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für den 14.12.2019

HERR, du hast mich heraufgeholt aus dem Totenreich, zum Leben mich zurückgerufen von denen, die hinab zur Grube fuhren.

Psalm 30,4

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Ökumenischer Gottesdienst im Städtischen Klinikum

„Ich bin, weil du bist“

Zu einem Ökumenischen Gottesdienst zur Fastenzeit laden die Evangelische und die Katholische Klinikseelsorge in die Kapelle des Städtischen Klinikums ein. Im Mittelpunkt wird dann das aktuelle Misereor-Hungertuch stehen.

Grafik: misereor.de Grafik: misereor.de

Zu einem Ökumenischen Gottesdienst laden am kommenden Freitag, 16. März 2018, um 17.00 Uhr die Evangelische und die Katholische Klinikseelsorge in die Kapelle des Städtischen Klinikums, Gotenstr. 1, 42653 Solingen, ein. Im Mittelpunkt wird dann das aktuelle Misereor-Hungertuch stehen, das in diesem von dem aus Nigeria stammenden Künstler Chidi Kwubiri stammt und den Titel „Ich bin, weil du bist“ trägt. „Ich bin, weil du bist“ lautet auch ein bekanntes südafrikanisches Sprichwort. „Nicht nur unsere Alltagserfahrung, auch die Bibel weiß davon, dass wir nur existieren können, weil es andere gibt, die sich um uns kümmern und um die wir uns kümmern“, erklärt Renate Tomalik, evangelische Pfarrerin am Städtischen Klinikum. In einem großen Krankenhaus, so die Theologin, werde diese Einsicht an jedem Tag hunderte Male konkret. „Wir möchten uns von dem Misereor-Hungertuch einladen lassen, da einmal genauer hinzublicken.“

Die Predigt werden Pfarrerin Tomalik und ihr katholischer Kollege Pater Mathieu Pouls gemeinsam halten. Musik kommt vom Chor „kreuz & quer“ aus Dorp unter der Leitung von Kantorin Annegret Pallasch. Eingeladen sind nicht nur Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende, sondern auch Menschen, die aktuell nicht mit dem Klinikum verbunden sind.

Das Hungertuch geht auf eine alte kirchliche Tradition zurück, nach der in Kirchen während der vorösterlichen Passionszeit die Darstellung Jesu oder sogar der ganze Altar durch ein Tuch verdeckt werden. Damit sollte an den Vorhang im Tempel von Jerusalem erinnert werden, der in den biblischen Berichten über die Passion Jesu mehrfach vorkommt, und war mit Motiven der biblischen Heilsgeschichte verziert. 1976 hat die katholische Hilfsorganisation Misereor diesen Brauch aufgegriffen und bittet seither alle zwei Jahre einen Künstler oder eine Künstlerin um die Erarbeitung eines neuen Motivs. Diese dann als Wandbehang, aber auch in anderer Form vervielfältigten Motive finden seither nicht nur in katholischen, sondern auch in vielen evangelischen Gemeinden große Beachtung.

 

12.03.2018



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