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für den 20.06.2019

Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.

Jesaja 46,4

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Landessynode in Bad Neuenahr beginnt am Wochenende

Solinger Delegierte fahren zur Landessynode

Am Sonntag (06.01.2019) beginnt in Bad Neuenahr die jährliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland mit einem Eröffnungsgottesdienst. Unter den 206 stimmberechtigten Delegierten sind auch fünf aus Solingen.

Vertritt den Evangelischen Kirchenkreis Solingen in Bad Neuenahr und ist Vorsitzender des Finanzausschusses der Landeskirche: der Jurist Dr. Horst Butz aus der Kirchengemeinde Merscheid. Vertritt den Evangelischen Kirchenkreis Solingen in Bad Neuenahr und ist Vorsitzender des Finanzausschusses der Landeskirche: der Jurist Dr. Horst Butz aus der Kirchengemeinde Merscheid.

Die Ergebnisse der ersten Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland sind ein wichtiger Beratungsgegen-stand der 71. ordentlichen Landessynode, die am kommenden Sonntag, 6. Januar 2019, in Bad Neuenahr eröffnet wird. Bei der vom 4. bis zum 6. Januar tagenden Jugendsynode soll auch über neue Angebote und Gemeindeformen nachgedacht werden, in denen junge Leute mehr Möglichkeit zu einer eigenen Mitgestaltung kirchlichen Lebens erhalten sollen. „Wir werden uns auch in Solingen die Ergebnisse dieser Beratungen im Hinblick auf unseren eigenen Prozess sehr genau ansehen“, erklärt die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner. In Solingen analysiert seit dem vergangenen Jahr auf Initiative des Kreissynodalvorstands eine Arbeitsgruppe die Situation junger Erwachsener zwischen 16 und 30 Jahren in den zehn Gemeinden des Kirchenkreises. Mitglieder der Solinger Arbeitsgruppe sind auch bei der rheinischen Jugendsynode vertreten.

Auch die Landessynode, die vom 6. bis zum 11. Januar 2019 dauern wird, soll nach innovativen Aufbrüchen in evangelischen Gemeinden fragen. Man wolle Innovationen stärken, erklärt der Vizepräses der rheinischen Kirche, Christoph Pistorius. Ziel müsse sein, auch neue gesellschaftliche Milieus mit kirchlichen Angeboten zu erreichen. Erste Beispiele für solche neuen Gemeindeformen sind etwa die „Beymeister“ in Köln-Mühlheim oder das „Raumschiff Ruhr“ in Essen. In den kommenden zehn Jahren sollen solche Erprobungsräume besonders gefördert werden.

Ein weiteres wichtiges Thema stellt der Umgang mit geflüchteten Menschen an den EU-Außengrenzen dar. Den Hintergrund dafür bildet ein Bericht über die Situation von Flüchtlingen, der der landessynode vorgelegt werden soll. Unter anderem heißt es darin, dass die Abschottung Europas weiter voranschreite und Menschenrechte und Humanität zur Disposition gestellt würden. Ein Antrag schlägt vor, dass die Landessynode sich für eine humanitäre gesamteuropäische Flüchtlingspolitik aussprechen soll.

Unter den 206 stimmberechtigten Synodalen aus 37 rheinischen Kirchenkreisen ist der Evangelische Kirchenkreis Solingen mit vier Delegierten vertreten: Superintendentin Pfarrerin Dr. Ilka Werner, die Ärztin und Walder Presbyterin Dr. Irmela Müller-Stöver und der Jurist und Merscheider Kirchmeister Dr. Horst Butz sind langjährige Landessynodale und haben wichtige synodale Ämter inne: Superintendentin Dr. Werner ist Vorsitzende des Theologischen Ausschusses, Dr. Horst Butz Vorsitzender des Finanzausschusses sowie Dr. Irmela Müller-Stöver stellvertretende Vorsitzende des Nominierungsausschusses. Zum letzten Mal als Solinger Vertreter dabei sein wird in diesem Jahr außerdem der Ketzberger Pfarrer Helmut Benedens. Er wird am 1. April in eine neue Gemeinde in Rheinland-Pfalz wechseln. Mit dem Diplomkaufmann Hartmut Rahn und Presbyter der Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath ist als Mitglied der Kirchenleitung ein fünfter Solinger in der Landessynode vertreten.

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit 2,7 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte evangelische Landeskirche in Deutschland und erstreckt sich vom Niederrhein bis ins Saarland.

 

03.01.2019



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