Losung

für den 06.07.2022

Der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein.

Jesaja 60,19

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Pfingstwerkstatt vom 3. bis zum 5. Juni 2022 in Solingen. Für die Kirche von morgen. Mit Menschen aus dem ganzen Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Service

KIRCHEnMORGEN-Veranstalter ziehen zufriedene Bilanz

„Ein tolles und begeisterndes Pfingstfest“

Mit einer sehr zufriedenen Bilanz blicken die Veranstalter der evangelischen Zukunftswerkstatt KIRCHEnMORGEN auf das vergangene Wochenende. Superintendentin Dr. Ilka Werner freut sich über ein tolles Pfingstfest.

Am Ende gab es für die Mitwirkenden Sonnenblumen als Dankeschön. Am Ende gab es für die Mitwirkenden Sonnenblumen als Dankeschön.

„KIRCHEnMORGEN hat uns ein tolles und begeisterndes Pfingstfest geschenkt“, erklärt die Solinger Superintendentin und KIRCHEnMORGEN-Geschäftsführerin Dr. Ilka Werner: „Wir sind glücklich und dankbar, dass vieles von dem, was wir uns bei der Planung erhofft haben, tatsächlich aufgegangen ist.“

Zehn Werkstätten

„Damit es aufgeht“ lautete auch das Motto des Pfingsttreffens von Freitagabend bis Sonntagabend. Zweieinhalb Tage lang hatten die evangelischen Kirchenkreise Solingen, Lennep und Wuppertal in zehn Werkstätten eingeladen, um über die Zukunft der Kirche nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. Bis zu 350 Menschen beteiligten sich an Orten im ganzen Stadtgebiet an der Suche nach Ideen und Visionen für eine Kirche von morgen: Glauben teilen, Rassismus in der Kirche, Gestaltung von Veränderungsprozessen, Nachhaltigkeit, digitale kirchliche Gemeinschaften, Feste feiern, Mitverantwortung für gesellschaftliche Diskussionen waren einige der Themen, die in den Werkstätten in Gemeindehäusern, im Ohligser Konferenzzentrum ebbtron, in der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof oder im Industriemuseum Merscheid auf dem Programm standen. Die Teilnehmenden waren ausdrücklich eingeladen, bei ihren Überlegungen zur Zukunft der Kirche Wege jenseits der gewohnten Kategorien einzuschlagen. Darauf sollten schon die außergewöhnlichen Namen der Werkstätten hinweisen: „Imbiss“, „Zocken für Jesus“, „Entrümpelung“ oder „Dear white church! Dear colourful church!“ lauteten einige der Bezeichnungen. Altersmäßig waren die Gruppen bunt gemischt: Jugendliche aus Viersen und Bonn waren genauso in den Werkstätten zu finden wie Menschen, die schon seit vielen Jahrzehnten in der Kirche aktiv sind.

Auch viel Selbstkritik

Damit die Arbeit der Werkstätten über das Pfingstfest hinaus wirksam werden kann, gab es überall die Bitte, Ideen, Erkenntnisse und Forderungen zu formulieren und festzuhalten. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und sollen auch die Synoden der beteiligten Kirchenkreise und die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland erreichen. „Wir sind sehr gespannt, was uns die Teilnehmenden von KIRCHEnMORGEN für die Zukunftsgestaltung unserer Kirche mit auf den Weg geben wollen“, sagt die Bonner Theologin Dr. Beate Sträter, die die Veranstaltung fast anderthalb Jahre lang in der Leitung mit vorbereitet hat. „Wir werden jedenfalls im Organisationsteam den Verlauf unserer Pfingstwerkstatt und die Ergebnisse aus den Werkstätten sehr gründlich angucken. Auch im Hinblick auf eine mögliche Neuauflage von KIRCHEnMORGEN an einem anderen Ort unserer Landeskirche.“ Deutlich wurde bereits, dass es in den Werkstätten beim Blick auf den Zustand der Kirche auch viel Selbstkritik gibt. „Kirche muss heraus aus ihren Mauern“ lautete zum Beispiel eine Forderung und „Gottesdienste sind zu kopflastig“ eine Kritik. Oder: „Wir wünschen uns, dass die Vielfalt der Gesellschaft sich auch stärker in der Realität unserer Kirchengemeinden widerspiegelt.“

