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Evangelische Kirchenpartnerschaft

„Ökumenische Visite“ besucht Kirchenkreis Solingen und Kirchengemeinde Widdert

 Im Juni kommen 20 Gäste aus Partnerkirchen zu einer "Ökumenischen Visite" ins Rheinland. Dort besuchen sie Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen der Evangelischen Kirche. Zwei Besucher kommen auch nach Solingen.

Pfarrer Kambale Mangolopa aus dem Kongo gehört zum Visitationsteam, das die Evangelische Kirche in Solingen und in der Region besucht. Pfarrer Kambale Mangolopa aus dem Kongo gehört zum Visitationsteam, das die Evangelische Kirche in Solingen und in der Region besucht.

Evangelische Gemeinden verstehen sich als Teil einer weltweiten ökumenischen Gemeinschaft. In dieser Gemeinschaft sind nicht nur einzelne Kirchengemeinden oder Kirchenkreise miteinander verbunden. Auch die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), zu der auch der Evangelische Kirchenkreis Solingen gehört, pflegt einen lebendigen Austausch mit ihren Partnerkirchen.

Im Juni steht nun eine besondere Begegnung auf dem Programm: Zur „Ökumenischen Visite“ bei der Evangelischen Kirche im Rheinland werden vom 11. bis 21. Juni rund 20 Gäste aus verschiedenen Partnerkirchen erwartet. „Wie kann die Evangelische Kirche eine relevante Kirche für und von morgen sein?“, ist die übergreifende Frage, die die Besucherinnen und Besucher aus Afrika, Asien, Nordamerika und Europa im Rahmen einer Vielzahl von Begegnungen gemeinsam mit den rheinischen Gastgebern und möglichst konkret diskutieren wollen. Dabei werden die Besucher in kleinen Teams in verschiedene Regionen der EKiR kommen. „Es ist eine spannende Bereicherung, unsere Art als Kirche zu leben, von Mitchristen aus ganz anderen kirchlichen Kontexten gespiegelt zu bekommen“, erklärt Superintendentin Dr. Werner. „Das wird uns helfen, auch unseren eigenen Blick auf die Herausforderungen für die Zukunft unserer Kirche im Sinne Jesu zu schärfen.“

Pfarrer Kambale Mangolopa aus dem Kongo und Pfarrer Roman Mazur aus Tschechien werden dazu vom 14. bis zum 16. Juni auch nach Solingen kommen. Pfarrer Mangolopa (67) ist Vorsitzender der Kommission für Pfarrdienst und Theologie der „Baptistischen Kirche im Zentrum Afrikas (CBCA)“. Pfarrer Mazur ist leitender Geistlicher einer Gemeinschaft von 31 Gemeinden der „Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder“. Beide werden bei ihrem Besuch in der Evangelischen Kirchengemeinde Widdert wohnen und mit der Gemeinde leben. „Das Besuchskonzept hat zwei Schwerpunkte“, berichtet Dr. Eberhard Löschcke, der als Ökumene-Pfarrer auch für den Evangelischen Kirchenkreis Solingen arbeitet. „Wir arbeiten zum einen an einer übergreifenden Thematik. In unserer Region wird es das Thema „Mission und Evangelisation“ sein. Als Zweites sollen unsere ökumenischen Gäste in jeder Region die Möglichkeit bekommen, das Leben in einer Kirchengemeinde ganz intensiv wahrzunehmen.“

Pfarrer Roman Mazur leitet einen Zusammenschluss von 31 Gemeinden der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in der Tschechischen Republik. Pfarrer Roman Mazur leitet einen Zusammenschluss von 31 Gemeinden der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in der Tschechischen Republik.

 In Solingen wird darum die Evangelische Kirchengemeinde Widdert besonders im Fokus der Visite stehen. Dort werden sowohl die Teilnahme am jährlichen Open Air-Tauffest an der Wupper wie Gespräche mit Presbytern und Mitarbeitenden zum Programm gehören. Außerdem werden die Gäste den Religionsunterricht von Pfarrerin Kristina Ziegenbalg an der August-Dicke-Schule visitieren sowie einen Gottesdienst im Widderter Kindergarten besuchen. Für den Kirchenkreis stehen Gespräche mit der Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner, die auch Vorsitzende des Ständigen Theologischen Ausschusses der EKiR ist, über das evangelische Selbstverständnis im interreligiösen Kontext einer Stadt wie Solingen auf dem Programm. Dabei soll auch die langjährige christlich-muslimische und christlich-jüdische Dialogtradition des Evangelischen Kirchenkreises Solingen zur Sprache kommen. Außerdem werden das ökumenische „Café Gloria“ sowie die Kircheneintrittsstelle in der Stadtkirche besucht. Neben den Solinger Zielen sind im Rahmen der Ökumenischen Visite in unserer Region bis zum 18. Juni auch noch Begegnungen in Düsseldorf, Leverkusen und Wuppertal geplant. Danach wird die gesamte Besuchsgruppe zu einer Schlusstagung im Internationalen Theologischen Zentrum in Wuppertal zusammenkommen.

 

08.06.2015



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