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Sommersynode 2020: Zukunftsprozess "Klingenkirche 2030"

"Wir müssen vorbereitet sein"

Als unausweichlich bezeichnete Superintendentin Dr. Ilka Werner bei der Sommersynode eine Neuaufstellung der Evangelischen Kirche in Solingen für die Zukunft. Der Rückgang der Finanzkraft erfordere dies. Die Corona-Krise verstärke den Zeitdruck.

Superintendentin Dr. Ilka Werner Superintendentin Dr. Ilka Werner

Inhaltliches Hauptthema der Synode war der Zukunftsprozess „Klingenkirche 2030“. In einer Erklärung stellte Superintendentin Dr. Werner noch einmal die alternativen Wege dar, zwischen denen sich der Kirchenkreis nach Ansicht seines KSV zu entscheiden habe. Eine neue Aufstellung der Evangelischen Kirche in Solingen sei unausweichlich, weil der Rückgang der Finanzkraft mittelfristig weitere Einschnitte bei Personal und Gebäuden erfordere. Dr. Werner: „Über kurz oder lang wird die erste Gemeinde zu klein sein, um alleine eine ausreichende Infrastruktur, auch hinsichtlich der pastoralen Ausstattung, sicherzustellen. Was machen wir dann? Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Angesichts dieser Prognose vertritt der KSV die Ansicht, dass alle evangelischen Gemeinden gemeinsam für einander und für das evangelische Leben in der Stadt insgesamt Verantwortung tragen müssten. Er schlägt darum zwei mögliche Denkmodelle vor: Beim ersten behielten die zehn Gemeinden in den bisher gültigen Grenzen weitgehend Bestand. Dazu müsste aber die Verantwortung für Personal und Gebäude an die Kreissynode übertragen werden, damit notwendige Entscheidungen zukünftig gemeinsam getroffen werden könnten. Ein alternatives Denkmodell wären Gemeindefusionen. Dadurch könnten sich in den nächsten Jahren die bislang zehn zu am Ende nur noch drei oder vier Gemeinden zusammenschließen. Diese müssten dann groß genug sein, um die Verantwortung für Personal und Gebäude langfristig alleine zu tragen. Als dritte Möglichkeit wäre denkbar, dass jede Gemeinde versuche, alleine zurecht zu kommen, und es keine gemeinsame Wahrnehmung der Verantwortung füreinander und für das evangelische Leben in Solingen gebe. „Diese dritte Möglichkeit hält der KSV nicht für angemessen“, betonte die Superintendentin.

Die Superintendentin bedauerte, dass es wegen der Infektionsgefahr jetzt nicht möglich gewesen sei, die Diskussion um den besten Weg wie geplant in verschiedenen Gesprächsgängen und Arbeitsgruppen zu führen. Denn der Zeitdruck nehme eher zu. Werner: „Wir müssen wegen der Corona-Krise in den kommenden Jahren mit 15 Prozent weniger Kirchensteuern rechnen.“ Sie kündigte darum an, die Zukunftsdiskussion so schnell wie möglich weiterzuführen. Außerdem rief sie die Gemeinden und die Arbeitsgebiete des Kirchenkreises dazu auf, bei den in der Coronazeit entstandenen neuen digitalen Formaten von vornherein gemeindeübergreifende Kooperationen zu suchen.

 

20.06.2020



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