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Banken informieren über Kapitalertragssteuer

Keine neue Kirchensteuer auf Zinsen und Erträge

Ab dem 1. Januar 2015 tritt ein neues Verfahren in Kraft, mit dem die Banken mit der Kapitalertragssteuer zukünftig automatisch auch die Kirchensteuer auf Zinsgewinne und Kapitalerträge abführen können. Mehr Kirchensteuer muss darum aber keiner zahlen.

Millionen Bundesbürger haben in den ersten Wochen des Jahres Post von ihrer Bank bekommen: „Kirchensteuerabzug auf Kapitalerträge ab 2015 automatisch“ - so oder ähnlich lauteten die Überschriften über den Informationen. „Dabei geht es nicht um eine neue Kirchensteuer, sondern um eine Vereinfachung des bisherigen Verfahrens für die Bankkunden“, erklärt Christiane Weil, Leiterin der Verwaltung im Evangelischen Kirchenkreis Solingen. „Durch diese Änderung müssen Sparer keinen Cent mehr zahlen!“

Der im Jahr 2009 eingeführte Kirchensteuerabzug auf Kapitalerträge betrifft nur Kirchenmitglieder, und auch nur die, deren Zinserträge 801 Euro (Ledige) bzw. 1602 Euro (Verheiratete) übersteigen. Beispiel: Legt man derzeitig übliche Sparzinsen zugrunde kann das ein Anlagevermögen von mindestens 160.000 Euro (Ledige) bzw. 320.000 Euro (Ehepaar) voraussetzen (zum Beispiel bei einem Tagesgeldkonto, das mit 0,5 Prozent verzinst wird). Für die Allermeisten dürfte die Änderung daher zurzeit gar keine Auswirkungen haben, wenn sie einen entsprechenden Freistellungsauftrag eingerichtet haben.

Für alle, die mehr Zinsgewinne erzielen, bedeutet das Verfahren zusätzliche Bequemlichkeit, da das Kirchensteuermerkmal automatisch (und anonymisiert!) an die Bank übermittelt wird. Eine neue Kirchensteuer wird aber auch hier nicht eingeführt. Kapitalerträge waren auch vor der automatischen Datenübermittlung kirchensteuerpflichtig. Nur mussten die Sparer selber aktiv werden und ihre Religionszugehörigkeit mitteilen.

Für Fragen hat die Evangelische Kirche ein gebührenfreies Infotelefon zur Kirchensteuer eingerichtet: 0800 / 000 10 34 (erreichbar zu üblichen Bürozeiten).

Möchten Sie mehr Infos? Unten finden Sie weitere Einzelheiten zum Download.

 

27.02.2014



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