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für den 25.08.2019

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Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

„Wir weinen, weil unser Land weggespült wird!“

Der „Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ ist am 13. September 2015 in Flensburg mit Ziel Paris gestartet. Am 26. und 27. Oktober 2015 führt der Pilgerweg auch über Solingen. Superintendentin Dr. Werner lädt herzlich ein mitzupilgern.

Auf seiner 1470 Kilometer langen Route zwischen Flensburg und Paris führt der „Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ am 26. und 27. Oktober 2015 auch über Solingen. Am Montagabend, 26. Oktober 2015, werden die Klimapilger aus Wuppertal kommend gegen 17.00 Uhr in der Dorper Kirche erwartet und mit einer Andacht begrüßt. Um 19.30 Uhr findet dann in der Stadtkirche ein „Agenda-Nachtcafé“ unter dem Titel „Geht doch! Klimagerechtigkeit finanzieren!“ statt. Am Dienstag startet dann die neue Tagesetappe des Pilgerwegs (Treffpunkt: 8.30 Uhr an der Talstation der Seilbahn in Solingen-Unterburg). Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Dr. Ilka Werner, hat sich fest vorgenommen, auf dieser Tagesetappe mit dabei zu sein. Über insgesamt 23 Kilometer wird der Pilgerweg an diesem Tag über das NaturGut Ophoven bis nach Leverkusen-Opladen führen. „Ich lade alle Menschen aus Solingen herzlich ein mitzupilgern. Klimagerechtigkeit ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern auch eine biblisch begründete Herausforderung an uns alle“, betont Dr. Werner das Engagement der Kirchen in dieser Frage. „Unser westlicher Lebensstil und der dadurch verursachte Klimawandel beeinträchtigen bereits heute die Lebenschancen von Menschen in vielen von Armut betroffenen Regionen in der Welt.“ Selbstverständlich ist es auch möglich nur einen Teil der Etappe mitzugehen.

Wachsende Verzweiflung
So bringen seit vielen Jahren  immer wieder Christinnen und Christen vor allem aus dem pazifischen Raum ihre wachsende Verzweiflung über die zerstörerischen Folgen des Klimawandels in ihrer Region zur Sprache.In einem Klagegebet, das eine Christin aus dem Pazifikraum vor zwei Jahren beim Eröffnungsgottesdienst der größten ökumenischen Versammlung von Kirchen aller Kontinente der letzten Jahre im südkoreanischen Busan gesprochen hat, hieß es: „Allmächtiger Gott, dein pazifisches Volk weint, weil unser geliebtes Meer ansteigt, unser uraltes Land verschwindet und unsere Kulturen weggespült werden!“

Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
Auch die christlichen Kirchen erwarteten darum von der internationalen Staatengemeinschaft auf dem 21. UN-Klimagipfel im Dezember in Paris ein wirksames neues Klimaabkommen. „Unsere Partnergemeinden auf der südlichen Erdhalbkugel fragen uns schon lange, ob wir in unseren Ländern eigentlich genug gegen den Klimawandel tun“, erläutert Dr. Werner, die auch Vorsitzende des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche im Rheinland ist. Diese Fragen seien auch Teil des so genannten „Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, zu dem die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen bereits 1983 aufgerufen hat und auf den sich seither weltweit viele Kirchen, darunter auch die Evangelische Kirche im Rheinland, verpflichtet haben, thematisiert seit vielen Jahren auch die zerstörerischen Folgen des Klimawandels. Im Evangelischen Kirchenkreis Solingen arbeitet insbesondere der „Fachausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ (früher „Fachausschuss Umwelt“), der auch regelmäßig das „Agenda-Nachtcafé“ veranstaltet, seit den frühen 1990er Jahren an dieser Thematik.

Für eine erfolgreiche Weltklimakonferenz
Der Ökumenische Klimapilgerweg startete am 13. September 2015 in Flensburg an der deutsch-dänischen Grenze und wird Ende November die französische Hauptstadt Paris erreichen, wo die internationale Staatengemeinschaft im Dezember ein wirksames neues Klimaabkommen verhandeln will. Tausende Pilger aus christlichen Kirchen, Orden und kirchlichen Initiativen in Deutschland und Frankreich wollen sich mit ihrer Teilnahme an diesem Pilgerweg für ein Gelingen der Klimakonferenz einsetzen. Dazu gehen sie eine oder mehrere Tagesetappen mit. In der alten christlichen Tradition des Pilgerwegs verknüpfen sie dabei die Idee des Unterwegsseins zu einem guten Ziel mit der Erfahrung der Verbundenheit mit anderen und mit Gott. Diesen biblischen Gemeinschaftsgedanken pflegen christliche Kirchen seit jeher auch in ihren weltweiten Partnerschaften über verschiedene Kontinente hinweg. 

 

22.10.2015



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