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Bischof Bedford-Strohm neuer EKD-Ratsvorsitzender

Superintendentin Dr. Werner freut sich auf den neuen Ratsvorsitzenden

 Am Dienstag hat die EKD-Synode den bayrischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum neuen Ratsvorsitzenden der EKD gewählt. Eine gute Wahl - findet die Solinger Superintendentin Dr. Werner, auch wenn sie  nicht in alle Fragen mit ihm übereinstimmt.

Der neue EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Foto: ELKB/mck) Der neue EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Foto: ELKB/mck)

Mit Zustimmung hat die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner auf die Wahl des bayrischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm reagiert. „Ich freue mich, dass mit dem neuen Ratsvorsitzenden wieder jemand an die Spitze der EKD gewählt wurde, der das Gespräch mit der Gesellschaft sucht und Erfahrung darin hat, evangelische Positionen pointiert und glaubwürdig in die Öffentlichkeit zu bringen“, erklärte die Theologin zur heutigen Entscheidung in Dresden. Dort war heute der 54-jährige Bischof, Pfarrer und Theologieprofessor zum neuen Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. „Es gehört zum Profil von Heinrich Bedford-Strohm, dass er bei der Kommunikation des Evangeliums auch auf die neuen Medien und die sozialen Netzwerke setzt und sie viel stärker als seine Vorgänger nutzt, um Menschen zu erreichen. Ich bin sehr gespannt, wie das zukünftig die öffentliche Wahrnehmung des Ratsvorsitzenden verändern wird.“

 Ausdrücklich würdigt Werner den Neugewählten neben seinem Eintreten für die evangelisch-katholische Ökumene auch für seine Haltung zum Dialog zwischen den Religionen. „Gerade für uns in Solingen ist es wichtig, dass mit Bischof Bedford-Strohm jetzt jemand die Evangelische Kirche in Deutschland vertritt, der sich sehr engagiert für das Gespräch mit dem Islam einsetzt.“ Superintendentin Dr. Werner räumte aber ein, dass sie in der aktuellen friedensethischen Diskussion nicht ganz mit den neuen Ratsvorsitzenden übereinstimmt. Bedford-Strohm hatte ausdrücklich die Waffenlieferungen der Bundesregierung in den Nord-Irak für die kurdischen Kämpfer gegen den so genannten IS begrüßt. Werner sieht das anders: „Es gibt schon viel zu viele Waffen in der Region. Worauf es ankommt, ist, friedensethisches Engagement den nationalen und wirtschaftlichen Interessen dauerhaft vorzuordnen.“

 

Thomas Förster / 13.11.2014



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