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für den 23.08.2019

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Kirchenmusikdirektor i.R. Eberhard Emmert verstorben

Eine musikalische Instanz für Solingen

Seit 1974 hat Eberhard Emmert das kirchenmusikalische Leben in Solingen mitgeprägt. Er war Kantor in Dorp, musikalischer Leiter der Dorper Kantorei und Kreiskantor des Kirchenkreises Solingen. Seit 2004 war er im Ruhestand. Am Dienstag ist er verstorben. 

<strong>Kirchenmusikdirektor Eberhard Emmert wenige Wochen vor seinem Ruhestand 2004 </strong><strong>mit einem Bild von Johann Sebastian Bach </strong><strong>(Foto: Förster).</strong> Kirchenmusikdirektor Eberhard Emmert wenige Wochen vor seinem Ruhestand 2004 mit einem Bild von Johann Sebastian Bach (Foto: Förster).

Im Alter von 78 Jahren ist am vergangenen Dienstag der langjährige Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp und Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Kirchenmusikdirektor i.R. Eberhard Emmert, verstorben.

Emmert war mehr als 30 Jahre lang, von 1974 bis 2004, als Kantor an der Dorper Kirche tätig. In dieser Zeit hat er auch die Dorper Kantorei musikalisch geleitet und in den 1980er und 90er Jahren zu einem der wichtigsten Chöre in Solingen entwickelt. „Eberhard Emmert war eine kulturelle Bereicherung für Solingen“, würdigt die heutige evangelische Kreiskantorin und Kantorin der Dorper Gemeinde Stephanie Schlüter die Verdienste ihres Vorgängers. „Zusammen mit der Dorper Kantorei hat er etliche kirchenmusikalische Werke in höchster Qualität der Öffentlichkeit nahegebracht.“ Dabei fanden die Aufführungen nicht nur in der Dorper oder der Lutherkirche statt, sondern immer wieder auch im Konzertsaal der Stadt.

Der gebürtige Bayer, der vor seiner Solinger Zeit neun Jahre lang als Kantor in Hamburg gearbeitet hatte, war auch in der kirchenmusikalischen Ausbildung sehr aktiv. Intensiv arbeitete Emmert mit ganz jungen Sängerinnen und Sängern im Dorper Kinderchor. Daraus entwickelten sich immer wieder neue gut ausgebildete Sängerinnen und Sänger für die Dorper Kantorei. Von den mehr als 90 Mitgliedern des Chores war in den 1980er Jahren ein gutes Viertel jünger als 30. Später engagierte sich Emmert auch als Dozent an der Weiterbildung für nebenamtliche Kirchenmusiker. Zahlreiche haupt- und nebenamtliche Kirchenmusiker, die bis heute in Solingen und darüber hinaus Dienst tun, wurden von ihm geprägt. Zwischen 1994 und 2002 hat er außerdem als Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises die Gesamtverantwortung für die Koordination der evangelischen Kirchenmusik in Solingen getragen. Dabei hat er sich für eine enge Zusammenarbeit auch mit den katholischen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern stark gemacht und so den Ökumenischen Kirchenmusikkonvent in Solingen mitgeprägt.

Einen Höhepunkt seines kirchenmusikalischen Lebenswerks stellte 1985 das „Europäische Jahr der Musik“ aus Anlass der Jahrhundertgeburtstage von Heinrich Schütz und Georg Friedrich Händel sowie seines Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach dar. Zahlreiche aufwändige Konzertaufführungen und eine große „Geburtsgala“ im Klingenmuseum hinterließen in der Chorstadt Solingen großen Eindruck. Von der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde ihm für seine besonderen Verdienste der Titel „Kirchenmusikdirektor“ verliehen.

„Für Eberhard Emmert war das Motiv seiner Arbeit nicht nur der hohe künstlerische Anspruch“, betont Pfarrer Klaus Hoffmann, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp. „Ihm ging es um herausragende Musik zur Ehre Gottes.“ Neben den besonderen Konzertaufführungen war darum auch die Chormusik in den regelmäßigen Sonntagsgottesdiensten eine Selbstverständlichkeit für den Kantor.

Die Trauerfeier für Kirchenmusikdirektor i.R. Eberhard Emmert findet am kommden Montag, 19. Dezember 2016, um 13.00 Uhr in der Dorper Kirche statt.

 

15.12.2016



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