Losung

für den 06.04.2020

Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre.

Hosea 8,12

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27. Januar: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Vortrag erinnert an das Leiden der sowjetischen Kriegsgefangenen

Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag findet darum im Evangelischen Gemeindezentrum Ohligs ein Vortrag über das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in den Händen der deutschen Wehrmacht statt.

Sowjetischer Kriegsgefangener mit Judenstern (Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-267-0111-38 / Friedrich / CC-BY-SA 3.0) Sowjetischer Kriegsgefangener mit Judenstern (Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-267-0111-38 / Friedrich / CC-BY-SA 3.0)

2,5 bis 3,3 Millionen der insgesamt 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen in deutschen Händen kamen zwischen 1941 und 1945 ums Leben. Sie wurden das Opfer einer völkerrechtswidrigen Politik und Behandlung durch die deutsche Wehrmacht, deren Richtlingen lediglich auf dem Papier mit den Bestimmungen des Genfer Abkommens über die ordnungsgemäße Behandlung von Kriegsgefangenen vereinbar war. Tatsächlich schuf sie von Anfang an eine Rangordnung unterschiedlicher Rechte und Rechtssicherheit für die verschiedenen Gefangenengruppen und enthielt gefangenen Soldaten aus der Sowjetunion elementare Recht vor. Abschließend fragt er nach den Gründen, aus denen sich Politik, Gesellschaft und Geschichtswissenschaft - nicht nur in den Nachfolgestaaten des „Dritten Reiches“, sondern auch in der Sowjetunion - lange Zeit mit diesem Thema nicht befasst haben.

Der Referent Dr. Jörg Osterloh ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Hannover und promovierte 2004 mit einer Studie über die nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland an der TU Dresden.

  • Montag, 27. Januar 2020
    Die „vergessenen“ Opfer
    Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in den Händen der Wehrmacht 1941-1945
    Evangelisches Gemeindezentrum Ohligs, Wittenbergstr. 4, 42697 Solingen
    Beginn: 19.00 Uhr
    Eintritt frei.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, der Evangelischen Kirchengemeinde Ohligs und des Katholischen Bildungswerkes Wuppertal/ Solingen/ Remscheid.

 

09.01.2020



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