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für den 23.08.2019

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1.Chronik 29,11

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150 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg

Präses macht im Festgottesdienst Mut zur Veränderung

In ihrem 150. Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg das Jubiläum mit vielen Aktionen und Veranstaltungen. Ein Höhepunkt war der Festgottesdienst mit Präses Manfred Rekowski am vergangen Sonntag (01.07.2018).

<strong>Nahm sich Zeit für die Ketzberger Gemeinde: Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de)</strong> Nahm sich Zeit für die Ketzberger Gemeinde: Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de)

Die Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg feiert in diesem Jahr das 150. Jubiläum ihrer Gründung im Jahr 1868. Zahlreiche Aktionen prägen das Jubiläumsjahr. Einen Höhepunkt bildete am Sonntag, 1. Juli 2018,  ein Festgottesdienst mit anschließendem Gemeindefest.

Die Predigt im Festgottesdienst hielt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski. In der Ketzberger Kirche drückte er der Gemeinde seine Anerkennung dafür aus, wie mutig sie in den vergangenen Jahren auf den Rückgang von Gemeindegliederzahlen und Finanzen reagiert habe: „Entscheidungen müssen getroffen werden. Wie gut, dass es hier ein entscheidungsfreudiges Presbyterium gibt!“ Das werde auch in dem Ketzberger Leitbild erkennbar, in dem die Gemeinde festgehalten habe: „Leben bedeutet für uns in Bewegung zu sein und zu bleiben.“

Der rheinische Präses bezog sich in seiner Predigt auf den Bibelabschnitt vom Aufbruch des Urvaters Abraham in eine neue Zukunft. Diese biblische Erzählung berichte vom „Wagnis des Neuanfangs“ und sei „Ur- und Vorbild unserer Aufbrüche“. Rekowski: „Gott mutet uns zu, alte Sicherheiten hinter uns zu lassen und sich von manchem zu trennen, was über lange Zeit gut und wertvoll war.“  Auf solchem Aufbrechen in neues Land liege Gottes Segen. Deshalb sei die Kirche immer Kirche im Aufbruch gewesen und werde es auch zukünftig sein.

Als Wagnis und Aufbruch „in das Neuland des Friedens“ würdigte der Präses auch die interreligiöse Gebetsfeier in Solingen vor wenigen Wochen aus Anlass des Gedenkens an den Brandanschlag. Damals seien Juden, Christen und Muslime aufeinander zugegangen, um in einem Gebet der Religionen nebeneinander ihre Anliegen vor Gott zu bringen. So könnten die drei Religionen, die sich auf Abraham als Urvater berufen, „ein Segen für die Welt werden, wenn sie die alten Pfade des Hasses verlassen“.

Die zurückliegenden150 Jahre in der Kirchengemeinde Ketzberg seien eine „Geschichte von Neuanfängen und Aufbrüchen unter Gottes Verheißung“, so Präses Rekowski. Zukünftig gelte es darum ebenfalls voller Hoffnung nach vorne zu blicken, auch wenn noch niemand sagen könne, wohin der Weg die Kirchengemeinde führen werde.

„Dass Präses Rekowski sich für uns in Ketzberg Zeit genommen und im Festgottesdienst die Predigt hielt, freut uns sehr“, erklärt Pfarrer Helmut Benedens.

Im Anschluss an den Gottesdienst startete dann bei strahlendem Sonnenschein ein Gemeindefest mit Hüpfburg und Schmink- und Bastelangeboten für Kinder, Cafeteria, Grill und Salatbar für den Hunger. Zahlreiche Menschen feierten mit hörten auch die Konzerte von „Soulteens“ und Soulkids“ sowie der Band „7th Day“.

 

29.06.2018



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