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für den 21.05.2022

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Prediger 5,9

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Am 2. Mai endet in diesem Jahr der Ramadan

Konzentration auf Gott und Mitgefühl

Seit dem 2. April fasten in Solingen die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Erst am 2. Mai endet der Fastenmonat, der Ramadan. Gefeiert wird dann das Fastenbrechen mit einem dreitägigen Fest, dem Zuckerfest.

Nach Sonnenuntergang wird das Mahl zum Fastenbrechen in vielen Familien gerne mit einer getrockneten Dattel eröffnet. (Foto: Rauf Alvi/unsplash.com) Nach Sonnenuntergang wird das Mahl zum Fastenbrechen in vielen Familien gerne mit einer getrockneten Dattel eröffnet. (Foto: Rauf Alvi/unsplash.com)

Für unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Solingen geht in der nächsten Woche der Ramadan zu Ende. Dann liegen vier Wochen Fasten hinter ihnen. Gefastet haben sie dann jeden Tag vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Erst danach durften sie wieder Nahrung zu sich nehmen, im täglichen Fastenbrechen. Am 2. Mai steht schließlich das dreitägige Fest des Fastenbrechens an, das Zuckerfest. Das Ende des Fastens wird mit einem großen Festmahl gefeiert, bei dem es auch viele Süßigkeiten zu essen gibt. Daher der Name.

Abschluss mit dem Zuckerfest

Für die etwa 1,6 Milliarden Muslime weltweit ist dieser Abschluss des Ramadan das zweitwichtigste Fest. Nach dem Opferfest, das etwa 70 Tage nach dem Zuckerfest gefeiert wird. Von den Pflichten im Ramadan sind nur die ausgenommen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht fasten können. Kinder und Jugendliche werden in der Regel langsam herangeführt.

Das Fasten im Ramadan hat es in sich: Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang dürfen Muslime nicht essen oder trinken. Anderes ist in den vier Fastenwochen für Gläubige ebenfalls ausgeschlossen: Sie sollen nicht rauchen und auf jeden Fall in sexueller Enthaltsamkeit und ohne Bosheit leben.

Indem sie fasten, möchten Muslime sich intensiver auf Gott konzentrieren, ihre Hinwendung zu Allah und ihre innere Einkehr vertiefen. Im Ramadan sind Gläubige außerdem aufgerufen, sich besonders denen zuzuwenden, die alle Tage Hunger oder Durst leiden müssen. Allen, die bedürftig sind, gelten Mitgefühl und solidarische Almosengaben.

Iftar: das „kleine“ Fastenbrechen

Jeden Abend wird mit dem Sonnenuntergang ein „kleines“ Fastenbrechen gefeiert, der Iftar. Im Allgemeinen findet dieses Fastenbrechen in den Familien statt. Aber es ist inzwischen Brauch geworden, einmal im Ramadan groß zum Iftar einzuladen. Die Solinger Muslime hatten dazu am Montag, den 25. April, auch Gäste aus der Stadt und dem interreligiösen Dialog eingeladen.

Der Ramadan ist eine der „Fünf Säulen“ des Islam. Dazu gehören auch noch das Glaubensbekenntnis, das Gebet, die Almosensteuer und die Pilgerfahrt nach Mekka. Sein Hintergrund ist die Überlieferung, dass im Jahr 610 Allah dem Propheten Mohamed den Koran übergeben hat - im neunten Monat des muslimischen Jahres, dem Ramadan. Und weil das muslimische Jahr sich nach dem kürzeren Mondkalender richtet, wandert der Ramadan jedes Jahr um elf Tage nach vorne. Er wird also in allen Jahreszeiten gefeiert, in diesem Jahr im Frühjahr.

Unsere muslimischen Mitbürger und Mitbürgerinnen werden sich in der kommenden Woche beim Zuckerfest ein frohes und gesegnetes Fest wünschen. Das wünschen wir ihnen ebenfalls.

 

28.04.2022



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