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für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

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Chrismon-Wettbewerb: Gemeinde 2021

Solinger Gemeinden bewerben sich um Auszeichnung

Das evangelische Magazin Chrismon kürt die „Gemeinde 2021“. Zwei Ideen aus Solingen sind bei dem Wettbewerb dabei: das Projekt „Wider das Vergessen“ der Lutherkirchengemeinde und „Der Gottesdienst auf dem Weg“ aus Gräfrath.

Seit dem 2. März zählt jede Stimme: Die Lutherkirchengemeinde und die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath machen beim Wettbewerb „Gemeinde 2021“ des evangelischen Magazins Chrismon mit. Neben einem Jurypreis wird auch ein Publikumspreis verliehen, für den beide Gemeinden nun Klicks im Internet sammeln. Insgesamt 22.000 Euro schüttet das Magazin an erfolgreiche Gemeinden mit guten Ideen aus. 130 Teilnehmer aus ganz Deutschland haben ihren Hut in den Ring geworfen – und sich für eine von insgesamt sieben Kategorien beworben.

„Gräfrather Gottesdienst auf dem Weg“

Die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath stellt ihre Idee „Der Gottesdienst auf dem Weg“ zur Abstimmung: Mitten im Corona Jahr hat Pfarrer Thomas Schorsch mit einem engagierten Team die besondere Gottesdienstform umgesetzt – kontaktlos, aber feierlich. An der Kirche erwartete die Teilnehmer eine Wegbeschreibung, der Rest erklärte sich von selbst: Im Wäldchen des Stadtteils hatte das Team laminierte Karten mit QR-Codes, Liedtexten und Gebeten aufgehängt. Über die QR-Codes haben die Teilnehmer den Melodien lauschen können, dank der Liedtexte stimmten viele mit ein. Am Ende erwartete die Spaziergänger ein Segen und ein Geschenk zum Mitnehmen.

Mehr als 100 Besucher nahmen die Einladung bei jeder der zwei Auflagen an – darunter viele Menschen, die bisher keinen Bezug zum Gottesdienst hatten. „Wir haben uns über die vielen positiven Rückmeldungen sehr gefreut“, sagt Schorsch. Den Chrismon-Aufruf, der dem Pfarrer per Mail ins Haus flatterte, beantwortete das Team mit einer Bewerbung. „Mit dem Preisgeld könnten wir noch mehr solcher Aktionen umsetzen und die Möglichkeiten vergrößern“, sagt er.

Lutherkirche: „Wider das Vergessen“

Ihre Bewerbung hat auch die Lutherkirchengemeinde in den Ring geworfen – mit ihrem Projekt „Wider das Vergessen“. Der Lutherkirchen-Bauverein hatte im vergangenen Jahr eine besondere Fundraising-Idee: „Plötzlich konnten keine Konzerte und Veranstaltungen mehr in unserer Kirche stattfinden“, erinnert sich Hansjörg Schweikhart, Vorsitzender des Bauvereins. Das Geld fehlte nicht nur dem Förderverein, der sich seit 2001 für das Gotteshaus einsetzt, sondern auch den Künstlern. „Also haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, dass Künstler und Bauverein zugutekommen sollte“, sagt Schweikhart. Der Vereinsvorsitzende erstellte eine Liste mit Musikträgern verschiedener Künstler: Wer sonst in der Lutherkirche zu Konzerten aufspielte, landete nun auf einer CD-Bestellliste. Interessierte hatten die Wahl zwischen 15 verschiedenen Ensembles. Kurz vor Weihnachten verschickte der Verein 5000 Briefe in weihnachtlich gestalteten Umschlägen mit dem Hinweis auf die Aktion. „Wir hofften, dass die Menschen die CDs als Weihnachtsgeschenke erwerben“, erzählt Schweikhart. Der Plan ging auf: Fast 200 Tonträger wurden auf diesem Weg verkauft, der Bauverein lieferte – viele von ihnen an Kunden, die den Ehrenamtlichen bisher gar nicht bekannt waren. Mit der Post hatte Schweikhart auch zur Spende für den Bauverein aufgerufen: Rund 6000 Euro kamen zusammen.

Auch die Lutherkirchen-Bauverein könnte das Preisgeld des Chrismon-Wettbewerbs gut gebrauchen – schließlich fallen auch in diesem Jahr noch einige Konzerte und Veranstaltungen aus, bevor die Krise hoffentlich überstanden ist und die neue Saison beginnen kann. Der Verein hat mit einem Brief über seine Teilnahme am Chrismon-Wettbewerb informiert und auch einen Erinnerungsservice per WhatsApp eingerichtet – als eine Art täglichen Wecker zum Abstimmen. Wer den in Anspruch nehmen möchte, kann eine Mail mit seiner Handynummer an hj.schweikhart@online.de senden.

INFO

Die erste Phase der Abstimmung läuft vom 2. bis 23. März: Bis dahin können Interessierte bei Chrismon einmal täglich insgesamt zwölf Stimmen verteilen – und so zwölf Kandidaten ins Finale schicken. Die zwölf Gemeindeprojekte, die am 23. März um 10 Uhr die meisten Stimmen gesammelt haben, ziehen ins Finale ein: Bis einschließlich 25. März kann per Eingabe einer E-Mail-Adresse abgestimmt werden – eine Stimme pro E-Mail-Adresse. Unabhängig vom Publikumspreis prämiert eine Jury sieben Preisträger.

 

02.03.2021



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