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für den 17.08.2019

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Konfirmationen in Solingen

Auch viele Nichtgetaufte besuchen den Kirchlichen Unterricht

Bereits seit Ende April werden derzeit in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Solingen zahlreiche Jugendliche konfirmiert. Zum Konfirmandenunterricht kommen auch viele Mädchen und Jungen, die noch gar nicht getauft sind.

Mit der Konfirmation werden die Jugendlichen zu vollberechtigen Mitgliedern der Gemeinde (Foto: ekir.de). Mit der Konfirmation werden die Jugendlichen zu vollberechtigen Mitgliedern der Gemeinde (Foto: ekir.de).

Der Anteil der evangelischen Jungen und Mädchen, die sich am Kirchlichen Unterricht mit abschließender Konfirmation teilnehmen, bleibt hoch. Bundesweit gehen etwa 90 Prozent der evangelischen Jungen und Mädchen des betreffenden Jahrgangs zur Konfirmation.

Nach evangelischem Verständnis geht es in der Konfirmation um die Zusage an die jungen Leute, dass sie von Gott angenommene Menschen sind. Dieses Versprechen wurde den meisten schon in ihrer Taufe als Säugling gemacht. An der Schwelle zum Erwachsenwerden wird diese Zusage Gottes erneuert. Immer wieder gibt es aber auch junge Leute, die noch nicht getauft sind und trotzdem am Konfirmationsunterricht teilnehmen. In jüngster Zeit nimmt die Zahl dieser Jugendlichen sogar zu, weiß Dirk Stark, Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Ohligs: „Etwa ein Fünftel der zwölf- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen, die ich in diesem Jahr als Konfis unterrichtet habe, waren bei ihrer Anmeldung nicht getauft.“ Der Konfirmandenunterricht ersetzt bei ihnen den Taufunterricht. Ihre Taufe hat Pfarrer Stark dann in demselben Gottesdienst vollzogen, in dem die anderen konfirmiert wurden.

Möglicherweise ist dieser Trend ein Reflex darauf, dass es seit einigen Jahren nicht mehr für alle selbstverständlich ist, ihr neugeborenes Kind in der Kirchengemeinde taufen zu lassen. Doch wer als Nichtgetaufter am Schulgottesdienst, am schulischen Religionsunterricht oder an der Kinder- oder Jugendgruppe der Gemeinde teilnehmen möchte, wird herzlich aufgenommen. „Selbstverständlich sind unsere Angebote für junge Leute in den Gemeinden und auch der Religionsunterricht an den Schulen offen für alle!“, betont Pfarrer Thomas Förster, Sprecher des Evangelischen Kirchenkreises in Solingen. Immer wieder kämen Anfragen von Eltern oder Jugendlichen selbst, die nicht in der Kirche sind, aber in ihrer Schulklasse oder bei ihren Freunden mitbekommen hätten, dass im Sommer der Kirchliche Unterricht beginnt. „Anders als bei den Jungen und Mädchen aus evangelischen Familien, die wir jahrgangsweise flächendeckend anschreiben und zum Konfirmationsunterricht einladen, können wir nichtevangelische Familien natürlich nicht informieren, weil wir deren Daten gar nicht haben“, erklärt Förster. Er rät daher allen, die sich vielleicht für den Konfirmandenunterricht interessieren, einfach Kontakt mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin aufzunehmen, auch wenn sie kein Mitglied der Kirchengemeinde oder gar nicht getauft sind.

In den Gemeinden werden heutzutage ganz unterschiedliche Organisationsformen für die Vorbereitung zur Konfirmation angeboten, die den Konfirmandenunterricht früherer Jahrzehnte mit seinem stets zwei Jahre dauernden immer wöchentlich stattfindenden einstündigen Unterricht ergänzt oder ganz abgelöst haben. In Merscheid und Rupelrath zum Beispiel dauert die Konfirmandenzeit nur noch ein Jahr, die einzelnen Treffen dauern dafür länger. Auch in Ohligs gibt es verschiedene Möglichkeiten, erläutert Pfarrer Stark: „Bei uns reicht die Bandbreite vom 14-tägigen Unterricht über erlebnispädagogische Angebote in unserem Jugendcafé Kiste bis zu Ferienblockkursen.“

 

12.05.2015



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