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für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Herbstsynode 2021 hat getagt (2)

Fahrplan für Zukunftsprozess "Klingenkirche 2030" und Haushalt 2022 verabredet

Spätestens in zwei Jahren sollen die künftige Aufstellung der Evangelischen Kirche in Solingen beschlossen werden. Jetzt hat die Synode verabredet, wie der genaue Weg dahin aussehen soll. Auch der Haushalt für 2022 und anderes stand auf der Tagesordnung.

Superintendentin Dr. Ilka Werner erläuterte den Synodalen den Vorschlag für den Zukunftsprozess. LupeSuperintendentin Dr. Ilka Werner erläuterte den Synodalen den Vorschlag für den Zukunftsprozess.

Auf ihrer Herbsttagung beschloss die Synode einen detaillierten Zeitplan für den Zukunftsprozess „Klingenkirche 2030“. Im Sommer 2022 will die Synode darüber entscheiden, ob und in welcher Weise die Gemeinden zukünftig in einen gemeinsamen Finanztopf einzahlen müssen. Daraus würden dann übergemeindliche Schwerpunktstellen ganz oder teilweise finanziert werden. Bis zum Sommer 2023 werden dafür abgestimmte Konzeptionen für die Bereiche Kirchenmusik, Jugendarbeit, Gemeinde- bzw. Sozialdiakonie sowie Pfarrdienst entwickelt. Geplant ist, diese spätestens im Herbst 2023 zu verabschieden. Die Konzepte sollen beschreiben, wie trotz zurückgehender Kirchensteuermittel die pastorale Versorgung evangelischer Menschen in den Stadtteilen durch eine verstärkte Zusammenarbeit sichergestellt und gleichzeitig die Bildung neuer stadtweiter Schwerpunkte möglich werden kann. Der Prozess ist nötig, weil die Zahl der Gemeindeglieder ebenso sinkt wie die Finanzkraft. Dadurch wird etwa die Zahl der Pfarrstellen in Solingen bis 2030 deutlich sinken.

Um die zukünftige Aufstellung des Kirchenkreises ging es auch bei der Entscheidung, die Vorbereitungen für eine Zusammenführungen der beiden evangelischen Verwaltungsämter in Solingen und Wuppertal zu treffen. Auch die zeitgleich tagende Synode des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal fasste einen gleichlautenden Beschluss. Dabei werden auch zukünftig in beiden Städten Standorte bestehen. Mit der Verwaltungskooperation sollen Kosten stabil gehalten werden.

Haushalt 2022

Auf der Tagung wurde auch der Haushalt für 2022 verabschiedet. Insgesamt rechnet die Synode für den Kirchenkreis und die zehn Gemeinden mit einer Kirchensteuereinnahme in Höhe von 13 Mio. Euro (2021: 11,8 Mio. Euro). Davon sind 1,03 Mio. für die Aufgaben des Kirchenkreises geplant. Die restlichen knapp 12 Mio. Euro erhalten die zehn Gemeinden. Bei seinen Ausgaben plant der Kirchenkreis mit einem Defizit, das aus vorhandenen Rücklagen ausgeglichen werden müsste. Allerdings würden Einnahmen und Ausgaben im Evangelischen Kirchenkreis Solingen traditionell sehr konservativ geplant, erläuterte Rainald Rasemann für den Kreissynodalvorstand. In den letzten Jahren hätten darum trotz geplanter Defizite die kreiskirchlichen Bilanzen ausgeglichen oder mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden können. In diesem Jahr beschloss die Synode zum ersten Mal getrennte Haushalte für den Kirchenkreis ohne sein Diakonisches Werk (DW), für die Kita-Abteilung im DW sowie für das restliche DW.

Dennis Längert verabschiedet

Im Rahmen der Synode verabschiedete Superintendentin Dr. Ilka Werner nach nur zwei Jahren den Jugendreferenten des Kirchenkreises Dennis Längert. Er verändert sich beruflich komplett und übernimmt zukünftig das Geschäft seiner Eltern in Essen. „Wir verstehen Ihre Beweggründe, aber wir hätten Sie gerne weiter behalten“, bedauerte Werner.

Grußwort von OB Tim Kurzbach

In seinem Grußwort vor der Synode dankte Oberbürgermeister Tim Kurzbach der Evangelischen Kirche in Solingen für ihr vielfältiges Engagement in der Stadtgesellschaft. Angesichts zunehmender antisemitischer Vorfälle rief er die Synodalen auf, im Alltag der Gemeinden mehr von der Schönheit jüdischen Lebens und der jüdischen Tradition zu sprechen: „Ich möchte nicht, dass wir nur dann vom jüdischen Leben erzählen, wenn wir wieder einmal eine Mahnwache abhalten müssen.“

 

13.11.2021



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