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für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

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Evangelische Kirchengemeinde Dorp

Mit Spaß die Natur vom Dreck befreit

Zu einem „Dreckwegtag“ rund um Dorper Kirche und Gemeindezentrum Arche hatte die Dorper Gemeinde aufgerufen. Es kamen mehr als erhofft. Und das Müllsammeln machte sogar Spaß.

Reiche Ernte für das Müllheizwerk: ein Teil der vollen Säcke am Ende des Dreckwegtags in Dorp. Reiche Ernte für das Müllheizwerk: ein Teil der vollen Säcke am Ende des Dreckwegtags in Dorp.

Die Evangelische Kirche in Solingen hat die Jahre 2021 und 2022 unter das Thema „Bewahrung der Schöpfung“ gestellt. Auch die Kirchengemeinde Dorp macht mit. Gemeinsam mit der Luther- und der Stadtkirchengemeinde hatte sie in den sieben Wochen vor Ostern zu einer Klimafastengruppe eingeladen. Im Kreis der Teilnehmenden wurden Strategien und Erfahrungen geteilt, wie man den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung im persönlichen Alltag konkret umsetzen kann. Ein Projekt, das aus diesen Gespräch erwachsen war, wurde am letzten Wochenende umgesetzt. Kantorin Stephanie Schlüter und andere hatten dazu aufgerufen, rund um die Dorper Kirche und um das Gemeindezentrum Arche die Natur von hingeworfenem Müll zu befreien. Insgesamt rund hundert Männer, Frauen und Kinder waren an beiden Orten diesem Aufruf gefolgt. Bewaffnet mit Zangen, Handschuhen und Müllsäcken befreiten sie Sträucher und Wege von achtlos weggeworfenen leeren Pizzakartons, Zigarettenkippen oder Getränkedosen.

Hatte die erste Idee zum Dreckwegtag: die Dorper Kantorin Stephanie Schlüter Hatte die erste Idee zum Dreckwegtag: die Dorper Kantorin Stephanie Schlüter

„Ich stelle immer wieder fest, wie viel Abfall rund um unsere beiden Gemeindestandorte liegt“, erklärt Stephanie Schlüter. So entstand die Idee zur Müllsammelaktion: „Im Nachgang unserer Klimafastengruppe haben wir in Dorp überlegt, dass wir dagegen aktiv werden und den Müll einsammeln wollen.“ Im Team mit Pfarrer Jo Römelt, Gerold Schröter, Edith Pabst und Gabi Ern wurde aus der Idee eine konkrete Aktion geplant. Säckeweise Unrat kam auf diese Weise zusammen, der nun von der Gemeinde ordnungsgemäß entsorgt werden kann.

Wegen der Coronabestimmungen mussten sich die fleißigen Sammlerinnen und Sammler vorher anmelden. „So konnten wir im Vorfeld dafür sorgen, dass genügend Handschuhe und Zangen parat lagen“, erläutert Schlüter. „Und wir konnten die Aktiven auf die beiden Orte aufteilen.“ Am Ende des Nachmittags hatten die fleißigen Helfer nicht nur viele blaue Säcke gefüllt, sondern trotz des anrüchigen Tuns auch jede Menge Spaß gehabt. „Die Stimmung war super“, freut sich die Kantorin. „Das war bestimmt nicht das letzte Mal!“

Bereits vor Ostern hatte es in Dorp eine andere Aktion zur Bewahrung der Schöpfung gegeben: Menschen aus der Dorper Gemeinde hatten Videos mit praktischen Tipps zum Umweltschutz produziert. Auch hier kam die Initiative von Kirchenmusikerin Schlüter: „Wir wollten über den Kreis der Klimafastengruppe weitere Menschen ansprechen.“ Darum rief sie dazu auf, in Videos Tipps für den Klimaschutz im Alltag zu geben. Diese Videos hat sie dann unter der Überschrift "So viel du brauchst" zusammengestellt und auf den YouTube-Kanal der Dorper Gemeinde geladen. Darin gehe es um ganz „alltägliche Sachen“, betont Schlüter: „Wo gehe ich einkaufen? Oder: Wie kann ich Müll vermeiden? Oder: Wie lässt sich Wasser sparen?“

Es gehe überhaupt nicht darum, anderen bloß ein schlechtes Gewissen zu machen. Auch die Kantorin weiß, dass es nicht einfach ist, sich aus der Komfortzone zu bewegen: „Natürlich fällt es auch mir manchmal schwer, auf Problematisches zu verzichten. Aber es gibt immer noch so viel, was ich umsetzen kann.“ Sie selber lasse jetzt wieder häufiger das Auto stehen: „Ich fahre viel mehr Fahrrad als vor unserer Videoaktion.“

(ACHTUNG: Wenn über den untenstehenden Link die Dorper Videos aufrufen, erklären Sie sich einverstanden, dass Inhalte von YouTube nachgeladen werden. Damit werden Daten zwischen Ihnen und YouTube ausgetauscht.)

 

29.04.2021



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