Losung

für den 29.06.2022

Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst.

5.Mose 30,19

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Service

Erste Hilfe für die Seele

Neue Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge wurden feierlich beauftragt

Kontinuierlich werden Ehrenamtliche ausgebildet: Gemeinsam mit den evangelischen Pfarrpersonen sorgen sie dafür, dass die Notfallseelsorge einsatzbereit ist. In einem Gottesdienst wurden jetzt neue Seelsorgende eingeführt.

Im Einsatz für die Menschen in Solingen: sieben von zehn neuen Notfallseelsorgenden mit Superintendentin, Stadtdechant und Feuerwehrauto (Foto: Michael Lies) LupeIm Einsatz für die Menschen in Solingen: sieben von zehn neuen Notfallseelsorgenden mit Superintendentin, Stadtdechant und Feuerwehrauto (Foto: Michael Lies)

Ohne ehrenamtlich Mitarbeitende wäre die Notfallseelsorge in Solingen nicht denkbar. Ohne die Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche in Solingen auch nicht. Gemeinsam und mit Unterstützung der Katholischen Kirche in Solingen sorgen sie dafür, dass in Solingen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Menschen einsatzbereit sind, um auf Anforderung von Rettungskräften oder der Polizei Erste Hilfe für die Seele zu leisten. Kontinuierlich werden darum Aktive für diese anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert. Einmal im Jahr werden neue Ehrenamtliche feierlich in ihren Dienst eingeführt.

Zehn neue ehrenamtliche Seelsorger:innen
 

Nach zwei Jahren Corona-Pause war es jetzt wieder so weit. In einem Gottesdienst in der Stadtkirche Ohligs, Wittenbergstraße, wurden sieben neue ehrenamtlich Notfallseelsorgende durch Superintendentin Dr. Ilka Werner, Stadtdechant Michael Mohr und Notfallseelsorge-Koordinatorin Simone Henn-Pausch zum Dienst beauftragt. Drei weitere neue Ehrenamtliche waren verhindert, nehmen aber in diesen Tagen ebenfalls ihren Dienst auf.

Die große Wertschätzung für das Engagement der Notfallseelsorge zeigten auch die Gäste: Nicht nur kirchliche Vertreter:innen waren dabei. Auch der Beigeordnete für Sicherheit und Soziales, Jan Welzel, der Leiter der Solinger Feuerwehr, Dr. Ottmar Müller, sowie Vertreterinnen der Solinger Polizei hatten sich zu dem Gottesdienst als Gäste angekündigt.

Gründliche Ausbildung
 

Die acht Frauen und zwei Männer werden zukünftig die Arbeit der Notfallseelsorge in Solingen verstärken. „Die Arbeit der Ehrenamtlichen wird immer wichtiger“, erklärt Simone Henn-Pausch, die Koordinatorin der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche in Solingen. Für die Notfallseelsorge sei es wichtig, dass die Bereitschaft rund um die Uhr besetzt ist. Pfarrerinnen und Pfarrer allein können das nicht mehr gewährleisten, weil ihre Zahl abnimmt und in Zukunft noch weiter abnehmen wird. Die Solinger Kreissynode hat darum vor sechs Jahren beschlossen, auch Ehrenamtliche für diesen Dienst zu gewinnen. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger werden vor ihrem ersten Einsatz gründlich ausgebildet und geschult. Die in der Regel einjährige Ausbildung hatte bei den jetzt Einzuführenden coronabedingt deutlich länger gedauert. Doch auch dieses Mal umfasste sie neben Kommunikationstheorien und Trauerbegleitung auch theologische Grundlagen. Die Koordination der Ausbildung sowie einzelne Ausbildungsthemen verantwortet Simone Henn-Pausch gemeinsam mit Fachleuten der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Diplom-Theologin ist seit mehr 25 Jahren in der Notfallseelsorge aktiv. Sie führt die Neuen behutsam an ihre Aufgabe heran: Am Anfang übernehmen sie Einsätze erstmal gemeinsam mit erfahrenen Notfallseelsorgenden. Auch nach Abschluss ihrer Ausbildung werden sie weiter qualifiziert und durch supervisorische Angebote in ihrem Dienst begleitet.

Alarmierung durch Rettungskräfte und Polizei
 

Die Notfallseelsorge wird ausschließlich von Rettungskräften der Polizei oder Feuerwehr alarmiert - zum Beispiel nach einem häuslichen Todesfall, wenn die Rettungssanitäter weiter zum nächsten Einsatzort und darum Angehörige zurücklassen müssen. Auch bei Suiziden oder Suizidversuchen oder schweren Verkehrsunfällen wird die Notfallseelsorge gerufen. „Wir leisten Erste Hilfe für die Seele, und es spielt keine Rolle welche Konfession oder welchen Glauben jemand hat“, betont Henn-Pausch.

 

24.05.2022



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