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für den 14.05.2021

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Superintendentin Dr. Werner aus Anlass des Gedenkens für die Opfer der Corona-Pandemie

Umkehr brauchen wir in unserem Land

Am kommenden Sonntag (18.4.2021) findet in Berlin ein zentraler Gedenkakt für die Corona-Opfer statt. Superintendentin Dr. Werner ruft in ihrer aktuellen Kanzelabkündigung aus diesem Anlass zur Umkehr in der Pandemiebekämpfung auf.

Die Aktion #lichtfenster lädt jeden Freitagabend zum Gedenken an die Corona-Opfer ein. LupeDie Aktion #lichtfenster lädt jeden Freitagabend zum Gedenken an die Corona-Opfer ein.

Im Vorfeld des Berliner Gedenkens für die Opfer der Corona-Pandemie in unserem Land am kommenden Sonntag ruft die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, Dr. Ilka Werner, in einer Kanzelabkündigung dazu auf, mehr als bisher aus den Fehlern bei der Pandemiebekämpfung zu lernen. Das sei man den Opfern schuldig: „Nicht alle hätten sterben oder erkranken müssen, wenn entschiedener, vorausschauender und planmäßiger gehandelt worden wäre seit dem letzten Sommer.“ Zu oft, so Werner, werde das offensichtlich Notwendige nicht getan.

Biblischer Aufruf zur Umkehr

Wenn nun unter der Überschrift „Trösten und Trauern“ der Pandemieopfer gedacht wird, müsse das auch Anlass sein, noch einmal neu über die notwendigen Schritte nachzudenken. Werner verweist in diesem Zusammenhang auf den biblischen Aufruf zur Umkehr: „Das biblische Wort steht für das Erkennen eines Irrwegs, das Zurückgehen an den Punkt, von dem an man in die Irre gegangen ist, und für den Neuaufbruch in Richtung auf das Ziel. Solche Umkehr brauchen wir in unserem Land.“ Dabei richte sich diese Mahnung auch an die Regierten, aber zuerst an die Regierenden. „Bürokratie, Parteiinteressen und Wahlkampf, falsche Sparsamkeit, politische Zögerlichkeit und persönlicher Ehrgeiz“ hätten die Pandemiebekämpfung belastet, kritisiert die Theologin.

Weitere Opfer

Sie erinnert daran, dass es neben den Infizierten noch zahllose weitere Opfer der Pandemie gebe, die als Folge der Vorsichtsmaßnahmen nicht zur Arbeit oder zur Schule gehen könnten oder an Isolation und Kontaktarmut litten.

Im Solinger Alltag nicht vergessen

In ihrer Kanzelabkündigung, die am kommenden Sonntag in den Gottesdiensten im Evangelischen Kirchenkreis verlesen werden soll, zeigt sich Superintendentin Dr. Werner überzeugt, dass die Opfer der Pandemie auch vor und nach dem Berliner Gedenken im Solinger Alltag nicht vergessen werden: „Wenn wir freitags Lichter für sie anzünden. Wenn wir in den Kirchen sonntags für sie beten. Wenn wir uns um einander kümmern. Weil wir uns unterbrechen lassen im Tagesgeschäft und innehalten. Weil wir von der österlichen Hoffnung auf Auferstehung und ein ewiges Leben erzählen.“

Zentrales Gedenken in Berlin

Aus Anlass des Gedenkens für Verstorbene der Corona-Pandemie feiern die Kirchen am 18. April 2021 in Berlin einen ökumenischen Gottesdienst für Opfer und Hinterbliebene. Anhand der biblischen Geschichte vom Weg der Jünger Jesu nach Emmaus nach Ostern soll der Gottesdienst Gelegenheit zur Besinnung und zum Abschiednehmen geben.

Zu dem Gottesdienst laden der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, ein. Im Gottesdienst wirken auch Vertreter jüdischen und muslimischen Glaubens mit.

Das Erste überträgt diesen um 10.15 Uhr live für aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst findet ein zentraler Gedenkakt für die Corona-Toten von 13 Uhr an im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin statt. Der Gedenkakt wird unter anderem live im ZDF, im Deutschlandfunk und im ARD-Hörfunk übertragen

 

13.04.2021



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