Losung

für den 17.08.2019

So spricht der HERR: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?

2.Mose 10,3

Gottesdienste

Suchen Sie einen Gottesdienst in Ihrer Nähe? Hier finden Sie Termine, Orte und Zeiten.

mehr
Newsletter

Sie möchten regelmäßig mit Informationen und Meinungen aus der Evangelischen Kirche in Solingen versorgt werden? Hier können Sie unseren 14-tägigen Newsletter abonnieren.

mehr
Kontakt

Möchten Sie wissen, zu welcher Gemeinde Sie gehören? Wer als Pfarrerin oder Pfarrer für Sie zuständig ist? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht.

mehr
Diakonie
Diakonie

Konkrete Beratung, praktische Hilfe und menschliche Zuwendung - mit diesem Angebot setzt sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises für die Menschen der Stadt Solingen ein.

mehr
Gemeinden
Gemeinden mehr
Service

Extremismusprävention

Theater zeigt dramatisches Protokoll einer Radikalisierung

Wie ein junger Deutscher zum fanatischen Dschihad-Kämpfer werden kann, zeigte eine bewegende Theateraufführung im Technischen Berufskolleg Solingen. Mitorganisator für die Evangelische Kirche war Pfarrer Jens Maßmann.

Kämpft vergeblich um den Kontakt zu seinem Sohn: Philipp Brammer als Vater (Foto: H.Dietz/Theater Hof) Kämpft vergeblich um den Kontakt zu seinem Sohn: Philipp Brammer als Vater (Foto: H.Dietz/Theater Hof)

Extremistische Gruppen werben auch in Solingen um junge Leute. Der Evangelische Kirchenkreis hat darum in Kooperation mit dem Technischen Berufskolleg im Rahmen der Extremismusvorbeugung das Theaterstück „Dschihad one way“ mit einem Ensemble des Theaters Hof/Kempten in der Berufsschule gezeigt. Mitorganisator war Berufsschul-pfarrer Jens Maßmann, der auch Beauftragter des Kirchenkreises für Friedenfragen und für den christlich-islamischen Dialog ist.

Das fiktionale Stück zeichnet den Weg eines jungen Konvertiten nach, der sich zunächst radikalisiert und schließlich als Dschihad-Kämpfer in den so genannten „Heiligen Krieg“ zieht. Der deutsche Jugendliche entflieht der heimischen Provinz und wandert in das syrische Kampfgebiet aus. Experten kommen genauso zu Wort wie Angehörige, Augenzeugen und Freunde. Das dramatische Protokoll einer Radikalisierung versucht dem Unvorstellbaren ein Gesicht zu geben, Zusammenhänge sichtbar zu machen und einfache Erklärungsmuster zu hinterfragen.

Rund 80 junge Zuschauer kamen zu der Theateraufführung. Zur Vorbereitung auf das Stück hatten sich Schülerinnen und  Schüler der Galvanoklassen und der internationalen Förderklassen in Workshops damit befasst, wie eine Radikalisierung entstehen kann. „Die jungen Leute waten von der Inszenierung sichtbar bewegt“, berichtet Jens Maßmann. „Das anschließende Gespräch, an dem auch Mitarbeitende des NRW-Präventionsprojekts ,Wegweiser‘ von ihren Erfahrungen erzählten, verlief sehr intensiv.“

 

29.06.2017



© 2019, Evangelische Kirche in Solingen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung