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für den 27.09.2021

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Partnerschaft mit Sumatra

Solingen und Sumatra feiern Ostern in der Corona-Krise

Im Rahmen ihrer Partnerschaft haben evangelische Kirchen aus Solingen und SumatraOstergrüße ausgetauscht.In diesem Jahr standen sie ganz im Zeichen von Corona.

Mitglieder der Solinger Delegation zu Besuch bei einem Kirchenfest in Medan 2015. 2.v.r.: Pfarrerin Karin Ebbinghaus. Mitglieder der Solinger Delegation zu Besuch bei einem Kirchenfest in Medan 2015. 2.v.r.: Pfarrerin Karin Ebbinghaus.

 

Ihre Verbundenheit mit den deutschen Partnern angesichts der aktuellen Corona-Krise unterstreichen Bischof Martin Rumanja Purba und Generalsekretär Dr. Paul Ulrich Munthe von der Kirchenleitung der Christlich-Protestantischen Kirche der Simalungun (GKPS) in ihrem Brief vom 18. April: „Wir beten für Euch Brüder und Schwestern aus Deutschland. Wir verfolgen die Situation in Deutschland über Fernsehen und Internet. Ihr kämpft ebenfalls mit dieser ungewissen Lage. Lasst uns daran festhalten, füreinander zu beten. Gott segne Euch und bewahre Euch alle Zeit!“
Wie in Deutschland fänden auch auf Sumatra zurzeit keine Gottesdienstfeiern in kirchlichen Gebäuden statt. Gottesdienste würden auch dort für Christinnen und Christen in größeren Städten per Video gestreamt. Auf dem Land, wo das Internet weniger verbreitet ist, werde Text in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt, damit Gottesdienste zu Hause gefeiert werden können. Die indonesische Regierung habe öffentliche Gottesdienste zunächst bis Ende Mai untersagt.

Ausführlich berichtet der Osterbrief über die Maßnahmen, mit denen versucht wird, die Corona-Pandemie einzudämmen. In den großen Städten wurde das öffentliche Leben heruntergefahren. Seit Anfang April wurden Studierende und Arbeitnehmer gebeten, zu Hause zu bleiben. Mittlerweile wurde es von der indonesischen Regierung angeordnet. Besonders hart trifft das Tagelöhner und Aushilfskräfte: Sie werden zwar von der Regierung finanziell unterstützt, aber die Hilfe reiche noch nicht einmal, um die notwendige Ration Reis zu kaufen, schreiben die beiden leitenden Theologen. Die GKPS hat darum ihre Gemeinden aufgerufen, notleidenden Menschen mit Spenden zu helfen. Sie verteilt Lebensmittel und Gesichtsmasken. „Weil niemand weiß, wann diese Herausforderung vorüber sein wird, überlegen wir, wie wir den Menschen in dieser ungewissen Situation noch helfen können“, heißt es in dem Brief. Außerdem bete man auch weiter für die Verantwortlichen: „Wir beten, dass unser HERR der Regierung beisteht, Ärzte und Krankenschwestern unterstützt und schützt, den Menschen beisteht, die in Not sind, unsere Kirche in ihrem Bemühen, unsere Mitgliedern in dieser Situation zu begleiten, segnet.“

Ebenfalls vor Ostern hatte auch Pfarrerin Karin Ebbinghaus vom Partnerschaftskomitee des Evangelischen Kirchenkreises Solingen einen Osterbrief an die Partner in den beiden GKPS-Kirchenkreisen Medan und Galang geschrieben. Auch sie hatte darin beschrieben, wie ungewohnt es sich in diesem Jahr anfühle, „Ostern nicht mit den vertrauten Menschen, nicht mit großen und festlichen Gottesdiensten in unseren Kirchenfeiern zu können“. Diese Erfahrung, so Ebbinghaus, trotz räumlicher Entfernung im Glauben und im Gebet verbunden zu sein, stärke auch die Partnerschaftserfahrung, in der „wir miteinander als Christen weltweit verbunden sind, füreinander vor Gott beten können, ihn gemeinsam loben und ihm gemeinsam danken“. Ebbinghaus: „So lasst auch uns trotz aller Sorgen, Fragen und Nöte dieses Osterfest in der Gewissheit miteinander feiern: Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden! Wir bleiben miteinander verbunden in der Liebe Gottes und im Gebet. Gott schütze und segne euch!“

Die bereits seit den 1980er Jahren bestehende Partnerschaft wurde 2003 anlässlich des Besuchs einer Solinger Delegation erneuert. Ein Partnerschaftsvertrag mit dem Kirchenkreis Medan wurde unterzeichnet. Seitdem ist in der Regel alle zwei Jahre eine Delegation im Partnerkirchenkreis zu Gast, immer abwechselnd aus Medan und aus Solingen. Zuletzt war 2018 eine indonesische Delegation in der Klingenstadt.

 

24.04.2020



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