Losung

für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

Gottesdienste
Gottesdienste

Jede Woche einen frischen Gottesdienst oder eine Andacht aus dem Evangelischen Kirchenkreis Solingen finden Sie auf unserem YouTube-Kanal "Klingenkirche".

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe?

Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten der Gottesdienste in den Gemeinden.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

Digitale Landessynode

Neue Landessynodale bringen viel Erfahrung mit

Mit einem neuen Team nimmt der Evangelische Kirchenkreis Solingen an der digitalen Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland teil. Neben der Superintendentin gehören Lukas Schrumpf, Claudia Mix und Pfarrerin Michaela Röhr zur Delegation.

Superintendentin Dr. Ilka Werner, Claudia Mix, Pfarrerin Michaela Röhr und Lukas Schrumpf (von oben links im Uhrzeigersinn) vertreten die Evangelische Kirche in Solingen bei der Landessynode. LupeSuperintendentin Dr. Ilka Werner, Claudia Mix, Pfarrerin Michaela Röhr und Lukas Schrumpf (von oben links im Uhrzeigersinn) vertreten die Evangelische Kirche in Solingen bei der Landessynode.

Eigentlich hatten sie sich auf die gemeinsame Reise nach Bad Neuenahr gefreut. Am Sonntag wollten Superintendentin Dr. Ilka Werner, Pfarrerin Michaela Röhr (Luther-Kirchengemeinde) und die beiden neuen Synodalen Lukas Schrumpf (Rupelrath) und Claudia Mix (Luther-Kirchengemeinde) gemeinsam zur Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland aufbrechen. Jedes Jahr im Januar verwandelt sich die Kleinstadt an der Ahr für 206 stimmberechtigte Delegierte und zahlreiche weitere Synodenmitarbeitende zum evangelischen Tagungszentrum. Fünf Tage lang stellen sich die Vertreter der Kirchenkreise, Theologie-Professoren und Kirchenleitung den Herausforderungen der Rheinischen Kirche gemeinsam. „Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn die Synodalen aus dem ganzen Rheinland zusammenkommen“, sagt Pfarrerin Michaela Röhr, die sich im vergangenen Jahr zum ersten Mal für den Solinger Kirchenkreis auf den Weg zur Synode gemacht hat.

Zoom-Räume statt Tagungssäle

In diesem Jahr hat die Landeskirche die Synode wegen der Corona-Pandemie nun auf digitale Kanäle verlegt. Von Montag bis Freitag treffen sich die Synodalen in digitalen Zoom-Räumen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit dabei ist auch das Team aus Solingen – vor den Bildschirmen. Das Bedauern darüber, dass die Präsenzveranstaltung ausfallen muss, ist groß. Vieles werde sicher auf der Strecke bleiben, sagt Michaela Röhr und denkt an Gespräche zwischen Tür und Angel, an spontanes Aufeinandertreffen und an diese besondere Stimmung vor Abstimmungen oder Wahlen. „Besonders im Jahr einer Präses-Wahl fällt es uns natürlich allen schwer, sich nur digital treffen zu können“, sagt die Pfarrerin. Und trotzdem setzt sie auf ein gutes Miteinander – auch im Solinger Team.

