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Seelsorger in Wald und im Klinikum

Der Evangelische Kirchenkreis Solingen trauert um Pfarrer Martin Loseries

Seit 2013 arbeitete Martin Loseries als Pfarrer in Solingen. Insbesondere in der Evangelischen Kirchengemeinde Wald und in der Seelsorge im Städtischen Klinikum war er eingesetzt. Am Montagabend (26.10.2016) ist er nach schwerer Krankheit gestorben.

Pfarrer Martin Loseries (1966 - 2016) Pfarrer Martin Loseries (1966 - 2016)

Der Evangelische Kirchenkreis Solingen trauert um Pfarrer Martin Loseries, der am Montagabend nach schwerer Krankheit verstorben ist. Der im Kreis Viersen am Niederrhein geborene Theologe war seit Juli 2013 als Pfarrer im Evangelischen Kirchenkreises Solingen tätig. Dort arbeitete er vor allem als Seelsorger in der Kirchengemeinde Wald und im Städtischen Klinikum. Pfarrer Martin Loseries wäre im kommenden Oktober 50 Jahre alt geworden.

„Wir haben mit Pfarrer Loseries einen Kollegen verloren, der in seiner kurzen Zeit in Solingen für viele zu einem glaubwürdigen Zeugen der Nähe Gottes zu uns Menschen wurde“, würdigt die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Pfarrerin Dr. Ilka Werner, den Verstorbenen. „Obwohl er selber schon schwer krank war, hat er, solange er konnte, Kranke und Trauernde aufgesucht, um ihnen als Seelsorger nahe zu sein.“

Martin Loseries arbeitete seit dem Juli 2013 als Pfarrer mit besonderem Auftrag in Solingen. Zuvor war er als Pastor im Kirchenkreis Moers und als Pfarrer im Kirchenkreis Koblenz tätig. Vor seinem Wechsel nach Solingen hatte er zuletzt in Velbert im Kirchenkreis Niederberg gewirkt. Seine besondere Aufmerksamkeit galt neben seinem Pfarramt der Versöhnung zwischen Deutschland und Russland. So engagierte er sich im Rahmen der „Ostpreußischen Landsmannschaft“ insbesondere für die Menschen evangelischer Konfession, die in der Region Kaliningrad leben. Mehrfach vertrat er dort evangelische Pfarrer im Rahmen von Urlaubsvertretungen. In Deutschland warb Pfarrer Loseries nachdrücklich für einen unverstellten Blick auf die grauenhaften Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Seine russischen Sprachkenntnisse halfen ihm auch in Kontakt mit Familien, die als Aussiedler aus Russland nach Solingen gekommen waren.
„Wir sind traurig, weil Martin Loseries so früh sterben musste“, sagt Superintendentin Dr. Ilka Werner. „Wir verlassen uns aber darauf, dass Gott seinen Weg mit ihm weitergehen wird auch über den Tod hinaus. Unsere Gedanken und unsere Gebete sind bei seiner Familie und den Menschen, die ihn besonders geliebt haben.“

Pfarrer Loseries wird am kommenden Donnerstag, 6. Oktober 2016, auf dem Friedhof Nettetal-Hinsbeck beigesetzt. Den Trauergottesdienst dort wird ab 15.00 Uhr Superintendentin Dr. Werner halten. Bereits einen Tag zuvor gibt es in Solingen die Gelegenheit sich zu verabschieden: Um 18.00 Uhr beginnt am Mittwoch, 5. Oktober 2016, in der Kapelle des Städtischen Klinikums Solingen eine Trauerfeier.

 

29.09.2016



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