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für den 28.07.2021

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Präses Latzel auf der Sommertour der Hoffnung

Zwischenstation für die "Zwischenstation"

Der rheinische Präses Thorsten Latzel fuhr mit dem Rad von Saarbrücken nach Wesel, um Menschen in Gemeinden zu besuchen. In Solingen übernachtete er in der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof und kam zum Morgensegen in die Kapelle der St. Lukas Klinik.

<strong>Auf dem Fahrrad besuchte Präses Dr. Thorsten Latzel im Rahmen seiner Sommertour auch Solingen (alle 3 Fotos: Uli Preuss/Kplus Gruppe).</strong> LupeAuf dem Fahrrad besuchte Präses Dr. Thorsten Latzel im Rahmen seiner Sommertour auch Solingen (alle 3 Fotos: Uli Preuss/Kplus Gruppe).

Die Krankenhausseelsorge ist ein Juwel. Dieses Fazit zieht Dr. Thorsten Latzel, neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, nach dem Besuch der St. Lukas Klinik. „In unserer Kirche gibt es so viele Menschen, die sich aufmachen und die anderen Hoffnung geben“, ist Dr. Thorsten Latzel überzeigt. Wie hell das Juwel Krankenhausseelsorge strahlen kann, zeigt das Projekt „Zwischenstation“, das Pfarrerin Astrid Klumb und Musikerin Uta Heidemann früh zu Beginn der Pandemie auf den Weg gebracht haben. Mit Musik, Texten und Gesprächsangeboten im Gepäck besuchen die beiden mehrmals in der Woche bis heute die Stationen und damit die Patientinnen und Patienten, aber auch die Mitarbeitenden. Und haben alle damit ein Stückweit durch schwere Zeit getragen.

Präses Latzel, Annika Butzen (St. Lukas-Klinik), Andreas Degelmann (Kplus Gruppe), Thomas Förster (Evangelischer Kirchenkreis Solingen) (v.r.) LupePräses Latzel, Annika Butzen (St. Lukas-Klinik), Andreas Degelmann (Kplus Gruppe), Thomas Förster (Evangelischer Kirchenkreis Solingen) (v.r.)

Morgensegen zum Start der 7. Etappe

Um von Projekten wie diesem zu hören, ist Präses Latzel auf seiner Sommertour der Hoffnung durch das Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland per Rad unterwegs. Immer wieder macht er auf seiner Radtour von Saarbrücken nach Wesel Halt, um Menschen zu begegnen, die auf vielfältige Weise Kirche erlebbar gemacht und Hoffnung gegeben haben in einer Zeit voller Unsicherheit, voller Fragen, auf die es nur wenige verlässliche Antworten gab. Zum Morgensegen und um sich vom Projekt "Zwischenstation" erzählen zu lassen, kam er zu Beginn seiner siebten Etappe in die Kapelle der St. Lukas-Klinik. Dort wurde er vom stellvertretenden Solinger Superintendenten Thomas Förster sowie von Annika Butzen von der Geschäftsführung der St. Lukas Klinik und Andreas Degelmann, Sprecher der Geschäftsführung der Kplus Gruppe, zu der das katholische Krankenhaus in Solingen-Ohligs gehört, begrüßt.

Seelsorge im Lockdown weiter möglich

In seiner Begrüßung macht Förster deutlich, dass es in vielen Städten während des Corona-Lockdowns nicht selbstverständlich war, dass die Seelsorge weiter bei den Menschen in den Kliniken bleiben konnte. „Ich möchte mich dafür bedanken, dass und wie Sie es möglich gemacht haben, dass Seelsorge weiter möglich war“, richtete Thomas Förster als stellvertretender Superintendent in Solingen seine Worte direkt an die Vertreter der St. Lukas-Klinik und bezog in seinen Dank auch das Städtische Klinikum mit ein. Dem Präses überreichte er einen Satz Segenskärtchen, die die Seelsorgerinnen selbst gestaltet haben und an den beiden Kliniken Patienten, Mitarbeitenden und Angehörigen zum Mitnehmen und Weiterverschenken anbieten.

