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Herbstsynode 2012

Evangelischer Kirchenkreis bietet Zusammenarbeit beim Hospiz-Neubau an

Der Evangelische Kirchenkreis Solingen bietet dem Solinger Hospizverein PHoS seine weitere Zusammenarbeit bei der Realisierung eines stationären Hospizes an. Das beschloss die Synode des Kirchenkreises bei ihrer Herbsttagung am vergangenen Wochenende.

Auch die Unterstützung der Solinger Hospizarbeit stand auf der Tagesordnung der Herbstsynode. Auch die Unterstützung der Solinger Hospizarbeit stand auf der Tagesordnung der Herbstsynode.

„Der Evangelische Kirchenkreis Solingen wird im Rahmen seiner Möglichkeiten Hospizarbeit in Solingen unterstützen und fördern“, heißt es in einer Entschließung, die mit großer Mehrheit angenommen wurde. Darin bietet die Synode dem Hospizverein ein Kooperationsmodell an, bei dem der Kirchenkreis auf seinem Gelände an der Neuenkamper Straße das Gebäude für ein stationäres Hospiz errichten würde. „PHoS könnte sich dort auf die Betreuung sterbenskranker Menschen konzentrieren. Wir würden für die Betreuung des dazu nötigen Gebäudes bei Errichtung und Erhalt sorgen“, erläutert der kommissarische Superintendent des Kirchenkreises, Pfarrer Hans Wilhelm Ermen, den Beschluss des Solinger Kirchenparlaments. Das neue Hospizgebäude soll nach diesem Vorschlag in unmittelbarer Nähe und mit baulicher Verbindung zum Theodor-Fliedner-Heim errichtet werden. Das Theodor-Fliedner-Heim ist eine Senioreneinrichtung des Evangelischen Kirchenkreises, in der gehörlose und schwerhörige Menschen ihren Lebensabend verbringen. Der Kirchenkreis ist überzeugt, dass sich durch die enge Nachbarschaft der beiden Einrichtungen Synergien ergeben werden, von denen auch die Hospizarbeit profitieren kann.

Die Baukosten für die neue Einrichtung sollen nach dem Vorschlag des Kirchenkreises wie bisher geplant aus einer Solinger Großspende getragen werden, die für die Errichtung eines stationären Hospizes zugesagt ist. Den größten Teil des für den Bau nötigen Grundstücks im Wert von 248.000 Euro würde der Kirchenkreis kostenfrei zur Nutzung überlassen. „Für die Hospizarbeit würden wir auf eine eigene Nutzung verzichten und das Grundstück langfristig und kostenfrei für ein Gebäude zur Verfügung stellen, in dem sich Menschen würdig und gut versorgt auf ihr Sterben vorbereiten können“, erklärt Ermen. Das zukünftige Hospizgebäude gehörte dann dem Kirchenkreis, würde aber dem Hospizverein durch vertragliche Vereinbarungen mietfrei und unbefristet für seine Arbeit zur Verfügung gestellt. Lediglich die üblichen Pauschalen für Reparaturen und Gebäudeerhalt müsste PHoS an den Kirchenkreis überweisen.

Mit dieser Initiative möchte der Kirchenkreis die am Standort Neuenkamper Straße bestehende gute Zusammenarbeit mit PHoS fortsetzen. Hospizverein Theodor-Fliedner-Heim halten dort seit vierzehn Jahren drei stationäre Hospizplätze vor. Vor rund zwei Jahren war PHoS mit den Plänen für ein vergrößertes Hospiz mit acht oder zehn Plätzen an die Öffentlichkeit gegangen. Seitdem gibt es Verhandlungen über einen zukünftigen Standort, in die auch das Theodor-Fliedner-Heim und der Evangelische Kirchenkreis einbezogen sind.

Nun wartet der Kirchenkreis auf eine Entscheidung von PHoS. Diese ist notwendig, weil der Vertrag über die drei Hospizplätze am 31.12.2013 ausläuft. „Das Theodor-Fliedner-Heim muss dringend mit den konkreten Planungen für die Zeit danach voran kommen“, sagt Horst Koss, Geschäftsführer der Einrichtung. Ansonsten stünde die Zukunft der Einrichtung auf dem Spiel. Mitte Dezember gehe der Planungsprozess für die Zukunft des Heimes darum in die nächste Phase. Dann müsse klar sein, ob es eine Zukunft mit oder ohne PHoS werde. „Wir sind deshalb froh, dass der Vorstand von PHoS bereits im September angekündigt hat, auf seiner Mitgliederversammlung am nächsten Montag endgültig über die Standortfrage zu entscheiden“, erklärt Synodalassessor Hans Willhem Ermen.

 

12.11.2012



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