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für den 07.12.2019

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Verabschiedung von Pfarrer Klaus Hoffmann

„Klaus, wir danken Dir!“

Mehr als 30 Jahre war Klaus Hoffmann Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp am Unnersberg. Mitte Mai wurde er in einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang in den Ruhestand verabschiedet.

Pfarrer Klaus Hoffmann bei seiner Predigt im Verabschiedungsgottesdienst (Fotos (2): Waldemar Schmalz) LupePfarrer Klaus Hoffmann bei seiner Predigt im Verabschiedungsgottesdienst (Fotos (2): Waldemar Schmalz)

Das evangelische Gemeindezentrum „Arche“ platzte fast aus allen Nähten: Dicht gedrängt standen die Menschen am Sonntag, 12. Mai 2019, um nach mehr als 30 Jahren von ihrem Gemeindepfarrer Klaus Hoffmann Abschied zu nehmen. Der Theologe, der Ende Mai 63 Jahre alt wird, wechselt in den Ruhestand. Superintendentin Dr. Ilka Werner entpflichtete ihn aus diesem Grund in einem feierlichen Gottesdienst von seinen Aufgaben in der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp: „Du bist auch weiterhin eingeladen, das Wort Gottes zu predigen und das Abendmahl auszuteilen, wo immer du gebraucht wirst. Aber von allen Verpflichtungen in dieser Gemeinde bist du von jetzt an frei.“ In ihrer Ansprache im Gottesdienst würdigte die leitende Geistliche des Solinger Kirchenkreises ihren langjährigen Dorper Kollegen: „Mehr als 30 Jahre in einer Pfarrstelle - das ist nicht nur ein Beruf. Das ist ein Leben für die Gemeinde!“ Werner erwähnte auch Hoffmanns übergemeindliches Engagement für den Verband der drei Gemeinden Dorp, Lutherkirche und Stadtkirche sowie besonders für die Friedhöfe. Sie wünschte sich, „dass du nach so vielen Aufgaben, so vielen Kita-Gottesdiensten und Seniorennachmittagen, so vielen Stunden Konfirmationsunterricht und Sitzungen in Gremien, am Ende sagen kannst: ,Gott hat es gut mit mir gemeint.‘“ Ausdrücklich dankte sie auch Ehefrau Gabi Hoffmann, die sich selber in vielfältiger Weise in der Gemeinde engagiert habe.

„Genau hinhören“
Klaus Hoffmann blickte in seiner letzten Predigt als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp auf die Besonderheiten seines Berufes zurück. Der Pfarrberuf erfordere aus seiner Sicht, sich in Dinge hineinzuvertiefen, genau hinzuhören auf Gottes Wort und auf die, denen man als Pfarrer begegne, um dann den Menschen etwas geben zu können: „Wir brauchen dazu auch die nötige Ruhe, um Fragen und Begegnungen angemessen auf den Grund gehen zu können.“ Seine Erfahrung sei allerdings, dass es dafür in seinem Berufsalltag zuletzt immer weniger Raum gegeben habe. Stattdessen trieben unzählige Termine und Aufgaben unentwegt voran. Seinen Pfarrkollegen Raphaela Demski-Galla und Joachim Römelt wünschte er darum, „dass der Apparat ,Kirche‘ wieder kleiner wird“ und ihnen wieder mehr Zeit bliebe für andere wichtige Aufgaben.

Blickten nachdenklich auf die zurückliegenden drei Jahrzehnte: Gabi und Klaus Hoffmann LupeBlickten nachdenklich auf die zurückliegenden drei Jahrzehnte: Gabi und Klaus Hoffmann

Menschen aus drei Jahrzehnten
Im anschließenden Empfang zeigten die Dorper ihrem ausscheidenden Pfarrer und seiner Frau noch einmal, wie sehr sie der Gemeinde ans Herz gewachsen sind. Wie in einer Revue tauchten immer wieder Menschen auf, für die Hoffmann in den drei Jahrzehnten eine wichtige Bezugsperson war: von Jugendlichen, Frauen und Männer zwischen 15 und 45, die aller von ihm konfirmiert worden waren, über langjährige haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende bis zu den 3-6-Jährigen, die er bis zuletzt mit biblischen Geschichten regelmäßig in der Kita „Arche“ besucht hatte. Zum Schluss der Revue sang das gesamte Presbyterium ein gemeinsames Ständchen: „Klaus, wir danken dir“ hieß es als Refrain immer wieder nach gefühlten 15 Strophen in der Melodie des bekannten evangelischen Kirchenliedes „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt.“

 

20.05.2019



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