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für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

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Radioandacht kommt aus Solingen

Pfarrer Joachim Römelt spricht auf WDR 5

Seit elf Jahren gehört der Solinger Pfarrer Joachim Römelt zum Team der Rundfunkandacht „Das Geistliche Wort“ auf WDR 5. Ihm gefällt die Idee, die Menschen vor dem Radio zu erreichen. Am kommenden Sonntag (14.02.2021) ist er dort wieder zu hören.

Nutzt einmal im Jahr das Radio als Kanzel für ganz NRW: der Dorper Pfarrer Joachim Römelt. Nutzt einmal im Jahr das Radio als Kanzel für ganz NRW: der Dorper Pfarrer Joachim Römelt.

Es ist auch nach elf Jahren noch keine alltägliche Situation: Statt an der Kanzel zu stehen, sitzt Joachim Römelt am Tisch im Tonstudio mit Kopfhörern auf den Ohren. Statt Menschen aus der Gemeinde vor sich zu sehen, zeichnet sich hinter der Glasscheibe der Tontechniker ab. Tonstudio statt Kirche, Radiozuhörer statt Gottesdienstbesucher. Und trotzdem ist der Solinger Pfarrer ganz in seinem Element: mitten in der Andacht. Einmal im Jahr macht sich Joachim Römelt von Dorp auf den Weg ins WDR-Tonstudio nach Düsseldorf. Dort nimmt er 15 Radiominuten für die Rundfunkandachten am Sonntagmorgen auf WDR 5 auf.

2010 wurde im Deutschlandfunk ein Radio-Gottesdienst aus der Dorper Kirche gesendet. Damals lernte der Pfarrer die Arbeit der Radioleute hinter den Kulissen zum ersten Mal kennen. „Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen kann, regelmäßig mitzuarbeiten, habe ich gerne zugesagt“, erzählt er. Seitdem gehört er zum Team der Radioandachten „Das Geistliche Wort“, die jede Woche gesendet werden. Evangelische und katholischen Kirchenleute wechseln sich ab.

„Ich wünsche mir, so auch Zuhörer zu erreichen, die wir im Gottesdienst nicht antreffen“, sagt der Pfarrer. Er denkt an Menschen, die ganz zufällig und nebenbei dem Programm aus dem Radio lauschen.  Hörerinnen und Hörer, die nicht immer kirchennah, aber offen für die Inhalte auf WDR 5 sind. „Vielleicht nehmen die Hörer dann zufällig oder bewusst etwas mit, das ihnen guttut“, sagt Joachim Römelt, „und vielleicht stellen sie fest, dass es etwas mit ihrem eigenen Leben zu tun hat und hilft.“

Diesen Wunsch würde der Solinger Pfarrer auch für seine normalen Gottesdienst am Sonntagmorgen formulieren. Die Herangehensweise im Radio unterscheide sich dann aber doch von der vertrauten Arbeit, erzählt Römelt: „Es fängt damit an, dass ich meine Ideen mit dem kirchlichen Rundfunkbeauftragten beim WDR abstimmen muss.“ Die Rückmeldungen sind schonungslos: Die Experten beim Radio kennen ihre Hörer gut und schlagen wenn nötig Ergänzungen, Streichungen oder Änderungen am ersten Textentwurf vor. „Ich habe diese Rückmeldungen sehr zu schätzen gelernt“, sagt Römelt. Das gilt auch für die Aufnahme im Studio, wenn der Rundfunkbeauftragte sich einschaltet und sich „mehr Sonne in der Stimme“ wünscht oder „mehr Gefühl“. Die Zusammenarbeit sei ein großes Geschenk, er schätze die Arbeit des Rundfunkbeauftragten und der Tontechniker sehr. Und selbst wenn ihm das Stimmtraining aus Studium und Ausbildung zum Pfarrer nicht fremd sei, empfinde er die Stunden im Studio als eine Art „Sondereinheit für die Stimme“. Auch wenn Römelt einräumt: „Meine eigene Stimme klingt im Radio für mich immer ein bisschen fremd.“ Aber nicht nur die Stimme profitiere, glaubt der Pfarrer, ein bisschen habe die Radiotätigkeit wohl auch seine sonstige Predigtarbeit beeinflusst.

Am 14. Februar wird das nächste „Das Geistliche Wort“ mit Joachim Römelt in WDR 5 gesendet. Die Aufnahme ist bereits seit der vorletzten Januarwoche im Kasten. Worum es dann gehen soll? „Ich spreche über Verschwörungserzählungen und den Vorwurf, dass es sich bei Religion im Grunde um nichts anderes handelt“, verrät Römelt, „und ich stelle die Frage: Wie begründen wir unseren Glauben?“ Wer zuhören möchte, muss am 14. Februar um 8.40 Uhr sein Radio einschalten. Wem das am Sonntagmorgen noch zu früh ist, findet den Beitrag anschließend in der Mediathek: www.kirche-im-wdr.de.

 

04.02.2021



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