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für den 06.12.2019

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Service

Bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatungsstellen 2017

Überschuldete brauchen kostenlose Beratung

Vom 19. bis zum 23. Juni 2017 findet in diesem Jahr die bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatungsstellen statt. Auch das Diakonische Werk beteiligt sich mit einem Tag ohne Terminvereinbarung daran.

Im Haus der Evangelischen Kirche an der Kasernenstraße findet am 22. Juni 2017 ein Tag der offenen Schuldnerberatung statt. Im Haus der Evangelischen Kirche an der Kasernenstraße findet am 22. Juni 2017 ein Tag der offenen Schuldnerberatung statt.

Dazu bieten die Mitarbeiterinnen am Donnerstag, den 22. Juni 2017 einen „Tag der offenen Schuldnerberatung“ an. In der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie von 14.00 bis 16.00 Uhr können interessierte Solinger an diesem Tag ohne Termin in das Haus der Evangelischen Kirche, Kasernenstraße 21-23, 42651 Solingen, kommen und ihre drängendsten Fragen stellen. In der Regel ist das Gespräch mit den Schuldnerberaterinnen aufgrund der hohen Nachfrage sonst nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

In diesem Jahr steht die Aktionswoche unter der Überschrift „Überschuldete brauchen starke Beratung“. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine fachlich gute und nachhaltige Schuldnerberatung, die jedem betroffenen Bürger kostenfrei zugänglich ist. In Solingen ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen worden, die Empfängern von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung eine für die Ratsuchenden kostenfreie Schuldnerberatung ermöglicht. Der Zugang ist über Gutscheine, die das Jobcenter bzw. das Amt für Grundsicherung für Leistungsbezieher auf Antrag ausstellt, geregelt. Über diesen Personenkreis hinaus werden beim Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen in der Schuldnerberatung auch andere Arbeitnehmer, Rentner und Bezieher von Arbeitslosengeld I kostenfrei beraten. Dieses Beratungsangebot wird weitgehend aus Kirchensteuermitteln des Evangelischen Kirchenkreises Solingen finanziert. „Uns erreichen mehr Beratungsanfragen, als wir erfüllen können“, bedauert Ursula Ring, Schuldnerberaterin des Diakonischen Werks. „Wir würden gerne unsere Kapazitäten ausweiten, aber uns fehlen leider die Mittel dazu.“

Eine Alternative zur kostenfreien Schuldnerberatung durch die Wohlfahrtspflege wären Rechtsanwälte oder gewerbliche Schuldenregulierer. „Dafür fehlen den Betroffenen natürlich aber häufig die finanziellen Mittel“, weiß Ring. Seit Jahren setzt sich darum die Diakonie bundesweit für einen Rechtsanspruch auf kostenfreie Schuldnerberatung für alle Bürgerinnen und Bürger ein. Damit wären auch ausreichende Kapazitäten für kostenfreie Schuldnerberatungsstellen sichergestellt.

 

20.06.2017



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