Losung

für den 20.11.2019

Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen.

Psalm 71,23

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Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

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Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreis Solingen in Merscheid

Hauptthema „Diakonie in Solingen“

Am 8. und 9. November 2019 wird die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Merscheid zu ihrer Herbsttagung zusammenkommen. Inhaltliches Hauptthema ist die Diakonie in Solingen.

70 Synodale und viele Gäste sind zur Herbstsynode eingeladen. 70 Synodale und viele Gäste sind zur Herbstsynode eingeladen.

Für viele Menschen ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises mit seinem Sitz im Haus der Evangelischen Kirche an der Kasernenstraße eine wichtige Adresse. Die Evangelische Beratungsstelle für Familien-, Lebens-, Paar- und Erziehungsberatung, eine Schuldner- und Insolvenz- sowie eine Sozialberatung, die Flexible Erziehungshilfe, 14 Kindertages-einrichtungen, Angebote für den Offenen Ganztag, Dienste für zugewanderte Menschen, der Evangelische Betreuungsverein sowie weitere Angebote erreichen in der Klingenstadt jedes Jahr weit mehr als 5.000 Solingerinnen und Solinger. Vom Kind in der Kita über verschuldete Jugendliche und hilfesuchende Eltern bis zu Senioren, die mit ihrem alltäglichen Leben nicht mehr alleine zurechtkommen, erfahren Menschen unter dem Dach und in den Einrichtungen des Diakonischen Werkes teilweise gemeinsam mit Solinger Kooperationspartnern zuverlässig Begleitung, Betreuung und Unterstützung. Insgesamt rund 280 Mitarbeitende arbeiten in dem Solinger Wohlfahrtsverband.

Eng mit den Gemeinden verbunden
Als Einrichtung des Evangelischen Kirchenkreises Solingen ist das Diakonische Werk eng mit den zehn Solinger Gemeinden verbunden. So befinden sich die 14 Kitas und Familienzentren im Evangelischen Kirchenkreis in der Trägerschaft des Werkes, die religionspädagogische Arbeit übernehmen aber die Gemeinden vor Ort: Deren Pfarrerinnen und Pfarrer kommen in die Einrichtungen, sprechen mit den Kindern über biblische Geschichten und feiern mit ihnen und ihren Eltern Gottesdienste und die wichtigen christlichen Feste. Außerdem halten Gemeinden viele eigenen diakonischen Initiativen vor: In Wald unterhält die Kirchengemeinde ein sozialdiakonisches Zentrum mit zahlreichen Angeboten gegen Vereinsamung und materielle Not. In Ohligs organisieren Mitarbeiterinnen im sozialdiakonischen Dienst unter anderem Besuchsdienste und einen Mittagstisch für bedürftige Menschen. In der Stadtkirchengemeine erfahren Menschen in Not ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot vor Ort, Begleitung bei schwierigen Ämtergängen und den Erhalt von Lebensmittelgutscheinen. In der Luther-Kirchengemeinde verteilen Ehrenamtliche Tüten mit Lebensmitteln an Menschen aus dem Stadtteil, denen am Monatsende das Geld ausgegangen ist. In Dorp gibt es einen Diakonieverein, in dem zahlreiche Spender gemeinsam mit der Kirchengemeinde Einzelhilfen für arme Menschen, Diakonietüten und einen regelmäßigen Zuschuss zur diakonischen Jugendarbeit organisieren. In Gräfrath unterstützt die Kirchengemeinde die Arbeit des Vereins „Gräfrath hilft“ beim Engagement für geflüchtete Menschen. In Ketzberg gibt es für Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit satt zu werden, weil die Verantwortlichen festgestellt haben, dass Kinder und Jugendliche regelmäßig hungrig zu Angeboten kamen. Die Kirchenkreis unterhält außerdem die Schulmaterialhilfe „Stifte stiften“, die Lehrkräfte an Solinger Grund- und Förderschulen darin unterstützt, benötigte Füller, Hefte, Farbkästen oder Federmäppchen an bedürftige Schülerinnen und Schüler zu geben. Alle Kirchengemeinden verweisen darüber hinaus regelmäßig bei Bedarf auf die speziellen Hilfs- und Beratungsangebote ihres Diakonischen Werks.

Austausch von Erfahrungen und Ideen
Das Thema „Diakonie“ steht am Freitagabend auf der Tagesordnung. Bei den Beratungen soll es nicht um konkrete Beschlüsse zur Ausgestaltung und Weiterentwicklung der diakonischen Arbeit des Werks oder der Gemeinden gehen, sondern um den Austausch von Erfahrungen sowie von Ideen für die Zukunft. Die neue Diakonie-Geschäftsführerin Ulrike Kilp wird das Thema mit einem kurzen Impulsreferat eröffnen. „Wir möchten auf der Synode beraten, wie die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinden und des Diakonischen Werkes für die Menschen in Solingen relevanter werden können. Ein Weg dahin führt in Ergänzung zu den ambulanten Angeboten stärker ins Quartier. Hierzu sollen auch Strukturen hinterfragt werden. Im Kern geht es um eine zugewandte diakonische Kirche, die nah an die Menschen und ihr Lebensumfeld herankommt“, erklärt Kilp. Sie hat am 1. Oktober ihren Dienst aufgenommen und wird zum neuen Jahr die Geschäftsführung alleine übernehmen, nachdem die beiden langjährigen Geschäftsführenden Friederike Stratmann und Horst Koss in den Ruhestand gegangen sein werden. 

Superintendentin berichtet
Am Samstagmorgen folgen dann die Berichte von Superintendentin Dr. Ilka Werner sowie die alle zwei Jahre vorzulegenden Berichte aus den Gemeinden. Auch die Kirchenkreis-Haushalte für 2020 stehen zur Beratung und Beschlussfassung an. Am Samstagmittag wird Oberbürgermeister Tim Kurzbach erwartet, um den Beitritt der Stadt Solingen zum Bündnis „Sichere Häfen“ zu erklären. „Sichere Häfen“ setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die auf der Flucht über das Mittelmeer in Seenot geraten. Die Kreissynode hatte auf ihrer letzten Tagung im Juni 2019 die Stadt Solingen gebeten, dem Bündnis beizutreten. Der Rat der Stadt hatte dazu im September mit großer Mehrheit einen Beschluss gefasst.

Synode ist öffentlich
Die Synode beginnt am Freitag, 8. November 2019, um 18.00 Uhr mit einem Abendmahls-gottesdienst in der Merscheider Kirche, Hofstr. 10, in dem Pfarrer Stephan Sticherling die Predigt halten wird. Gegen 19.30 Uhr beginnen dann die Synodalberatungen. Am Samstag, 9. November 2019, startet der zweite Synodentag um 8.30 Uhr mit einer Andacht. Die Synodaltagung ist grundsätzlich öffentlich.

 

24.10.2019



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