Losung

für den 09.12.2019

Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes.

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Freizeiten und Ferienaktionen beginnen

Ohne jugendliche Teamer geht es nicht

In den Sommerferien starten in vielen Gemeinden Angebote für Kinder und Jugendliche. Egal, ob Freizeiten ins Ausland oder Aktionen vor der Haustür – ohne junge Ehrenamtliche wie Pia oder Justin ginge es nicht.

Gehören mit großem Engagement zum Team der Dorper Actiontage: Justin und Pia (Foto: Bernd Hamer/Radio RSG). LupeGehören mit großem Engagement zum Team der Dorper Actiontage: Justin und Pia (Foto: Bernd Hamer/Radio RSG).

Die ersten beiden Wochen der Sommerferien gehören in der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp traditionell den „Actiontagen“. So heißt das Dorper Angebot, bei dem in diesem Jahr 32 Kinder zwischen 7 und 12 in den ersten beiden Ferienwochen eine spannende Zeit erleben werden. „Stationiert“ sind die Actiontage im Gemeindezentrum Arche an der Eichenstraße. Dort wird gebastelt, gesungen, gesielt, gegessen, aber auch Ausflüge an die Müngstener Brücke oder in einen Freizeitpark am Niederrhein stehen auf dem Programm.

Möglich ist dieses Angebot, weil neben den Jugendleitenden Gabi Ern und Waldemar Schmalz auch viele jugendlichen Teamer das Programm mitgestalten. Sie tragen auch die inhaltlichen Aspekte des Angebots mit, bei dem in diesem Sommer das Thema „Schöpfung“ im Mittelpunkt steht. „Was bedeutet eigentlich ,Schöpung‘ und welche Verantwortung haben wir da eigentlich?“, fragt zum Beispiel die 14-jährige Pia, die bereits seit vielen Jahren bei den Actiontagen dabei ist. Begonnen hat sie als Teilnehmerin mit sieben Jahren. Mittlerweile ist sie schon zum zweiten Mal als Teamerin dabei.

Bevor Pia aber als Teamerin aktiv werden konnte, hat sie in einer Schulung viel über Gruppenprozesse und den verantwortlichen Umgang mit Kindern gelernt. In diesen „Juniorschulungen“, die das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises regelmäßig durchführt, werden junge Jugendliche um die Konfirmation bereits auf ihre ehrenamtliche Aufgabe in Kindergruppen oder -freizeiten vorbereitet. Selbstverständlich dürfen sie Gruppen noch nicht eigenverantwortlich leiten, aber viele Erfahrungen sammeln können sie in der Zusammenarbeit mit älteren jugendlichen Teamern schon. Mit 16 können sie dann auch an den so genannten „LuLeiCa-Schulungen“ teilnehmen und die JugendLeiterCard erwerben.

Justin hat diese Ausbildung bereits erfolgreich durchlaufen.„Ich hatte schon immer Lust, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Die Actiontage sind eine prima Möglichkeit, um mich auszuprobieren“, sagt der 17-Jährige. Er darf bei den Dorper Actiontagen schon mehr Verantwortung übernehmen als Mit-Teamerin Pia. Er freut sich besonders auf die beiden Tage am Ende, wenn mittendrin die gemeinsame Übernachtung im Gemeindehaus ansteht und die vielen Kinder schon zu einer Gruppe zusammengewachsen sind. „Das ist ein echtes Highlight für mich“, freut sich Justin.

In zwei Jahren ist Pia alt genug, um selber die JuLeiCa-Schulung zu absolvieren. Für Pia ist jetzt schon klar: Diese Möglichkeit will sie auf jeden Fall nutzen. Dann kann sie noch selbständiger bei den Dorper Actiontagen Angebote für Kinder machen.

Übrigens: Das Kirchenmagazin „Himmel und Erde“ auf Radio RSG hat mit Pia und Justin gesprochen. Den Beitrag, der am 14. Juli 2019 im Radio lief, gibt es unten zum Nachhören.

 

11.07.2019



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