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für den 27.09.2021

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

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3 Fragen an Jugendreferent Dennis Längert zum Projekt „Brückenschlag“

Jugendliche sollen die Evangelische Kirche fernab von Vorurteilen kennenlernen

Dennis Längert ist nicht nur Jugendreferent des Evangelischen Kirchenkreises Solingen sondern auch Koordinator des neuen Projekts „Brückenschlag“ für Schüler*innen der Sekundarstufe II. Was das ist, erklärt er in unserer Rubrik „3 Fragen“

Freut sich auf die kommenden Brückenschlag-Projekte: Jugendreferent Dennis Längert. Freut sich auf die kommenden Brückenschlag-Projekte: Jugendreferent Dennis Längert.

Herr Längert, „Brückenschlag“ ist ein neues Angebot der Evangelischen Kirche für Solinger Schüler*innen und für Schulen. Was kann das Projekt beiden bieten?
 

Den Schülerinnen und Schülern bietet sich zu allererst einmal die Gelegenheit, sich fast drei Tage in der wunderbaren Atmosphäre der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof in Ohligs im Rahmen von Orientierungs- und Reflexionstagen (ORT) einem von ihnen selbst gewünschten Thema zu widmen. Darüber hinaus können sie Evangelische Kirche mal fernab von Vorurteilen erleben und kennenlernen. Und dazu gibt es Gelegenheit zu weiteren gemeinsamen Aktionen.

Den Schulen bieten wir einerseits die Möglichkeit über die verstetigte Zusammenarbeit ein Format der Schulseelsorge und ganzheitlichen Bildung in ihre Arbeit und womöglich auch in ihre Konzepte zu integrieren. Dies trägt sicherlich zu einem besseren Klassen- bzw. Stufenklima bei. Daneben kann das Projekt andererseits durchaus den Auftakt zu einer intensivierten Zusammenarbeit von Schulen mit Gemeinden oder dem Kirchenkreis bilden.


Was verbindet Ihre Aufgabe als Jugendreferent mit Ihrer Arbeit im Projekt „Brückenschlag“?
 

Die Schnittstellen sind vielfach. Die sicherlich naheliegendste liegt in der Zielgruppe begründet:  Schließlich sind Schülerinnen und Schüler nun mal Jugendliche bzw. Junge Erwachsene. Mit Menschen dieser Altersgruppen zu arbeiten ist seit jeher eine Aufgabe der evangelischen Jugendarbeit. Auch wenn das Format der ORT aus der Schüler*innenarbeit stammt, ist es sehr anschlussfähig an die Jugendarbeit. Davon ausgehend ergeben sich Anschlusspunkte in Schulen und Gemeinden zwecks Vernetzung, Beratung oder dem Ausprobieren neuer Arbeitsweisen. Das sind alles genuine Aufgaben eines Jugendreferenten. Schlussendlich gibt es den Auftrag an mich, diese Schnittstellen auch konzeptionell für die evangelische Jugendarbeit als dauerhaften Teil der Arbeit zu verankern.


Der Projektauftakt fiel leider ausgerechnet in eine Zeit, in der Schulen wegen der Corona-Pandemie vor vielen Herausforderungen stehen und lange geschlossen waren. Konnten Sie trotzdem bereits Erfahrungen machen, wie junge Leute und wie Schulen auf „Brückenschlag“ reagieren?
 

Richtig ist, dass Corona uns zu einem sehr schwierigen Zeitpunkt getroffen hat. Wir hatten gerade die ersten ORT mit der Geschwister-Scholl-Gesamtschule abgeschlossen, da kam am selben Tag der Lockdown. Für uns hieß das: Vor den Sommerferien war keine der geplanten Maßnahmen mehr möglich. Dafür haben wir ein digitales Angebot in Form eines „Learningsnacks“ erarbeitet. Wir werden auch zukünftig begleitend digital arbeiten, das war anfangs so nicht geplant und ist eine Konsequenz aus den veränderten Rahmenbedingungen. Ferner werden wir planmäßig drei weitere ORT bis zum Ende des Jahres durchgeführt haben. Das ist eine gute Zahl in Anbetracht der Umstände. Natürlich arbeiten wir mit Hochdruck daran, die ORT für das nächste Jahr festzumachen. Gemeinsam mit den Schulen gilt es dabei, durchaus auch Widerstände zu überwinden und passgenaue Lösungen zu finden. Abschließend lässt sich aber feststellen, dass alle bisherigen Maßnahmen für alle Beteiligten ein voller Erfolg waren! Das motiviert zusätzlich für die anstehenden Aufgaben!

 

 

08.10.2020



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