Losung

für den 06.04.2020

Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre.

Hosea 8,12

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3 Fragen an den Pressepfarrer Thomas Förster

„In unserer Kirche gibt es viel Berichtenswertes“

Zu den Aufgaben von Pressepfarrer Thomas Förster am Jahresanfang gehört es, die Redaktionen über neue Projekte und Entwicklungen beim Kirchenkreis im vor uns liegenden Jahr zu informieren. Zwischendurch hatte er auch Zeit für unsere 3 Fragen.

Thomas Förster ist Theologe und Kommunikationsmanager und Pfarrer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Evangelischen Kirchenkreis Solingen. Thomas Förster ist Theologe und Kommunikationsmanager und Pfarrer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Evangelischen Kirchenkreis Solingen.

Was fasziniert Sie an der Aufgabe "Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche bzw. im Kirchenkreis“?

Gerade hat eine jährliche Umfrage ergeben, dass vier von zehn Deutschen der Evangelischen Kirche vertrauen. Das ist im Vergleich zu anderen Institutionen ein mittlerer Wert, aber es zeigt, dass wir etwas tun müssen. Nicht zuletzt, weil viele Menschen die Glaubwürdigkeit der Kirche auch mit der Glaubwürdigkeit des Evangeliums in Zusammenhang bringen. Vertrauen kann entstehen, wenn Menschen gute Erfahrungen mit ihrer Pfarrerin, ihrem Jugendleiter, ihrer Ansprechperson vom Diakonischen Werk machen. Für viele hängt die Vertrauenswürdigkeit aber auch daran, was sie über uns in der Zeitung lesen oder im Radio hören. Und ich weiß, dass es da vieles in unserer Evangelischen Kirche in Solingen gibt, was Vertrauen schaffen kann und berichtenswert ist: Menschen, die sich für andere einsetzen, weil sie das aus ihrem christlichen Glauben heraus für selbstverständlich halten. Veranstaltungen, die überraschend und spannend sind, liebevoll und sorgfältig vorbereitet sowie voller Leidenschaft für den Wunsch, Menschen an unserer Gemeinschaft zu beteiligen. Angebote, die Menschen zuverlässig wahrnehmen können, egal ob sie sich über die Geburt ihres Kindes freuen, den Verlust eines geliebten Menschen betrauern oder über ihre Fragen an das Leben sprechen möchten. Mich fasziniert der Gedanke, dass ich dabei helfen kann, all das noch bekannter zu machen.

Wo sehen Sie die gegenwärtigen Herausforderungen für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit?

Ich möchte zwei Aspekte nennen.
Für Medien ist vor allem das Besondere, das Außergewöhnliche berichtenswert. Wenn wir als Kirche neue Wege gehen, überraschende Projekte ausprobieren, um Menschen zu erreichen, dann wird darüber berichtet und die Öffentlichkeit wird neu auf uns aufmerksam. Als Öffentlichkeitsarbeiter würde ich darum gerne dazu ermuntern, noch mehr Neues auszuprobieren. Gleichzeitig sehe ich aber, wie viele haupt- und auch ehrenamtlich Mitarbeitende in den Gemeinden und Einrichtungen sich am Limit fühlen. Weil die Herausforderungen zahlreich und zumindest die hauptamtlichen Köpfe vielerorts weniger geworden sind. Um neues Vielversprechendes auszuprobieren, müssten wir uns darum von alten Aufgaben und Angeboten trennen, die nicht mehr genügend Resonanz erzielen. Aber das fällt uns sehr schwer.
Ein zweiter Aspekt ist die fast explosionsartige Vermehrungen von medialen Kanälen, auf denen heute immer schneller kommuniziert wird. Wie es gelingen kann, hier mit angemessenem Aufwand eine ausreichende Reichweite insbesondere bei Jüngeren zu erzielen, ohne die „klassischen“ Medien wie Zeitung, Radio, TV zu vernachlässigen, die für viele immer noch eine hohe Bedeutung haben, das ist ein herausfordernder Spagat.

Wenn Sie es sich wünschen könnten: Welche Nachricht würden Sie gerne einmal verbreiten?

„Die Evangelischen Gemeinden in Solingen wachsen wieder.
Am 31.12. verzeichneten die Kirchbücher der Solinger Gemeinden mehr Mitglieder als zum Jahresanfang. Bei einer repräsentativen Umfrage unter evangelischen Solingerinnen und Solingern erklärten außerdem mehr als noch vor zwölf Monaten, sie sähen voller Gottvertrauen und Mut auf das neue Jahr.“ Das wäre für mich eine von vielen Wunschnachrichten.

 

08.01.2020



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