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für den 24.08.2019

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.

Jeremia 29,13-14

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Synode der Evangelischen Kirchen im Rheinland tagt in Bad Neuenahr

Fünf Solinger entscheiden mit über Zukunft der Landeskirche

Einmal jährlich trifft sich in jedem Januar die Landessynode, das "Kirchenparlament", der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Dort entscheiden auch fünf Solinger über gemeinsame Fragen und Regelungen für die 732 Gemeinden der Landeskirche.

Im Vordergrund: die Solinger Vertreterinnen und Vertreter im Plenum der Landessynode 2014 (vorne von links: Dr.Horst Butz, Pfarrerin Martina Köster-Schneider, Dr. Irmela Müller-Stöver, Superintendentin Dr. Ilka Werner). Im Vordergrund: die Solinger Vertreterinnen und Vertreter im Plenum der Landessynode 2014 (vorne von links: Dr.Horst Butz, Pfarrerin Martina Köster-Schneider, Dr. Irmela Müller-Stöver, Superintendentin Dr. Ilka Werner).

Mit einem Gottesdienst wurde am Donnerstag (16.01.2014) die diesjährige Landessynode eröffnet. In seiner Predigt betonte der rheinische Präses Manfred Rekowski, dass auch in Zeiten knapperen Geldes die Kirche vor allem mit einem rechnet: "Wir rechnen mit Gott. Der bewegt!"

In Bad Neuenahr vertreten vier Delegierte den Evangelischen Kirchenkreis Solingen. Superintendentin Dr. Ilka Werner, die Walder Pfarrerin Martina Köster-Schneider sowie die Medizinerin Dr. Irmela Müller-Stöver und der Jurist Dr. Horst Butz als nichttheologische Vertreter gehören zu den insgesamt 214 stimmberechtigten Landessynodalen, die vom 16. bis zum 21. Januar über gemeinsame Angelegenheiten der 732 evangelischen Gemeinden, der 38 Kirchenkreise sowie der landeskirchlichen Einrichtungen zu beraten und zu beschließen haben. Als fünfter Solinger sitzt der Diplomkaufmann Hartmut Rahn als Mitglied der Kirchenleitung im Präsidium der Landessynode. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit rund 2,7 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte evangelische Landeskirche in Deutschland.

Ein theologisches Schwerpunktthema ist der seelsorgliche Umgang mit Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen wollen. „Betroffene Menschen sollen in unserer Kirche eine Offenheit finden können, in der auch der Gedanke der Selbsttötung ausgesprochen werden darf“, erläutert Dr. Ilka Werner. „Die vorgeschlagenen Leitlinien plädieren für eine seelsorgliche Haltung, in der Menschen mit Suizidgedanken respektvoll begleitet werden.“ Das schließe auch die Begleitung bis zu einem selbstgewählten Tod ein. Eine Absage erteilt das vorgeschlagene Papier der früher auch theologisch begründeten moralischen Abwertung des Suizids. Werner: „Aus biblischer Perspektive haben wir erkannt: Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben.“ Ausgeschlossen werde aber für Seelsorgende die praktische Mitwirkung bei einer Selbsttötung sowie die Zusammenarbeit mit Vereinigungen der organisierten Sterbehilfe.

Die Solinger Superintendentin war als Vorsitzende des Ständigen Theologischen Ausschusses der Landessynode an der Entstehung der neuen Leitlinien beteiligt. In dieser Funktion hat sie auch an einer Neukonzeption für den Pfarrberuf mitgearbeitet. Unter der Überschrift „Zeit fürs Wesentliche“ sucht die Vorlage nach Wegen, die Vielfalt der Herausforderungen und Möglichkeiten im Pfarrberuf zu bewahren und trotzdem dem Gefühl der Überforderung, das manche Pfarrerinnen und Pfarrer beklagen, entgegenzuwirken.

Neben den theologischen Themen wird ein großer Teil der Beratungszeit auch für die Finanzlage der rheinischen Kirche benötigt. So haben die Synodalen über ein erstes Sparpaket zu entscheiden, mit der die Landeskirche strukturelle Einsparungen in Höhe von acht Millionen Euro realisieren wird. Der vorgeschlagene Einsparkatalog listet 160 Positionen aus allen Arbeitsfeldern der Landeskirche auf. Die Landessynode wird nicht über Einsparungen in den Haushalten von Gemeinden und Kirchenkreisen entscheiden.

 

16.01.2014



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