Lukas Schrumpf: Kirche positiv weiterentwickeln

Das kommt in diesem Jahr in neuer Besetzung zusammen: Die Kreissynode hat sich im vergangenen Jahr nach Pfarrerin Röhr auch für Lukas Schrumpf und Claudia Mix entschieden, um sie als Solinger Delegierte zur Synode zu schicken. „Ich habe bisher als Gasthörer der Evangelischen Jugend an der Landessynode teilgenommen und freue mich, jetzt auch eine Stimme zu haben“, sagt Schrumpf. Er sei als Gemeindekind groß geworden. „Dafür habe ich einfach ein Herz und möchte mich deswegen für die positive Weiterentwicklung unserer Kirche einsetzen“, erklärt der 26-Jährige als Vertreter einer neuen Generation der Synodalen. Der Entwicklungs-Ingenieur ist vor allem an jenen Fragen interessiert, die sich um das künftige Selbstverständnis der Kirche, neue Ideen und Gemeindemodelle drehen. Deswegen arbeitet er bereits im Innerkirchlichen Ausschuss mit. „Ich bin einfach ein Typ für Gremienarbeit, ich habe Spaß am Diskutieren und Gestalten“, sagt er. Diese Leidenschaft hat ihn im Herbst für die CDU auch bis in den Solinger Stadtrat gebracht. Inzwischen ist er auch auf landeskirchlicher Ebene gut vernetzt, freut sich über neue Kontakte und hat keine Probleme damit, sich für die Synode fünf Tage frei zu nehmen. Und die Präseswahl? „Das ist wirklich spannend dieses Jahr“, sagt er, „aber wir müssen viel mehr über Maßnahmen als über Personen sprechen.“

Claudia Mix: Gemeinsam die Herausforderungen der Gegenwart lösen

Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr Claudia Mix – aber auch sie bringt viel Erfahrung aus dem Presbyterium und dem Kreissynodalvorstand mit. „Es ist mir wichtig, Kirche und Gemeinde weiterzubringen“, erklärt die 43-Jährige ihre Motivation, „denn unterm Strich wünsche ich mir, dass Gottes Botschaft weitergetragen und -gehalten wird.“ Sie freue sich darauf, künftig auch auf landeskirchlicher Ebene etwas mitbewegen und -gestalten zu können. Dafür nimmt sie fünf Tage Sonderurlaub. Während der Vorbereitungstreffen habe sie bereits ein Gespür für die Synode bekommen und auch ihr Interesse am Ausschuss für Erziehung und Bildung angemeldet. Als Grundschullehrerin sei sie in Themen rund um Schule und Erziehung Zuhause. Es sei spannend nun zu sehen, wie andere Gemeinden und Kirchenkreise die Herausforderungen der Gegenwart lösen, welche Ideen sie mitbringen. „Und ich freue mich darauf, unsere Ideen einzubringen“, sagt sie. Dass nun ausgerechnet ihre erste Synode digital stattfindet, bedaure sie. Die wahre Stimmung der Synode könne sie dann wohl erst im nächsten Jahr einfangen.

Pfarrerin Michaela Röhr: Themen von der Landessynode in die Gemeinden bringen und umgekehrt

Dazu gehört auch das Geburtstagsständchen, das Pfarrerin Michaela Röhr zur Landessynode von den Kollegen eigentlich bekommt. Weil sie am 15. Januar Geburtstag hat, fällt ihr Festtag meist mit der Synode zusammen. „Das ist schon eindrucksvoll, wenn dann alle für einen singen“, sagt sie. Noch eindrucksvoller allerdings sei das Gefühl von Verantwortung und Entscheidungskraft der Synode. „Wir bringen gerade in den Ausschüssen viele Ideen aus unseren Gemeinden ein“, sagt sie und erinnert etwa an das Presbyteriumswahlgesetz oder das Mitarbeitendengesetz. Da gehe es um Fragen, die die Gemeinden im Alltag betreffen. „Und dann profitieren wir im besten Fall auch von den Entscheidungen der Synode“, sagt die Pfarrerin. Umso wichtiger sei es ihr, die Themen von der Landessynode auch mitzunehmen in die Gemeinde und den Kirchenkreis und darüber ins Gespräch zu kommen – egal, ob es um Zukunftsmodelle für die Kirche oder den Umgang mit Geflüchteten gehe. Es sei „unglaublich wichtig“, dass dabei Hauptamtliche und Ehrenamtliche gemeinsam beraten, diskutieren und entscheiden.

 

Theresa Demski / 07.01.2021



© 2021, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung