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für den 29.06.2022

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5.Mose 30,19

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Verabschiedung von Pfarrerin Jutta Degen in den Ruhestand

Im Vordergrund stand der Dienst an den Menschen

37 Jahre lang war Jutta Degen Pfarrerin der Evangelischen Stadtkirchengemeinde. Am kommenden Sonntag (29. Mai 2022) wird sie in den Ruhestand verabschiedet.

Nach 37 Jahren in der Stadtkirchengemeinde in den Ruhestand: Pfarrerin Jutta Degen (Foto: Annette Gärtner). Nach 37 Jahren in der Stadtkirchengemeinde in den Ruhestand: Pfarrerin Jutta Degen (Foto: Annette Gärtner).

„Hallo, meine Liebe!“ – wenn Pfarrerin Jutta Degen vertraute Gesichter in der Stadtkirche am Fronhof begrüßt, wird die Herzlichkeit spürbar, mit der sie Menschen in ihrem Dienst als Pfarrerin begleitet. Eine Umarmung, ein aufmunterndes Wort und ehrliches Interesse, wie es dem Gegenüber gerade geht, waren für die 65-jährige Theologin immer wichtig als Pastorin ihrer Gemeinde. Ungezählte Menschen hat sie so auf deren Lebensweg begleitet: Kinder getauft, Paare getraut und Angehörige beim Abschied von lieben Verstorbenen unterstützt.

Entpflichtung durch Superintendentin Dr. Ilka Werner

37 Jahre lang war sie so für Menschen in Solingen-Mitte aktiv. Am kommenden Sonntag wird sie durch Superintendentin Dr. Ilka Werner feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Ein letztes Mal wird sie dann noch im Rahmen ihres aktiven Dienstes an die Kanzel treten und über Gottes Wort und die Situation der Menschen in der Welt predigen. Vermutlich wird sie auch beim letzten Mal eher einen seelsorglichen und keinen belehrenden Ton anschlagen.

Einsatz für die Stadtkirche

Den Dienst an den Menschen sah Jutta Degen immer im Vordergrund: „Ich durfte Menschen begleiten von der Geburt bis zum Tod, habe Freude und Leid mit ihnen geteilt und von der Liebe Gottes erzählt. Die Seelsorge hat einen großen Raum eingenommen.“ Ein weiterer Schwerpunkt war ihr Engagement für das große Kirchengebäude am Fronhof. Bereits Ende der 1980er Jahre habe sie sich im Stadtkirchenpresbyterium für die aufwändigen Buntglasfenster eingesetzt, die bis heute einen besonderen Blickfang im Kirchsaal darstellen, erzählt Jutta Degen im Rückblick. Durch viele Spenden sei es dann möglich geworden, die transparenten Kunstwerke zu realisieren. Trotzdem hatte sich in den folgenden Jahrzehnten ein enormer Sanierungsstau in der Stadtkirche Mitte entwickelt. Anfang der 2010er Jahre gelang es der Stadtkirchengemeinde dann durch Unterstützung der Stadt Solingen, für Sanierung und Umbau der Stadtkirche beträchtliche Mittel aus einem EU-Förderprogramm zu Stärkung der Innenstädte zu erhalten. Die bessere Öffnung zu Innenstadt mit dem neuen Haupteingang am Fronhof und der Ausbau des Bürgersaals zu einer guten Stube der Stadt, die nicht nur für kirchliche, sondern für Termine vielfältiger Veranstalter genutzt wird, haben die Bedeutung des Kirchengebäudes für die Stadtgesellschaft verstärkt. Für Jutta Degen als Presbyteriumsvorsitzende bedeutete der Umbau mit Hilfe öffentlicher Mittel zwar viel zusätzliche Verwaltungsarbeit, aber auch ein besonderes Glückserlebnis: „Die Wiedereröffnung der Stadtkirche am 1. Advent 2014 nach über zwei Jahren Umbau war für mich der schönste Moment meiner Arbeit in der Stadtkirchengemeinde.“

Zukünftig mehr Zeit für die Familie

Ein weiteres Herzensprojekt der scheidenden Stadtkirchenpfarrerin ist die langjährige ökumenische Partnerschaft zur protestantischen Waldensergemeinde in Cerignola: Immer wieder hat sie die Menschen dort in Süditalien besucht. Für den Evangelischen Kirchenkreis Solingen war Jutta Degen unter anderem in der Notfallseelsorge und im Beirat der Kircheneintrittsstelle aktiv. Im bevorstehenden Ruhestand freut sich die Theologin nun auf mehr Zeit für ihren Mann, ihre Söhne und Enkelkinder.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Jutta Degen beginnt am kommenden Sonntag, 29. Mai 2022, um 10 Uhr in der Stadtkirche. Anschließend lädt die Gemeinde zum Empfang in den Bürgersaal ein.

 

24.05.2022



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