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für den 29.05.2022

Salomo sprach: 

Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?

1.Könige 8,27

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Totensonntag

„Bäume der Hoffnung“ laden zum Gedenken an Opfer der Corona-Pandemie ein

Am Sonntag, 21. November 2021, feiern evangelische Christinnen und Christen den Toten- oder Ewigkeitssonntag. Eine besondere Andacht für die Corona-Toten gibt am Nachmittag auf dem Friedhof Kasinostraße.

Foto: ekir.de Foto: ekir.de

Angehörige besuchen die Gräber ihrer Verstorbenen und entzünden Lichter auf den Gräbern. Die evangelischen Kirchengemeinden laden am Ewigkeitssonntag zu besonderen Gottesdiensten ein. Vielerorts ist es auch in Solingen an diesem Tag Brauch, die Namen aller verstorbenen Gemeindemitglieder des zurückliegenden Jahres im Gottesdienst zu verlesen und dazu die Angehörigen besonders einzuladen. Vielen Hinterbliebenen ist dieser Gottesdienst besonders wichtig. Manche Gemeinden laden am Nachmittag zusätzlich zu einer Andacht mit Totengedenken ein.

"Bäume der Hoffnung" erinnern an Corona-Opfer

Bereits seit dem letzten Jahr ist auch der Totensonntag durch die Corona-Pandemie geprägt. Gemeinsam mit der Stadt Solingen haben die Evangelischen Kirchengemeinden Dorp, Lutherkirchengemeinden und Stadtkirchengemeinde insbesondere zum Gedenken an die an und mit Corona verstorbenen Menschen der zurückliegenden beiden Jahre auf ihren Friedhöfen besondere Gedenkorte geschaffen. Auf den evangelischen Friedhöfen Kasinostraße, Grünbaumstraße und Regerstraße wurde je ein „Baum der Hoffnung“ zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie gepflanzt. Zur Verfügung gestellt wurden die Bäume von der Stadt Solingen. „Diese besonderen Orte sollen betroffene Angehörige einladen, ihre Klage und ihren Schmerz vor Gott zu bringen“, erklärt Stadtkirchen-Pfarrerin Friederike Höroldt, die im Evangelischen Kirchenkreis eine Arbeitsgruppe leitet, die sich mit der Weiterentwicklung der neun evangelischen Friedhöfe in der Klingenstadt befasst. Höroldt: „Die drei Bäume der Hoffnung stehen aber auch für unsere Hoffnung, dass Gott unsere Gebete hört und dass unsere Verstorbenen bei Gott geborgen sind.“ Angehörige können die „Bäume der Hoffnung“ dabei auch selber mitgestalten, erklärt die Pfarrerin: „Wir ermutigen trauernde Angehörige ausdrücklich, eigene Symbole ihrer Trauer und ihres Andenkens in den Baum zu hängen und ihn dadurch auch zu ihrem persönlichen Baum der Hoffnung zu machen.“

Andacht auf dem Friedhof Kasinostraße

Am kommenden Totensonntag, 21. November 2021, laden die drei Kirchengemeinden Dorp, Lutherkirche und Stadtkirche auf den Friedhof Kasinostraße. Am dortigen neugepflanzten Baum der Hoffnung direkt neben der Friedhofskapelle beginnt um 15.00 Uhr eine Andacht mit Pfarrerin Friederike Höroldt. Am Rande dieser Andacht unter freiem Himmel können dann auch die ersten Symbole der Trauer und des Andenkens in den Baum gehängt werden. Pfarrerin Höroldt und die drei Kirchengemeinden laden alle ein, die durch die Corona-Pandemie einen lieben Angehörigen verloren haben, heißen aber auch andere Trauernde herzlich willkommen.

Digitale Andacht im Web

Wer aufgrund der aktuellen Infektionslage nicht vor Ort mit anderen Menschen zusammenkommen möchte oder kann, kann ein digitales Trauerangebot der Evangelischen Kirche nutzen: Unter trauernetz.de findet um 18 Uhr eine digitale Andacht zum Ewigkeitssonntag statt. Im Chat kann verstorbener Menschen gedacht werden. Die Namen von Verstorbenen, die noch bis kommenden Freitag, 19. November 2021, 13 Uhr, in ein digitales Trauerbuch unter trauernetz.de eingetragen werden, werden während der Online-Andacht eingeblendet und ins Gebet einbezogen.

 

15.11.2021



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