Losung

für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Service

Corona-Projekt

Evangelische Seelsorge in der St. Lukas Klinik gewinnt katholischen Sozialpreis

Die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, hat der Evangelischen Krankenhausseelsorge in der St. Lukas-Klinik für das Projekt „Zwischenstation“ den Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands verliehen.

First Lady Elke Büdenbender ehrte online die Preisträger (Screenshot: Kplus-Gruppe) First Lady Elke Büdenbender ehrte online die Preisträger (Screenshot: Kplus-Gruppe)

Zwischenstation heißt innehalten, durchatmen, Ruhe finden. Dazu setzen Pfarrerin Astrid Klumb und Musikerin Uta Heidemann in der St. Lukas Klinik auf die Macht der Musik. Jetzt wurde ihre „Zwischenstation“ mit dem Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands kkvd ausgezeichnet. In diesem Jahr hat Elke Büdenbender die Schirmherrschaft übernommen. Sehr bewusst, wie die Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier während der Online-Preisverleihung betonte: „Es ist ein schönes Zeichen, dass die katholischen Krankenhäuser mit diesem Preis etwas von der Solidarität, die sie während der Pandemie erfahren haben, an die Gesellschaft zurückgeben.“

Seit anderthalb Jahren besuchen die Pfarrerinnen Astrid Klumb und Almut Hammerstaedt-Löhr gemeinsam mit Musikerin Uta Heidemann regelmäßig die Stationen. Mit Musik, Texten und Gesprächsangeboten haben sie nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch Mitarbeitende ein Stückweit durch die Pandemie getragen. „Wir wollten in einer Zeit der Unsicherheit, einer Zeit vieler Fragen mit wenig verlässlichen Antworten Hoffnung geben und Kirche hörbar machen“, sagt Astrid Klumb und richtet ihren Dank auch an die stellvertretende Geschäftsführerin Annika Butzen. Nicht alle Klinikträger hatten Seelsorge als systemrelevant eingestuft.

„Wir waren uns im Direktorium einig, dass Seelsorge weiterhin möglich sein muss – natürlich unter den Schutzmaßnahmen, die auch für unsere eigenen Mitarbeitenden gelten. Damit kann ich den Dank nur zurückgeben: Danke, dass Sie für uns da sind“, erklärt Annika Butzen, die mit den beiden Preisträgerinnen Verleihung online verfolgte. Auch Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, freut sich über die Wertschätzung: „Diese Auszeichnung ist ein schöner Erfolg für ein tolles Projekt. Mit dieser ungewöhnlichen Kombination aus Musik und Seelsorge zeigt das Team der Evangelischen Seelsorge kranken Menschen und Klinikmitarbeitenden seit mehr als 18 Monaten, dass sie in der Corona-Krise nicht allein sind. Ich danke den Mitgliedern des Seelsorgeteams für Kreativität und langen Atem und der Leitung der St. Lukas Klinik, dass sie dieses Projekt ermöglicht und gefördert hat.“

Alle zwei Jahre lobt der kkvd den Sozialpreis aus. 49 Projekte waren in diesem Jahr nominiert, acht wurden ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld von 1.000 Euro wollen die Preisträgerinnen die seelsorgliche Begleitung palliativer Patienten unterstützen.

Pressestelle Kplus-Gruppe/Thomas Förster

 

12.11.2021



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