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Landessynode in Bad Neuenahr

Superintendentin unterstützt Sparbeschluss der Landeskirche

Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am Montag mit großer Mehrheit ein erstes großes Sparpaket verabschiedet. Die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner erläutert, warum die Evangelische Kirche auch zukünftig sparen muss.

Dr. Ilka Werner am Rande der Landessynode 2014 in Bad Neuenahr. Dr. Ilka Werner am Rande der Landessynode 2014 in Bad Neuenahr.

Als „schmerzhaft, aber leider notwendig“ bewertet die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Dr. Ilka Werner, die Sparbeschlüsse, die die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland gestern (20.01.2014) gefasst hat. „Wir trennen uns nicht von überflüssigem Ballast, sondern die Landeskirche muss sich leider auch von mancher verdienstvollen Arbeit trennen, einfach weil sie zukünftig nicht mehr bezahlt werden kann.“

Die Landessynode hatte am Montag ein erstes Sparpaket für die landeskirchliche Ebene beschlossen, mit dem ab 2015 jährlich acht Millionen Euro eingespart werden sollen. Unter anderem wird der jährliche landeskirchliche Zuschuss an die Evangelische Jugendbildungsstätte „Hackhauser Hof“ in Solingen-Ohligs um 50.000 Euro reduziert werden. Ein weiteres Sparpaket über 12 Millionen Euro soll auf der kommenden Synode in einem Jahr verabschiedet werden.

„Diese große Sparanstrengung betrifft zunächst die landeskirchliche Ebene“, betont die Solinger Superintendentin. Allerdings werde zu prüfen sein, ob aufgrund der Beschlüsse Aufgaben von den Kirchenkreisen übernommen werden müssten, die bislang bei der Landeskirche lagen. „Aber auch Kirchenkreise und Gemeinden werden auch in Zukunft darüber entscheiden müssen, welche kirchlichen Angebote sie noch aufrechterhalten können und welche nicht“, erklärt Dr. Werner. Das liege vor allem an dem allgemeinen Rückgang der kirchlichen Finanzkraft. Auch die notwendige Stärkung von Rücklagen für Pensionen und Beihilfe, mit denen Landeskirche, Kirchenkreise und Gemeinden den Versorgungsverpflichtungen für ihre Pfarrerinnen und Pfarrer sowie für die Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten nachzukommen hätten, werde die Gemeinden zusätzlich belasten. Hier war in der Vergangenheit zu wenig vorgesorgt worden.

Die Beratungen der Landessynode gehen am Dienstag (21.01.2014) zu Ende.

 

21.01.2014



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