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für den 17.11.2018

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Austausch zwischen Solinger und Wuppertal KSV

Was ich habe, geb‘ ich dir?!

In den Kirchenkreisen Solingen und Wuppertal ist manches verschieden und vieles ähnlich. Nicht nur die Vornamen der beiden Superintendentinnen Ilka Federschmidt und Ilka Werner. In dieser Woche trafen sich die beiden Vorstände zum Gedankenaustausch.

Unter dem Kreuz: Treffen der Kreissynodalvorstände aus Solingen und Wuppertal (größer? klicken! Foto: Werner Jacken). LupeUnter dem Kreuz: Treffen der Kreissynodalvorstände aus Solingen und Wuppertal (größer? klicken! Foto: Werner Jacken).

Zu Gast bei Freunden: Zwar lag der Tagungsort in der Nähe der (Kirchenkreis-)Grenze bei Gräfrath und zufällig hatten die Delegationen die gleiche Größe von zwölf Personen - aber das war auch alles, was an ein Gipfeltreffen erinnerte. Weder waren Blauhelme noch protokollarische Feinheiten nötig, als sich der Solinger Kreissynodalvorstand (KSV) mit dem aus Wuppertal zum ersten Mal zum gemeinsamen Austausch traf.

In freundschaftlich-neugieriger Atmosphäre richtete die Solinger Superintendentin Ilka Werner in ihrer Andacht zur Heilungsgeschichte vom Gelähmten und dem freigiebigen Petrus ('Was ich habe, gebe ich dir!' - Apostelgeschichte 3) den Fokus auf die heutige Situation: "Was haben wir heute den Menschen zu geben? Was geben wir weiter von uns? Was teilen wir?"

Mitglieder aus beiden Gremien erzählten danach, welche Projekte in ihrem Kirchenkreis gerade anstehen und wo Schwerpunkte der letzten Jahre liegen. Da gab es natürlich auch die beschwerlichen und lähmenden Fragen des Rückbaus und der schwindenden Finanzen. Aber es überwogen die aufbauenden und Mut machenden Themen: gelingende Nachbarschaftsgespräche zwischen Gemeinden, die Besinnung auf ein biblisches Leitungsverständnis oder interessante Ansätze in der Arbeit mit und für Junge Erwachsene, bei dem das Stichwort 'Freiräume schaffen' besonders wichtig scheint.

Und so war nach kurzer Zeit klar, dass aus dem Experiment 'Zwei KSVs im Bergischen begegnen sich' ein neuer Freiraum entstanden war, jenseits von Hofschaftsdenken und Kirchenkreisgrenze: Einfach den Nachbarn wahrnehmen und ernstnehmen, Gemeinsamkeiten entdecken und vielleicht Brücken bauen zu ersten gemeinsamen Projekten und denkbaren Kooperationen.

Weitere Treffen könnten folgen, dann aber vielleicht in Vohwinkel oder Cronenberg - auf der anderen Seite der Grenze.

 

Text: Werner Jacken/Thomas Förster / 14.09.2018



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