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für den 11.12.2019

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3 Fragen an Jugendreferentin Margit Rolla

„Junge Menschen brauchen Freiraum und Vertrauen“

Margit Rolla war seit vielen Jahren die Jugendreferentin des Kirchenkreises. Im Januar wechselt sie in den Ruhestand. Bevor sie am 15. November 2019 verabschiedet wurde, hatte sie noch Zeit, unsere drei Fragen zu beantworten.

Wird am 15. November 2019 ab 17 Uhr in Stadtkirche verabschiedet: die langjährige Jugendreferentin Margit Rolla. Wird am 15. November 2019 ab 17 Uhr in Stadtkirche verabschiedet: die langjährige Jugendreferentin Margit Rolla.

Frau Rolla, seit 1991 haben Sie sich mit viel Leidenschaft dafür eingesetzt, dass junge Menschen in der Evangelischen Kirche in Solingen attraktive Angebote vorfinden und Raum bekommen, um sich auszuprobieren. Wie haben sich Bedürfnisse und die Lebenssituation von jungen Leuten in dieser Zeit verändert?


Die existentiellen Bedürfnisse von Jugendlichen nach Annahme, ernst genommen werden und Freiraum in ihrer Lebensphase haben sich nicht wirklich verändert, aber die Lebenssituation, die Lebenswelten der Jugendlichen haben sich verändert und sind undurchlässiger geworden. Das bedeutet, dass oft nur bestimmte Zielgruppen erreicht werden, die unter sich bleiben.

 

Früher hieß es oft, Jugendliche wollten nur Spaß haben. Seit einiger Zeit bestaunen wir bei vielen die Leidenschaft, mit der sie für eine andere Klimapolitik eintreten. Aber sind junge Leute heute eigentlich noch für den christlichen Glauben ansprechbar?


Natürlich, denn gerade in der Jugendphase stellen sich die Fragen: woher komme ich und wozu lebe ich, bzw. was gibt meinem Leben einen Sinn. Und damit auch, gibt es etwas woran ich mich halten kann, gibt es einen Gott, der mich liebt. Allerdings suchen Jugendliche glaubwürdige Vorbilder, Christen, die ansprechbar sind und mit denen sie über ihre Fragen reden können. Gleichzeitig stehen sie den Kirchen kritisch gegenüber.

 

Sie blicken auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung mit evangelischer Jugendarbeit zurück. Welche drei Aspekte sollte die Evangelische Kirche berücksichtigen, wenn sie sich auch in Zukunft als ein Raum für junge Menschen öffnen will?


Ganz wichtig ist, dass man auf das hört, was junge Menschen selbst zu sagen haben, was sie von Kirche brauchen und erwarten. Das bedeutet dann wiederum, dass man sie beteiligt und ihnen den notwendigen Freiraum gibt, um sich auszuprobieren. Vertrauen investieren ist dabei ein wichtiges Stichwort.

 

 

11.11.2019



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