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Verabschiedung von Pfarrer Klaus Hoffmann in den Ruhestand

Über 30 Jahre in engem Kontakt mit den Menschen

Seit 1988 war Klaus Hoffmann Pfarrer in der Dorper Gemeinde. Ungezählte Menschen hat er in allen Lebensphasen begleitet, viele Gottesdienste gestaltet und notwendige Verwaltungsarbeiten erledigt. Am 12. Mai wird er in den Ruhestand verabschiedet.

Wechselt nach über 30 Jahren in Dorp in den Ruhestand: Pfarrer Klaus Hoffmann LupeWechselt nach über 30 Jahren in Dorp in den Ruhestand: Pfarrer Klaus Hoffmann

Am 12. Mai 2019 wird Klaus Hoffmann seine letzte Predigt als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp halten. Nach über 30 Jahren wird er dann in einem Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum Arche, Eichenstr. 140, durch die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner von seinen dienstlichen Verpflichtungen in Dorp feierlich entbunden. „Klaus Hoffmann ist ein Kollege, der sich das Staunen über die Spuren Gottes in der Welt über viele Jahre im Pfarramt bewahrt hat“, würdigt die Superintendentin den langjährigen Dorper Pfarrer: „Trotzdem spricht er deutlich aus, dass der andauernde Veränderungs- und Spardruck in unserer Kirche und die damit einhergehende Arbeitsverdichtung nicht spurlos an ihm vorübergegangen sind.“

Viel Herzblut
Bereits seit einigen Monaten wird der Dienst des Pfarrers vom bevorstehenden Abschied mitgeprägt: „Vieles, was 30 Jahre lang in Dorp immer wieder zu meinen Aufgaben dazugehört hat, habe ich jetzt zum letzten Mal gemacht“, erzählt Klaus Hoffmann. „Da musste ich oftmals heftig schlucken, wenn ich mich von den Aufgaben und den Menschen verabschiedet habe, die mir besonders ans Herz gewachsen sind.“ Der unmittelbare Kontakt mit den Menschen habe ihm immer die größte Freude bereitet, verrät der Theologe, der Ende Mai 63 Jahre alt wird. Die wöchentlichen Besuche bei den Kindern in der Kita Arche immer mit einer biblischen Geschichte im Gepäck, der Seniorenkreis, der Kindergottesdienst und die Kinderbibeltage, die aufwendig gestalteten Familiengottesdienste, die er jedes Jahr für den Heiligen Abend, im Sommer beim Open Air-Fest „Forum live“ und bei anderen Gelegenheiten mit viel Herzblut und einem Team aus jungen und älteren Mitarbeitern vorbereitet hat, werden ihm fehlen. Was er dagegen nicht vermissen werde, verrät Hoffmann, sei die ständig hohe Belastung die das Pfarramt bedeute, die kaum Unterbrechungen kenne und ihm sehr wenig Zeit für Freunde und Familie gelassen habe. Er freue sich darauf, in Zukunft endlich viel mehr Zeit auch für anderes zu haben: das Musikmachen zum Beispiel oder die handwerkliche Arbeit im Garten und am Haus. Und die Beschäftigung mit theologischen Fragen, ohne dass dabei am Ende immer eine Predigt oder ein Gemeindevortrag entstehen müssten.

Seit 1988 an der Arche
Klaus Hoffmann wurde am 6. November 1988 in der Dorper Kirche durch den damaligen Superintendenten Ernst Günther in sein Pfarramt eingeführt. Seine bevorzugte Wirkungsstätte war das Gemeindezentrum Arche, in dem er mit Senioren genauso wie mit Familien und Kindern über den christlichen Glauben ins Gespräch kommen wollte. Viele konnten ihn dabei auch mit seiner Gitarre, der Geige oder der kräftigen Gesangsstimme kennenlernen, mit der er Menschen bei vielen Gelegenheiten zum Mitsingen ermunterte.

„Ihm lag in seinem Dienst die Familienarbeit und die Begleitung von Menschen in allen Lebensphasen am Herzen“, weiß Superintendentin Dr. Werner. „Außerdem hat er sich über seinen Gemeindebezirk hinaus jahrelang im Gemeindeverband und für die Altsolinger Friedhöfe eingesetzt.“ So war Klaus Hoffmann von 2007 bis 2015 Vorsitzender der Aufsichtsräte des Evangelischen Altencentrums Cronenberger Straße und des Evangelischen Kinderheims Hossenhaus.

Gottesdienst und Empfang zum Abschied
Zur letzten Predigt des zukünftigen Pfarrers in Ruhe am kommenden Sonntag im Gemeindezentrum „Arche“ lädt der Dorper Presbyteriumsvorsitzende, Pfarrer Joachim Römelt, die ganze Dorper Gemeinde ein: „Wir möchten Klaus Hoffmann für seinen liebevollen und treuen Dienst in unserer Gemeinde danken und ihm alles Gute und Gottes Segen für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen.“ Nach dem Gottesdienst gibt es dann die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen mit einem Grußwort oder persönlich zu verabschieden. Der Gottesdienst in der „Arche“ beginnt um 15.00 Uhr.

 

06.05.2019



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