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für den 29.07.2021

Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.

Hesekiel 36,9

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Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland 2

Superintendentin Dr. Ilka Werner gratuliert zukünftigem Präses und neuem Solinger Mitglied der Kirchenleitung

Auch fünf Solinger waren bei der Wahl des neuen rheinischen Präses stimmberechtigt. Einer von ihnen wurde selbst in die 15-köpfige Kirchenleitung gewählt. Superintendentin Dr. Werner gratulierte beiden.

Der zukünftige Präses Dr. Thorsten Latzel (vorne) mit dem scheidenden Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de/Hans-Jürgen Bauer) LupeDer zukünftige Präses Dr. Thorsten Latzel (vorne) mit dem scheidenden Präses Manfred Rekowski (Foto: ekir.de/Hans-Jürgen Bauer)

Die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner gratulierte Pfarrer Dr. Thorsten Latzel zu seiner Wahl zum Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und freut sich auf die Zusammenarbeit. „Dr. Latzel hat von unserer Synode mit einem klaren Ergebnis im ersten Wahlgang einen deutlichen Vertrauensvorschuss für sein zukünftiges Amt als rheinischer Präses erhalten“, erklärte Werner am Rande der Wahl am 14. Januar, „unser Solinger Kirchenkreis wünscht ihm dazu eine glückliche Hand und Gottes Segen.“

"Klare evangelische Positionen"

Pfarrer Latzel setzte sich bei der digital durchgeführten Landessynode mit großer Mehrheit bereits im 1. Wahlgang gegen eine Mitbewerberin und einen Mitbewerber durch. Der 50-jährige Theologe ist gegenwärtig Direktor der Evangelischen Akademie in Frankfurt und war früher als Oberkirchenrat bei der Evangelischen Kirche in Deutschland zuständig für Planungsfragen und Kirchenreform. Davor hat er in einer hessischen Gemeinde als Pfarrer gearbeitet. Werner: „Durch seine bisherigen Tätigkeiten hat der zukünftige Präses gute Voraussetzungen, um sich für die Evangelische Kirche mit klaren evangelischen Positionen in das öffentliche Gespräch um die anspruchsvollen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft einzubringen.“ In seiner Vorstellungsrede vor der Synode hatte der zukünftige rheinische Präses formuliert, dass es die Aufgabe der Kirche sei, „heilsam Gott zur Sprache“ zu bringen und zu einem Ort der Hoffnung für die Gesellschaft zu werden. Er hatte außerdem angekündigt, das Engagement der rheinischen Kirche für geflüchtete Menschen fortzusetzen. Außerdem wünsche er sich, so Latzel, dass die Gemeinden sich stärker als bisher um Menschen zwischen 20 und 40 bemühen.

Latzels Einführung als neuer Präses der EKiR ist für den 20. März 2021 in Düsseldorf geplant. Der scheidende Präses Manfred Rekowski wechselt dann in den Ruhestand.

Weiteres Kirchenleitungsmitglied aus Solingen

In einer weiteren Wahl wählte die Synode auch den 26-jährigen Solinger Lukas Schrumpf als nebenamtliches Mitglied in die Kirchenleitung der EKiR. Die Kirchenleitung ist das oberste Gremium der Rheinischen Kirche zwischen den Synoden. Schrumpf ist in Solingen auch Mitglied der Kreissynode und stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand. Zusammen mit dem langjährigen Kirchenleitungsmitglied Hartmut Rahn entscheiden in der 15-köpfigen EKiR-Kirchenleitung damit zukünftig zwei Solinger mit. "Wir freuen uns mit Lukas Schrumpf, dass er das Vertrauen der Synode gewinnen konnte, und wünschen ihm für sein neues Amt Gottes Segen", erklärt die Solinger Superintendentin.

Dr. Werner kandidierte nicht wieder zum Vorsitz des Theologischen Ausschusses

Ilka Werner selbst ist dagegen aus einem hohen synodalen Amt ausgeschieden. Sie hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzende im Theologischen Ausschuss der Landeskirche zur Verfügung gestellt. „Ich möchte mir nach zwölf Jahren in diesem Amt wieder mehr Zeit für andere Aufgaben nehmen“, erläuterte die Solinger Superintendentin. Als Vorsitzende des Theologischen Ausschusses hatte sie unter anderem den Beschluss zur Möglichkeit der Kirchlichen Trauung für gleichgeschlechtliche Paare, theologische Grundsatzpapiere für einen verstärkten respektvollen Dialog mit Menschen muslimischen Glaubens und die bis heute geltende Position der Evangelischen Kirche im Rheinland zur seelsorglichen Begleitung von Menschen im Zusammenhang mit Suizid maßgeblich mitverfasst. Zuletzt hatte der Ausschuss noch unter ihrer Leitung ein vielbeachtetes Papier über ein neues Selbstverständnis der Kirche auf dem Weg in die Minderheitssituation eingebracht.

 

19.01.2021



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