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für den 13.06.2021

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Solinger Kreissynode tagt erstmals dezentral

Vorstellungen von der Zukunft der Evangelischen Kirche in Solingen miteinander ins Gespräch bringen

Die letzten drei Synoden konnten nur als Videokonferenzen stattfinden. Der Zukunftsprozess „Klingenkirche 2030“ brauche aber das persönliche Gespräch, betont Superintendentin Dr. Werner. Die bevorstehende Sommersynode tagt darum erstmals in Kleingruppen.

Sieben Stadtpläne und sieben Kartons mit Andacht, Planspielanleitung, Material und Süßigkeiten zum Durchhalten stehen für Moderatorinnen und Moderatoren der dezentralen Synode am Wochenende bereit. LupeSieben Stadtpläne und sieben Kartons mit Andacht, Planspielanleitung, Material und Süßigkeiten zum Durchhalten stehen für Moderatorinnen und Moderatoren der dezentralen Synode am Wochenende bereit.

„Es geht jetzt noch nicht um Pläne oder Beschlussvorlagen“, betont Superintendentin Dr. Ilka Werner, „sondern darum, Erfahrungen, Befürchtungen und Perspektiven, die es im Hinblick auf unseren Zukunftsprozess ‚Klingenkirche 2030‘ in unseren Gemeinden und Arbeitsgebieten gibt, sichtbar zu machen.“

Persönlicher Austausch nötig

In Videokonferenzen, wie sie wegen der starken Einschränkungen während Corona-Pandemie seit mehr als einem Jahr nur möglich waren, ist dieser Austausch kaum möglich. Er braucht das persönliche Gespräch. Darum hat der Kreissynodalvorstand (KSV) die aktuellen Lockerungen wegen des etwas entspannten Infektionsgeschehens genutzt und aus der Not eine Tugend gemacht. In sieben Kleingruppen an sieben Orten mit jeweils um die zehn Delegierten wird die Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen am Vormittag des 12. Juni dezentral zusammenkommen. Mit Abständen, Masken, Schnelltests und wo möglich der Arbeit unter freiem Himmel hat auch die Stadt Solingen keine Einwände gegen diese dezentrale Arbeit der Synode.

Beginn mit einer Andacht

Die Gruppen starten mit einer Andacht, die die Walder Pfarrerin Kerstin Heider gestaltet hat und die der KSV den sieben Gruppen in gedruckter Form zur Verfügung stellt. Danach werden die verschiedenen Gruppen in einem Planspiel versuchen, sich jeweils auf ein gemeinsames Modell für die Aufstellung der Klingenkirche 2030 zu einigen. Wie können die dann noch vorhandenen Pfarrpersonen sinnvoll auf die verschiedenen Gemeinden und Arbeitsgebiete verteilt werden? Wie könnten Stellen für Mitarbeitende in Jugendarbeit, Kirchenmusik oder Sozialarbeit und Gemeindediakonie gestaltet und verortet werden? Welche kirchlichen Gebäude werden dann noch gebraucht und sind auch finanzierbar? Als Grundlage für diese Überlegungen dienen neben den vorhandenen landeskirchlichen Vorgaben auch realistische Prognosen über die Entwicklung von Gemeinden und Kirchenkreis.

„Neben den Ergebnissen aus den einzelnen Gruppen ist vor allem das Gespräch wichtig“, erklärt Ilka Werner, „denn es gibt ja in den einzelnen Gemeinden längst Überlegungen für die Zukunft. Wir befinden uns jetzt aber an einem Punkt, an dem wir diese Überlegungen miteinander ins Gespräch bringen und daraus eine gemeinsame presbyterial und synodale verantwortete Gestalt der zukünftigen Evangelischen Kirche in Solingen entwickeln wollen. Dafür hat sich die Synode bei ihrer letzten Tagung im März klar entschieden.“

Gruppen bunt gemischt

Doch die Vorstellungen darüber, wie diese Gestalt aussehen soll, sind noch sehr verschieden. Die Menschen in den Arbeitsgruppen der bevorstehenden Synode sind darum möglichst bunt gemischt: verschiedene Gemeinden und Arbeitsgebiete, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, Männer und Frauen. „Wir hoffen, dass so an jedem Ort möglichst vielfältige Interessen und Erfahrungen zusammenkommen“, betont Werner.

Am Ende der drei Synodenstunden sollen dann sieben Bilder von der Aufstellung der Evangelischen Kirche in Solingen im Jahr 2030 stehen. Und je Gruppe möglichst gemeinsame Antworten auf Fragen, was Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende und Kirchen und Gemeindehäuser dann für die Menschen in der Klingenstadt leisten sollen. Auf einer Online-Plattform würden zeitnah alle Ergebnisse für alle Teilnehmenden sichtbar gemacht, verspricht Werner: „Ich bin zuversichtlich, dass die Synode wichtige Gesprächsbeiträge liefern wird, die uns in unserem Zukunftsprozess weiterbringen.“

Weiterarbeit im September

Im September wird eine Konferenz aus Kreissynodalvorstand und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und Arbeitsgebiete mit externer Moderation einen Fahrplan für den weiteren Weg des Klingenkirchen-Prozesses zur Ausgestaltung des von der Synode als Ziel beschlossenen Verbandsmodells entwickeln. Bis spätestens Ende 2023 wird es auf diesem Weg auch um konkrete Pläne und Beschlussvorlagen gehen – hoffentlich bald auch wieder im Rahmen einer Synode mit allen Delegierten in einem großen Saal ohne großes Ansteckungsrisiko.

 

10.06.2021



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