Sterben Jesu

In der Karwoche gedenken Christen des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz. Die Bezeichnung kommt vom althochdeutschen Wort „kara“ für „Klage“ oder „Trauer“. Besondere Gottesdienste werden Gründonnerstag und Karfreitag gefeiert.

Am Karfreitag gedenken Christinnen und Christen des Leidens und Sterbens Jesu (Foto: ekir.de). Am Karfreitag gedenken Christinnen und Christen des Leidens und Sterbens Jesu (Foto: ekir.de).

Die Karwoche hat bereits mit dem Palmsonntag eine Woche vor Ostern begonnen, an dem in den Gottesdiensten an den Einzug Jesu in Jerusalem gedacht wurde. Die nächste Station der Karwoche ist der Gründonnerstag. Der Name hängt vermutlich mit dem aus dem Althochdeutschen stammenden Wort „Greinen“ (Weinen, Klagen) zusammen. Am Abend wird in den evangelischen Kirchengemeinden Solingens in Abendmahlsgottesdiensten an das letzte Mahl Jesu mit seinen Begleiterinnen und Begleitern gedacht. In Dorp bereitet Pfarrer Klaus Hoffmann den Gottesdienst seit vielen Jahren im Gemeindezentrum Arche vor. Die übliche Bestuhlung für den Gottesdienst wird durch lange Tischreihen ersetzt. In Texten und Liedern wird an die Bedeutung des Abendmahls für Christinnen und Christen gedacht, danach wird gegessen. Anders als sonst im Jahr, wenn das Abendmahl symbolisch nur mit einem kleinen Stück Brot oder einer Oblate und mit einem kleinen Schluck Wein oder Traubensaft gefeiert wird, soll am Gründonnerstag jeder satt werden. Darum stehen bei diesem Abendmahlsgottesdienst Platten mit belegten Broten, Kannen mit Traubensaft und Weinflaschen auf den Tischen. „Wir glauben, dass das Abendmahl nicht bloß ein schönes Märchen ist, sondern die Vergegenwärtigung eines ganz handfesten Geschehens“, betont der Dorper Pfarrer: „Wir essen gemeinsam und vergewissern uns, dass auch die Gemeinschaft mit Jesus bestehen bleibt.“

Am Karfreitag steht dann die Erinnerung an den Tod Jesu am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor Jerusalem im Mittelpunkt. Diese Hinrichtung ist eine historische Tatsache und auch von außerchristlichen Quellen belegt. Die biblischen Evangelien deuten diesen gewaltsamen Tod Jesu als Konsequenz seiner Worte und Taten. In vielen Kirchen werden am Karfreitag als Zeichen der Trauer Kerzen und Blumen vom Altar entfernt. Die Kirchenglocken schweigen an diesem Tag. Doch schon Martin Luther und andere Reformatoren betonten, dass Jesu Tod am Kreuz die Befreiung aus der Schuld und die Versöhnung mit Gott bewirke. Darum gilt der Karfreitag als höchster evangelischer Feiertag.

Neben den Karfreitagsgottesdiensten in den Gemeinden zur üblichen Zeit am Vormittag gibt es in einigen Gemeinden besondere Veranstaltungen.

Die Solinger Superintendentin Dr.Ilka Werner predigt am Karfreitag um 10.30 Uhr in der Ketzberger Kirche an der Lützowstraße.

  • Gottesdienst zum Karfreitag
    Karfreitag, 18. April 2014, 10.30 Uhr
    Ketzberger Kirche, Lützowstraße

Im Städtischen Klinikum Solingen gestaltet Klinikpfarrerin Renate Tomalik den Karfreitagsgottesdienst gemeinsam mit „Grünen Damen“ von der „Ökumenischen Krankenhaushilfe“.

  • Gottesdienst zum Karfreitag
  • Karfreitag, 18. April 2014, 10.00 Uhr
    Kapelle im Städtischen Klinikum Solingen, Gotenstr. 1

In Ohligs wird der morgendliche Gottesdienst ergänzt durch eine Andacht zur Todesstunde Jesu.

  • Orgelmusik zur Todesstunde Jesu
  • mit Jörg-Peter Schulz (Orgel)
    Karfreitag, 18. April 2014, 15.00 Uhr
    Evangelische Stadtkirche Ohligs, Wittenbergstraße

Am Karsamstag finden keine Gottesdienste statt. Am Abend werden aber bereits Osterfeuer entzündet.

  • Osterfeuer am Karsamstag, 19. April 2014
  • 19.00 Uhr: neben der Dorper Kirche, Schützenstraße
    21.00 Uhr: auf dem Gräfrather Markt

Am späten Abend oder am Ende der Nacht zwischen Samstag und Sonntag leiten schließlich Gottesdienste zur Osternacht von der Karwoche zum Ostermorgen und vom Gedenken an das Sterben Jesu zur Freude über seine Auferstehung über.

 

16.04.2014



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