An Abenden wurde gefeiert

Aber natürlich wurde nicht nur gearbeitet. An den drei Abenden des KIRCHEnMORGENs wurde auch ausgelassen gefeiert. Schon am Eröffnungsabend mit den drei Superintendentinnen der Veranstalter-Kirchenkreise Ilka Werner aus Solingen, Antje Menn aus Lennep und Ilka Federschmidt aus Wuppertal waren die Stadtkirche in der Solinger Innenstadt und die Tische auf dem anliegenden Fronhof gut gefüllt. In seinem Grußwort hatte Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach große Hoffnungen an den KIRCHEnMORGEN geknüpft: „Ich wünsche uns allen, dass diese Veranstaltung dabei helfen kann, dass die die Kirche in eine gute Zukunft findet.“ Auch der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland, Präses Dr. Thorsten Latzel, freute sich, zum Auftakt mit dabei zu sein: „Ich bin dankbar, dass wir im Rheinland so schöne Ideen wie die Pfingstwerkstatt KIRCHEnMORGEN haben.“ Superintendentin Werner machte deutlich, dass ein Gelingen der Veranstaltung von den Menschen abhängt: „KIRCHEnMORGEN gehört euch. Macht etwas daraus!“, rief sie zur Eröffnung per Megaphon in die Menge auf dem Fronhof.

Eröffnung mit Präses und Oberbürgermeister

Der anschließende Gottesdienst zur Eröffnung mit der „Bitte um den Heiligen Geist“ zeigte, dass die Aufforderung auf fruchtbaren Boden gefallen war: Am Ende hielten sich nicht nur Präses Latzel, OB Kurzbach und die drei Superintendentinnen an den Händen. Überall in der gut gefüllten Kirche standen die Menschen vor ihren Stühlen, hielten sich an den Händen und sangen gemeinsam das Mottolied des KIRCHEnMORGENs: „Damit es aufgeht!“. Auch am Samstagabend war die Kirche voll und der Titel der Abendveranstaltung Programm: Bei „Let‘s get loud!“ sangen und tanzten die Menschen zur Musik von Singer-Songwriterin Judy Bailey und Band und Chor mit Solinger Musikerinnen unter der Leitung von Solingens Kreiskantorin Stephanie Schlüter. In Interviews mit Radio RSG-Chefredakteur Thorsten Kabitz blickten Teilnehmende, Macherinnen und Macher der Werkstätten auf den Tag zurück.

Pfingstgottesdienst zum Abschluss

Einen letzten Höhepunkt hatte KIRCHEnMORGEN dann mit dem Pfingstgottesdienst im Walder Stadion. Vor einer trotz widrigen Wetters mit etwa 500 Menschen voll besetzten Tribüne wurde auf zwei Bühnen das Motto „Damit es aufgeht“ mit biblischen Geschichten von Gottes Geistkraft, einer Tanzperformance von Tänzerinnen der Choreografischen Werkstatt von Anne Grafweg und dem Bild von einem verknoteten Seil in Beziehung gesetzt. In ihren Predigtgedanken machten Bärbel Visser, Jo-Luca Dillmann und die Lenneper Superintendentin Antje Menn Mut, beharrlich an Lösungen für die kleinen Knoten vor Ort zu arbeiten. Und darauf zu vertrauen, dass durch menschliches Engagement und Gottes pfingstliche Geistkraft auch für die großen Knoten in Politik und Gesellschaft Lösungen möglich werden.

Dankeschön an Mitwirkende

Bevor zum Ausklang nach dem Gottesdienst das Solinger Folk-Pop-Duo „Jan & Jascha“ spielte, holte Ilka Werner noch rund 40 Männer und Frauen auf die Bühne, um ihnen für die Mitwirkung bei Planung und Durchführung der Pfingstwerkstatt zu danken. Einen Extra-Dank richtete Ilka Federschmidt, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal, an Ilka Werner als KIRCHEnMORGEN-Initiatorin und Geschäftsführerin: „Ein herzliches Dankeschön für diese wunderschöne Veranstaltung und die viele Energie, die du in den letzten 15 Monaten hineingesteckt hast.“

Fotos und Videos vom KIRCHEnMORGEN

Fotos, Videos und Impressionen vom KIRCHEnMORGEN gibt es unten!

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07.06.2022



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