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Diakonie-Geschäftsführer wird in den Ruhestand verabschiedet

Mit Horst Koss geht eine Ära zu Ende

Als Horst Koss vor 29 Jahren sein Amt als Diakoniegeschäftsführer antrat, hatte er schon eine lange kirchliche Karriere hinter sich. Fast 52 Jahre nach seinem Eintritt in den kirchlichen Dienst wird er am 22. März in den Ruhestand verabschiedet.

Fast 52 Jahre im Dienst der Evangelischen Kirche: Diakoniegeschäftsführer Horst Koss. LupeFast 52 Jahre im Dienst der Evangelischen Kirche: Diakoniegeschäftsführer Horst Koss.

Am Freitag, 22. März 2019, geht in Solingen eine Ära zu Ende. Der langjährige Geschäftsführer im Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Horst Koss, wird dann in der Stadtkirche Mitte in einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang verabschiedet. Die Kanzelrede in dem Gottesdienst, in dem Superintendentin Dr. Ilka Werner Horst Koss von seinen Aufgaben entpflichten wird, hält der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach. In der Einladung zur Feier würdigen Superintendentin Dr. Werner und der Solinger Diakoniepfarrer Joachim Römelt den 65-Jährigen, der nach einem „langen und engagierten Berufsleben“ in den Ruhestand verabschiedet wird: „Damit geht eine Ära zu Ende, in der er für Menschen in unterschiedlichen Notlagen ebenso wie für das soziale Leben in der Klingenstadt insgesamt viel bewirkt hat.“

Horst Koss wurde in Haan geboren. Mit 14 trat er als Auszubildender in der Verwaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Wald zum ersten Mal in den Dienst der Evangelischen Kirche. Nach erfolgreichem Abschluss unterbrach er seine Berufstätigkeit als kirchlicher Verwaltungsangestellter zweimal, um zunächst seine Hochschulreife nachzuholen und danach ein Studium der Sozialarbeit in Düsseldorf zu absolvieren, das er später noch durch eine Zusatzausbildung in Sozialmanagement ergänzte.

Am 1. Oktober 1986 kam er als Sozialarbeiter in den Dienst des Diakonischen Werks. Wegen seines hohen Engagements und seiner Verwaltungserfahrung stieg er dort schnell auf und wurde 1988 stellvertretender Geschäftsführer und 1990 Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Solingen. Bis 2004 leitete er das Werk mit seinen vielfältigen Beratungsangeboten wie Schuldner-, Migrations- oder Lebens-, Erziehungs- und Partnerschaftsberatung, dem Familienzentrum mit seiner Unterstützung für gefährdete Familien, einer damals stadtweit tätigen Diakoniestation für die ambulante Pflege sowie einer Kindertageseinrichtung in Gräfrath alleine. In diesen Jahren festigte er die Bedeutung des Werks als wichtiger Akteur im sozialen Netz der Klingenstadt. In politischen Gremien sowie im Gespräch mit den anderen Wohlfahrtsorganisationen und Initiativen in der Stadt wurde Koss zu einer wichtigen Stimme der Evangelischen Kirche und ihres diakonischen Auftrags.

2005 übernahm Horst Koss zusätzlich die Geschäftsführung der Theodor-Fliedner-Heim gGmbH mit ihrer Senioreneinrichtung für hörbehinderte Menschen. Dafür teilt er sich seither im Rahmen eines paritätischen Geschäftsleitungsmodells die Geschäftsführung mit seiner Kollegin Friederike Stratmann. Im vergangenen Jahr konnte er nach langwieriger Planungs- und Bauzeit den Abschluss der Umbau- und Erweiterungsarbeiten für das Heim feiern.

In der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen ist er Vorsitzender des Ausschusses für Zuwanderung, Migration und Integration. Auch wegen dieser Funktion bildete in den zurückliegenden Jahren das evangelische Engagement für geflüchtete Menschen und der Aufbau zusätzlicher Beratungsangebote durch das Diakonische Werk im Auftrag der Stadt Solingen einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit. Wie sehr ihm das Schicksal geflüchteter Menschen am Herzen liegt, zeigt auch, dass der scheidende Geschäftsführer darum bittet, statt Abschiedsgeschenken eine Spende für das Flüchtlingsprojekt des Diakonischen Werks auf der griechischen Insel Lesbos zu überweisen.

„Wir verabschieden mit Horst Koss einen kompetenten Geschäftsführer, der seit fast 30 Jahren die diakonische Arbeit unseres Kirchenkreis maßgeblich mitprägt“, würdigt die Solinger Superintendentin den langjährigen Geschäftsführer: „Er hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass in unserer Stadt Menschen mit sozialen Problemen eine Stimme und eine Anlaufstelle haben, und damit den diakonischen Auftrag der Kirche tatkräftig und glaubwürdig verkörpert.“

Vom Engagement in der Evangelischen Kirche wird auch der Ruheständler Horst Koss nicht lassen: In den zurückliegenden anderthalb Jahren hat er sich seiner Freizeit intensiv fortgebildet und wird Anfang April knapp zwei Wochen nach seiner Verabschiedung aus dem Amt des Geschäftsführers in seinen neuen Dienst als ehrenamtlicher Notfallseelsorger eingeführt.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung beginnt am 22. März 2019 um 13.00 Uhr im Kirchsaal der Stadtkirche Mitte, Kirchplatz 14, 42651 Solingen. Gegen 14.00 Uhr lädt im darüber liegenden Bürgersaal der Kirchenkreis zu einem Empfang mit Grußworten zu Ehren von Horst Koss ein.

Das Flüchtlingsprojekt des Diakonischen Werks auf der Insel Lesbos hat ein Spendenkonto
des Evangelischen Kirchenkreises Solingen mit der IBAN DE20 3506 0190 1010 8990 16 bei
der KD-Bank Dortmund (Verwendungszweck: „Lesbos“).

 

06.03.2019



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