Losung

für den 13.06.2021

Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.

Psalm 13,6

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Service

Hilfsorganisation auf Lesbos dankt dem Diakonischen Werk Solingen

Mit Spenden aus Solingen wird das Leben von Geflüchteten menschlicher gestaltet

Seit mehr als fünf Jahren unterstützt das Diakonische Werk mit Solinger Spenden humanitäre Hilfe für Menschen, die bei ihrer Flucht über das Mittelmeer in Lesbos gestrandet sind. Ein Dankschreiben zeigt jetzt, wie wichtig diese Hilfe ist.

Als im letzten Jahr das Flüchtlingscamp Moria vollständig niederbrannte, interessierte sich die europäische Öffentlichkeit einige Tage lang für das Schicksal der geflüchteten Menschen, die unter teilweise unmenschlichen Bedingungen in Lagern auf der griechischen Insel Lesbos untergebracht werden. Die Kamerateams und Satellitenwagen sind längst weitergezogen. Die schwere Situation für die leidenden Menschen bleibt – genauso wie die beharrliche Hilfe der dortigen Hilfsorganisation Siniparxi und die Unterstützung aus Deutschland unter anderem durch das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen.

Weil die staatliche Versorgung nicht ausreicht, um an den Grenzen Europas Geflüchtete menschenwürdig zu behandeln, helfen seit mehr als fünf Jahren Spenden auch aus Solingen dabei, Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Dazu gehören nicht nur Essen und Kleidung, sondern auch Bildungs-, Sport- und künstlerische Angebote, um das Leben in den Lagern erträglicher zu gestalten.

In einem Brief dankt Siniparxi jetzt der Diakonie und dem Evangelischen Kirchenkreis für die wertvolle Kooperation, durch die bereits „Tausende geflüchtete Menschen und Migranten unterstützt werden konnten, die die Inseln von Lesbos durchquert haben, indem ihr schwieriger Aufenthalt hier menschlicher gestaltet werden konnte“. Die Hilfsorganisation, die ausschließlich mit Ehrenamtlichen arbeitet, steckt jeden gespendeten Euro in die direkte Hilfe für die Geflüchteten. Zur Zeit reichen die Mittel noch bis zum Juli. Siniparxi hofft auf weitere Hilfe aus Solingen.

INFO

Die Flüchtlingshilfe Lesbos wurde im Sommer 2015 unter dem Dach des Diakonischen Werks ins Leben gerufen. Durch familiäre Beziehungen haben Ioanna Zacharaki und Konstantin Eleftheriadis die immer schlimmer werdende Situation auf Lesbos hautnah miterlebt. Ioanna Zacharaki arbeitet beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe und Konstantin Eleftheriadis beim Diakonischen Werk Solingen. Beide leben in der Klingenstadt. 2019 wurde die Arbeit der Flüchtlingshilfe Lesbos durch Oberbürgermeister Tim Kurzbach mit dem Agendapreis der Stadt Solingen geehrt.

Der Brief im vollen Wortlaut

Liebe Freunde,
der Vorstand und die Mitglieder von „Coexistence and Communication in the Aegean“ (Siniparxi) möchten Ihnen noch einmal nicht nur für Ihre jüngste Spende danken, sondern vor allem für Ihre wertvolle Hilfe seit über 5 Jahren. Diese Hilfe hat es uns ermöglicht, Tausende von Flüchtlingen und Migranten, die die Insel Lesbos durchquert haben, zu unterstützen und ihren schwierigen Aufenthalt hier humaner zu gestalten. Wir haben sie nicht nur durch die Befriedigung ihrer unmittelbaren Bedürfnisse, wie Nahrung und Kleidung, unterstützt, sondern auch durch künstlerische, pädagogische und sportliche Aktivitäten.

Nachdem das Lager Moria abgebrannt war, war es notwendig, den Bedarf an Kleidung und Vorräten für den Winter zu decken, da die Menschen diese bei dem Feuer verloren hatten. Wir haben auch Lebensmittel bereitgestellt. Die Menge der Lebensmittel, die im provisorischen Aufnahmezentrum gelieferten werden, reicht noch immer nicht aus und ist von schlechter Qualität. Wir setzen diese Aktivitäten bis heute fort und konzentrieren uns dabei auf die Unterstützung der Tausenden von Menschen, denen ihre monatliche Unterstützung entzogen wurde, entweder weil ihnen Asyl gewährt wurde oder weil ihr Asylantrag nach Berufung abgelehnt wurde. Mit Ihren Spenden können unsere Aktionen noch bis Juli fortgesetzt werden. Unser Verein besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen, daher kommen alle Spenden direkt der Flüchtlingshilfe zugute.

Wir möchten uns auch bei unseren guten Freunden Ioanna Zacharaki und Konstantinos Eleftheriadis bedanken, die unser Bindeglied zu Ihnen sind.

Wir wünschen Ihnen alles Gute. Mögen Ihr humanitäres Engagement immer weitergehen.

Mytilini, 12. Mai 2021
Stratis Pallis, Präsident
Christina Chatzidaki, Geschäftsführerin

 

27.05.2021



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