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für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

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Evangelische Kirche lud zum Dankesfest für Flüchtlingshelfer

Strahlende Gesichter trotz roter Nasen

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer aus dem ganzen Rheinland hatte die Evangelische Kirche am Sonntag (13.11.2016) nach Bonn eingeladen. Auch Menschen aus Solingen waren mit dabei. Sie erlebten einen tollen Tag.

Machte den 500 Ehrenamtlichen aus der Arbeit mit geflüchteten Menschen Mut für ihr weiteres Engagement: der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen (Foto: Meike Böschemeyer/Diakonie RWL) Machte den 500 Ehrenamtlichen aus der Arbeit mit geflüchteten Menschen Mut für ihr weiteres Engagement: der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen (Foto: Meike Böschemeyer/Diakonie RWL)

Mit roten Clownsnasen und mit vollen Herzen kamen vier Menschen aus evangelischen Kirchengemeinden am Sonntagabend vom großen Dankesfest in Bonn zurück nach Solingen. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Diakonie hatten ehrenamtliche Flüchtlingshelfer eingeladen. Und die Solinger Martina Damm, Elke Kaiser, Almut Marczinski und Werner Hoffmann hatten gemeinsam mit 500 Menschen aus über 70 Städten und Gemeinden des ganzen Rheinlands die Einladung in das Bonner Brückenforum gerne angenommen. „Es war ein ganz toller Tag“, strahlte Martina Damm, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit der Stadtkirche engagiert: „Das war wie Balsam für unsere Seelen.“

Einer der Höhepunkt des Tages war der Auftritt von Eckart von Hirschhausen, dem wohl bekanntesten Medizinkabarettisten Deutschlands. Wer sich für andere engagiert, lebe gesünder und rund sieben Jahre länger, zitierte der Mediziner seine Lieblingsstudie. Und damit diejenigen, die sich für andere engagieren, allen Hindernissen zum Trotz durchhalten, verordnete er den anwesenden Helfern schon mal die rote Clownsnase. Sie sei eine Art „emotionaler Airbag“ erklärte Hirschhausen und riet: „Setzen Sie die Nase auf, wenn andere Ihr Engagement in Frage stellen! Dann ärgern Sie sich weniger und die anderen gucken blöd.“ Es war ein klares Bekenntnis für die Flüchtlingshilfe, für Demokratie und Nächstenliebe, das der Kabarettist auf dem Dankesfest formulierte. Den vielen Ehrenamtlichen, die sich wie die Solingerin Almut Marczinski bei Deutschkursen oder anderen Angeboten für die neuen Nachbarn engagieren, wollte er damit auch Mut machen, sich weiterhin gegen wachsende Widerstände und Vorurteile gegen Flüchtlinge zu engagieren. Hirschhausen zeigte sich überzeugt, es gebe zwar „mehr Aufrechte als Rechte, aber die Rechten sind lauter“. Das dürfe nicht so bleiben, mahnte er: „Ihre Aufgabe ist es, Gutes zu tun, darüber zu reden und andere anzustecken.“

Neben Eckart von Hirschhausen dankten auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, NRW-Integrationsminister Rainer Schmeltzer und weitere Redner aus Kirche und Diakonie den anwesenden Gästen. Zwischen Dankesreden, Musik und Kabarett war aber auch viel Raum zum Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Regionen. Die Solinger Flüchtlingshelfer jedenfalls haben von dem evangelischen Dankesfest nicht nur die rote Clownsnase mit zurück in die Klingenstadt gebracht, weiß Martina Damm: „Das letzte Jahr war schon ziemlich anstrengend. Dieses Fest war eine wichtige Stärkung für uns, damit wir auch im nächsten Jahr mit Freude weitermachen können.“

 

21.11.2016



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