Am Eingang der Kapelle begrüßten Musikerin Uta Heidemann und Prädikantin Petra Heidelberg (v.r.) Präses Latzel zum Morgensegen. LupeAm Eingang der Kapelle begrüßten Musikerin Uta Heidemann und Prädikantin Petra Heidelberg (v.r.) Präses Latzel zum Morgensegen.

"Als Seelsorge spürbar bleiben"

Bevor Prädikantin Petra Heidelberg zusammen mit Uta Heidemann den Morgensegen gestaltete erzählte sie noch von hoffnungsvollen Begegnungen im Rahmen des musikalisch-seelsorglichen "Zwischenstation"-Projekts. „Ich habe schon in vielen kleinen und großen Sälen, in vielen Kirchen gespielt“, erzählt Uta Heidemann, „aber nichts gibt mir persönlich so viel wie die Musik hier im Krankenhaus.“ Viele Geschichten aus den letzten Monaten fielen ihr ein, etwa die von der Patientin, die nach einem Autounfall in der St. Lukas Klinik behandelt wurde und durch das Klavierspiel Heidemanns wieder ein Ziel fand: selbst wieder Klavier spielen zu können. Ein Ziel, das sie erreicht hat. Oder der Gottesdienst, den sie gemeinsam mit einer Sterbenden gefeiert haben und deren Angehörige via Internet teilnehmen konnten. Man wolle als Seelsorge spürbar bleiben, hatte Klinikpfarrerin Astrid Klumb, die selbst gerade im Urlaub auftankt, als Grundgedanken formuliert.

Weiter nach Mettmann und Moers

Nach etwa einer halben Stunde in der St. Lukas Klinik und anerkennenden Worten für die wichtige Arbeit der Seelsorge in Zeiten der Pandemie musste Dr. Thorsten Latzel wieder aufs Rad. Weiter ging es zur nächsten Station nach Haan-Gruiten, um sich dort über die Notfallseelsorge im Kreis Mettmann zu informieren. Ziel der vorletzten Etappe der Sommertour war Moers.

Am Vorabend im Hackhauser Hof

Bereits am Vorabend war Präses Latzel auf Solinger Gebiet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof eingetroffen. Unter anderem durch die Leiterin Anke Rikowski-Bertsch ließ er sich von der Arbeit dort erzählen - und von den Auswirkungen des Coroina-Lockdowns. In normalen Zeiten besuchen jedes Jahr mehr als 5000 Kinder und Jugendliche die Einrichtung. In Freizeiten, Workshops und Seminaren nutzen sie Angebote, um sich mit relevanten Themen ihres Lebensalltags und der Jugendpolitik auseinanderzusetzen oder einfach eine gute Zeit zu verleben. Rund ein Drittel der Veranstaltungen werden vom pädagogischen Team des Hackhauser Hofs angeboten. Auch der Evangelische Kirchenkreis Solingen führt dort im Rahmen seines Brückenschlag-Projekts mehrmals im Jahr Orientierungstage für Schülerinnen und Schüler aus Solinger weiterführenden Schulen durch. In den Corona-Monaten mussten während des Lockdowns die großzügigen Räumlichkeiten in grüner Umgebung zwar weitgehend geschlossen bleiben. Für 2022 ist die evangelische Einrichtung aber schon wieder vollständig ausgebucht.

Hoffnungstalk mit Welpentrainer André Vogt

Am Sonntagabend stand außerdem noch ein „Hoffnungstalk“ auf dem Programm: Mit André Vogt, der der in Erkrath eine Hundeschule betreibt und beim TV-Sender SIXX unter dem Titel „Der Welpentrainer“ eine eigene Sendung hat, sprach er über dessen persönliche Hoffnungsgeschichte.

Ein Video vom Morgensegen am 12. Juli 2021 aus der Kapelle der St. Lukas-Klinik können Sie am Seitenende aufrufen.

ACHTUNG: Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Inhalte von YouTube nachgeladen werden. Damit werden Daten zwischen Ihnen und YouTube ausgetauscht.

 

Cerstin Tschirner (Kplus Gruppe)/Thomas Förster / 13.07.2021



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